Themen des Treffens sind die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Ernährungssicherheit in Afrika, die Pandemiebekämpfung, der Auf- und Ausbau der afrikanischen Freihandelszone und die gemeinsamen Bemühungen um Frieden und Sicherheit.
Viele Länder könnten sich Lebensmittel aktuell nicht leisten. Im Interview mit dem heute-journal des ZDF schlägt Entwicklungsministerin Schulze ein Bündnis vor, um direkte Hilfe leisten zu können. Es sei wichtig zu sehen, dass "Putin mit Hunger Krieg führt."
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze hat sich heute in Beirut, Libanon, über die Arbeit des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen informiert. Sie stellte dem WFP dabei 10 Millionen Euro Förderung für die weitere Arbeit im Libanon in Aussicht.
Im Zentrum der Reise steht die Frage der Weiterentwicklung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit dem Land vor dem Hintergrund der schwierigen politischen Situation und der Sicherheitslage.
Ziel der Konferenz am 8. April ist, Geld für Impfungen gegen Covid-19 in den 92 ärmsten Ländern der Welt zu mobilisieren. Es geht darum, die Menschen auch in entlegenen Dörfern in Entwicklungsländern zu erreichen.
Am 24. April bricht Entwicklungsministerin Svenja Schulze nach ihrer Rückkehr von der Weltbanktagung nach Beirut auf. Der Libanon gehört zu den Ländern, die am stärksten von Getreidelieferungen aus Russland und der Ukraine abhängig sind.
Die Reise ist eingebettet in einen politischen Prozess mit dem Ziel, international stark und abgestimmt auf die drohende Hungerkrise zu reagieren.
Danach reist Ministerin Schulze weiter zur Afrikanischen Union nach Addis Abeba.
Auch die dortigen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Afrikanischen Union werden die Ernährungssicherung zum Thema haben.
Ministerin Svenja Schulze will in Washington ein Bündnis für globale Ernährungssicherheit schaffen, das agil und koordiniert auf die Hungerkrise reagieren kann, die Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöst hat.
Austausch mit Regierungsvertreterinnen und -vertretern, Betroffenen, NGOs und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Welternährungsprogramms, die sich nach der Explosionskatastrophe und den Importausfällen als Folge des Ukrainekriegs um die Ernährungssicherheit im Libanon sorgen.
Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Afrikanischen Union zu den Auswirkungen lokaler, regionaler und internationaler Konflikte auf die Ernährungssituation in afrikanischen Ländern.
Schriftzug "The World Bank Group" am Hauptgebäude der Weltbank in Washington
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze in der Gemeindeküche des Projekts "Matbakh el Kell" ("Eine Küche für alle"). Hier werden Mahlzeiten für Menschen zubereitet, die von der Explosion 2020 im Beiruter Hafen besonders betroffen sind.
Entwicklungsministerin Svenja Schulze trifft Monique Nsanzabaganwa, stellvertretende Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union.
Lagerhaus für Lebensmittel des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Beirut, Libanon
Putins Krieg gegen die Ukraine verursacht unermessliches Leid, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Wir helfen, akutes Leid zu lindern und zugleich Perspektiven für die Menschen in und aus der Ukraine zu schaffen. Der Krieg in der Kornkammer der Welt hat auch dramatische Auswirkungen auf die weltweite Ernährung. Wir werden jetzt alles dafür tun, um weitere Hungersnöte zu verhindern.
Svenja SchulzeBundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt.
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen
Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
Am 1. Januar 2022 hat Deutschland turnusmäßig die Präsidentschaft der Gruppe der 7 (G7) übernommen. Damit bietet sich die Chance, die traditionell starke Rolle entwicklungspolitischer Anliegen im Kreis der G7 auszubauen.
Das BMZ engagiert sich umfassend für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am sozialen, politischen und wirtschaftlichen Leben – unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Behinderung oder von anderen Merkmalen.
Das BMZ unterstützt Entwicklungsländer dabei, Treibhausgase zu verringern und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. So trägt das Ministerium dazu bei, die Umsetzung der internationalen Klima- und Entwicklungsziele voranzutreiben.