SDG-06-hintergrund

Agenda 2030 SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Alles Leben auf der Erde ist abhängig von Wasser. Es ist unser wichtigstes Lebensmittel und wir benötigen es nicht nur im Haushalt, sondern auch für die Landwirtschaft und in der Industrie.

SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Dennoch fehlt mehr als zwei Milliarden Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keine hygienisch einwandfreie Sanitärversorgung.

Die Versorgung mit Trinkwasser und der Zugang zu Sanitäranlagen ist eine grundlegende Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben und für nachhaltige Entwicklung weltweit. Die Trinkwasser- und Sanitärversorgung weltweit sicherzustellen, ist ein wichtiges Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen Was wir machen

BMZ Wasserstrategie

BMZ-Wasserstrategie

Schlüssel zur Umsetzung der Agenda 2030 und des Klimaabkommens

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 06/2017 | Dateigröße 362 KB, Seiten 28 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Grundlage der deutschen staatlichen Entwicklungs­zusammen­arbeit im Bereich Wasser ist die BMZ-Wasserstrategie.

Ziele des BMZ sind unter anderem, den Zugang zu Trinkwasser- und Sanitärversorgung in den Kooperations­ländern zu verbessern und dazu beizutragen, dass Wasserressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden.

Das Thema Wasser wird zudem umfassend bei Vorhaben zur Anpassung an den Klimawandel und zur Minderung von Fluchtursachen berücksichtigt.

Beispiel Äthiopien: Bessere Wasserversorgung dämmt Krankheiten ein

An einer Trinkwasserstelle füllt eine Frau ihren Eimer mit Wasser

An einer Trinkwasserstelle füllt eine Frau ihren Eimer mit Wasser

An einer Trinkwasserstelle füllt eine Frau ihren Eimer mit Wasser

Äthiopien gehört zu den Ländern, die am meisten Flüchtlinge aufnehmen. Viele stammen aus dem Nachbarland Südsudan, das von schweren Konflikten erschüttert wird.

Die meisten Geflüchteten kommen zunächst in den Bundesstaat Gambella, eine der ärmsten Regionen Äthiopiens. Für die Flüchtlinge und die aufnehmenden Gemeinden ist dort nicht genügend sauberes Wasser vorhanden. Folge: Erkrankungen wie Durchfall oder Cholera.

In mehreren Schritten wurde deshalb die Wasserversorgung in den Camps und den direkt angrenzenden Gemeinden in Gambella und Benishangul-Gumuz verbessert. Dafür wurden mit deutscher Hilfe unter anderem eine mehrere Kilometer lange Druckwasserleitung gebaut, zusätzliche Wasserspeicher errichtet und Pumpsysteme finanziert. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Unsere Arbeitsfelder

Ein Bauer in Togo bewässert sein Feld.
Zentrale Kläranlage für Gaza-Stadt
Reisfelder in Banda Aceh, Indonesien
Gärtner in einer Mangrovenbaumschule. Die Bäume werden als Erosionsschutz bei Überschwemmungen gepflanzt.
Zisterne in der jemenitischen Stadt Thula
Menschen waschen ihre Wäsche in einem Binnenflüchtlingslager in der südsudanesischen Hauptstadt Juba