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Wald


Wälder sind die artenreichsten Lebensräume der Erde. Sie be­sit­zen eine globale Bedeutung, unter anderem für den Er­halt der Ar­ten­viel­falt sowie für die Re­gu­lie­rung des Klimas. Als Lie­fe­rant von Lebens­raum, Nahrung, Wasser, Bau­ma­te­rial, Brenn­stof­fen, Roh­stof­fen und Heil­pflan­zen sind sie laut der Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­tion der Ver­ein­ten Na­tio­nen (FAO) Lebens­grund­lage für etwa 1,6 Milliarden Menschen, oft­mals aus den ärmsten Bevölkerungsschichten.

Trotzdem sind nach Schätzungen des World Wide Fund For Nature (WWF) mehr als die Hälfte der Wälder weltweit bereits vernichtet. Pro Minute fallen Wald­flächen in der Größe von 35 Fuß­ball­fel­dern land­wirt­schaft­licher Flächen­nutzung, illegalem Holz­ein­schlag, Brand­rodung oder dem generellen Bevöl­ke­rungs­wachs­tum zum Opfer. Der Schutz der Wälder ist darum ein wichtiges Anliegen der deutschen Ent­wick­lungs­politik. Durch die globale Bedeutung der Wälder dient dieses Engagement den Menschen in den Partnerländern ebenso wie den Menschen in Deutschland.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zum Schutz der Wälder finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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