UNIDO Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Entwicklung

Logo: United Nations Industrial Development Organization (UNIDO)
Logo: United Nations Industrial Development Organization (UNIDO)

Die Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Entwicklung (Externer Link) (United Nations Industrial Development Organization, UNIDO) wurde 1966 gegründet. Die UNIDO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit 170 Mitgliedsstaaten.

12. Juli 2021

Die UNIDO hilft den Ent­wick­lungs­ländern haupt­sächlich beim Auf­bau einer nachhaltigen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und um­welt­ge­rechten wirt­schaft­lichen Infra­struktur, vor allem im ver­ar­bei­ten­den Gewerbe.

Die UNIDO ist die einzige multilaterale Organisation, die das nachhaltige Entwicklungsziel (SDG) 9 der Vereinten Nationen als ihre Kern­aufgabe hat: nachhaltige industrielle Entwicklung, Innovation und Infrastruktur.

Minister Dr. Gerd Müller
Wir werden Klimaschutz und Ernährungssicherung nur mit einer inklusiven und nachhaltigen Industrialisierung erreichen. Deswegen ist die UNIDO wichtiger denn je.
Gerd Müller Bundesentwicklungsminister

Zusammenarbeit des BMZ mit der UNIDO

Cover: UNIDO – Germany Cooperation

UNIDO – Germany Cooperation

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 12/2020 | Dateigröße 1 MB, Seiten 2 Seiten

Das BMZ ist innerhalb der Bundesregierung das für die UNIDO federführende Ministerium. Aus dem BMZ wird nicht nur der jährliche deutsche Mitgliedsbeitrag an die UNIDO geleistet (rund sieben Millionen Euro pro Jahr), sondern es gibt eine langjährige Erfahrung aus projekt- und programmbezogener Zusammenarbeit mit freiwilligen Mitteln des BMZ.

Über mehrere Jahre stand die Eigenproduktion von essenziellen Medikamenten mit gesicherten Qualitätsstandards in einigen afrikanischen Ländern wie Kenia und Ghana im Vordergrund der Zusammenarbeit von BMZ und UNIDO. 2019 fand erstmals ein umfassender strategischer Dialog der Bundesregierung mit der UNIDO in Berlin statt.

Vereinbart und später schriftlich in einer Roadmap festgehalten wurden als Schwerpunktbereiche: 

  • handelsbezogene Entwicklungszusammenarbeit, mit Qualitätsstandards für Produkte der Entwicklungsländer,
  • Beschäftigung und Technologietransfer, 
  • Klimaschutzmaßnahmen, einschließlich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz und
  • Nothilfeprogramme in Krisen- und Post-Krisensituationen wie Corona/Covid-19. 

Beispiele für die Kooperation von UNIDO und BMZ