SDG-10-hintergrund

Agenda 2030 SDG 10: Weniger Ungleichheiten

Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern

Die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb von Gesellschaften – aber auch zwischen verschiedenen Staaten – ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie führt zu zahlreichen Problemen und gilt als eine der zentralen Ursachen für Flucht.

SDG 10: Weniger Ungleichheiten
SDG 10: Weniger Ungleichheiten

Der Abbau von Ungleichheit fördert nachhaltiges Wirtschaftswachstum und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Deutschland trägt mit seiner Entwicklungs­zusammen­arbeit gezielt dazu bei, Benach­teiligungen zu überwinden und die Globalisierung gerecht zu gestalten.

Unter anderem engagiert sich das Bundes­entwicklungs­ministerium (BMZ) mit der Sonderinitiative Flucht für die Überwindung von Ungleichheiten. Ziel ist, dass Konflikte möglichst gar nicht entstehen oder eskalieren und Menschen nicht gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen.

SDG 10: Weniger Ungleichheiten Was wir machen

Beispiel: Sport für Entwicklung

Teilnehmerinnen des Projekts "Sport für Entwicklung" in Jordanien

Teilnehmerinnen des Projekts "Sport für Entwicklung" in Jordanien

Teilnehmerinnen des Projekts Sport für Entwicklung in Jordanien

Der Krieg in Syrien und der Vormarsch der Terror­miliz "Islamischer Staat" haben Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Besonders viele Geflüchtete fanden in Jordanien und im Irak Zuflucht.

Das Projekt "Sport für Entwicklung", das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammen­arbeit (GIZ (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)) im Auftrag des Bundes­entwicklungs­ministeriums im Irak und in Jordanien betreut, verbessert den sozialen Zusammenhalt von Flüchtlingen und Einheimischen.

Lokale Organisationen bieten mit Unterstützung der GIZ sportliche Aktivitäten für Flüchtlinge, Vertriebene und Einheimische im Alter von acht bis 24 Jahren an. Dabei erleben die jungen Sportlerinnen und Sportler vieles, auf das sie durch Krieg und Vertreibung lange verzichten mussten: Respekt, Fairness, Selbstvertrauen und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Und auch ihre körperliche und seelische Gesundheit verbessert sich.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Unsere Arbeitsfelder

Eine verknotete Pistole: Das Werk "Non Violence" des schwedischen Künstlers Carl Fredrik Reuterswärd steht als Friedenssymbol seit 1988 vor dem Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York.
Flüchtlingslager in Nigeria