Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze spricht im RND-Interview über eine neue Prioritätensetzung des Ministeriums und darüber, wie Deutschland beim Impfen in den ärmeren Staaten helfen will.
Der Odzala-Kokoua-Nationalpark in der Republik Kongo und der Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe werden für mindestens 15 Jahre mit jährlich einer Million US-Dollar pro Park gefördert.
Niels Annen wurde zum Parlamentarischen Staatssekretär ernannt, Bärbel Kofler zur Parlamentarischen Staatssekretärin, Jochen Flasbarth wird beamteter Staatssekretär im BMZ
Am 14. November 1961 wurde Walter Scheel zum ersten Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ernannt. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Entwicklungspolitik weltweit viel erreicht. Deutschland hat als mittlerweile zweitgrößter Geber an diesen Erfolgen maßgeblichen Anteil.
Am 20. Oktober wurde der 16. Entwicklungspolitische Bericht der Bundesregierung vorgestellt. Er bietet einen Überblick über wichtige Ergebnisse der deutschen Entwicklungspolitik der vergangen Jahre.
Unternehmen spielen beim weltweiten Schutz der Menschenrechte eine Schlüsselrolle. Zehn Vorreiterunternehmen zeigen in der neuen Studie "Mit Verantwortung zum Erfolg", wie die praktische Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferketten gelingt.
Deutschland trägt in der globalen Zusammenarbeit eine besondere Verantwortung – als Brückenbauer und als Unterstützer. Als Entwicklungsministerin geht es mir um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, um gute Entwicklungsperspektiven, Solidarität und Gerechtigkeit. Es muss unser Bestreben sein, für alle Menschen auf der Welt ein gutes Leben zu ermöglichen.
Svenja SchulzeBundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt.
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen
Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
Am 1. Januar 2022 hat Deutschland turnusmäßig die Präsidentschaft der Gruppe der 7 (G7) übernommen. Damit bietet sich die Chance, die traditionell starke Rolle entwicklungspolitischer Anliegen im Kreis der G7 auszubauen.
Das BMZ unterstützt Entwicklungsländer dabei, Treibhausgase zu verringern und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. So trägt das Ministerium dazu bei, die Umsetzung der internationalen Klima- und Entwicklungsziele voranzutreiben.
Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Menschheit bis auf Weiteres mit dem neuartigen Coronavirus und der Krankheit Covid-19 leben muss. Die internationale Staatengemeinschaft muss Strategien entwickeln, um dieser Herausforderung zu begegnen.
Entwicklungszusammenarbeit kann die Ursachen von Flucht und irregulärer Migration nicht von heute auf morgen beseitigen. Langfristig ist sie jedoch ein wichtiges und wirksames Instrument, um die Lebensverhältnisse der Menschen in ihrer Heimat dauerhaft zu verbessern und um ihnen dadurch Bleibeperspektiven zu schaffen.