Im Interview mit dem Webportal GMX spricht Entwicklungsministerin Svenja Schulze über schnelle Hilfen in der Ukraine, Spekulationen mit Lebensmittelpreisen und den Haushalt ihres Ministeriums.
Entwicklungs-Staatssekretär Jochen Flasbarth und Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt, diskutieren darüber, wie drohende Hungersnöte verhindert werden können.
Tourismus schafft Arbeitsplätze, fördert lokale Wirtschaftskreisläufe, stärkt die Infrastruktur vor Ort und kann dazu beitragen, Natur und Kultur zu bewahren und Armut und Ungleichheiten zu reduzieren.
Deutschland bringt mit dem Konzept eines neuen globalen Klimarisiko-Schutzschirms ein konkretes Angebot für den Umgang mit künftigen Klimaschäden in Entwicklungsländern in die internationalen Klimaverhandlungen ein.
Im Tagesspiegel-Interview spricht Entwicklungsministerin Svenja Schulze über die künftige Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern und kündigt einen neuen globalen Klimarisiko-Schutzschirm an.
Putins Krieg gegen die Ukraine verursacht unermessliches Leid, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Wir helfen, akutes Leid zu lindern und zugleich Perspektiven für die Menschen in und aus der Ukraine zu schaffen. Der Krieg in der Kornkammer der Welt hat auch dramatische Auswirkungen auf die weltweite Ernährung. Wir werden jetzt alles dafür tun, um weitere Hungersnöte zu verhindern.
Svenja SchulzeBundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt.
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen
Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
Das BMZ unterstützt Entwicklungsländer dabei, Treibhausgase zu verringern und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. So trägt das Ministerium dazu bei, die Umsetzung der internationalen Klima- und Entwicklungsziele voranzutreiben.
Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Alle Staaten und Regierungen haben die Pflicht, dieses völkerrechtlich verankerte Recht für ihre Bürgerinnen und Bürger zu verwirklichen. Deutschland hat sein entwicklungspolitisches Engagement für Ernährungssicherung in den vergangenen Jahren massiv ausgeweitet und investiert pro Jahr dafür rund zwei Milliarden Euro aus dem Haushalt des BMZ.
Am 1. Januar 2022 hat Deutschland turnusmäßig die Präsidentschaft der Gruppe der 7 (G7) übernommen. Damit bietet sich die Chance, die traditionell starke Rolle entwicklungspolitischer Anliegen im Kreis der G7 auszubauen.