Sitzungssaal im Gebäude der Vereinten Nationen in New York

Multilaterale Zusammenarbeit Der Weg der Weltgemeinschaft

Die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands im Rahmen von internationalen Organisationen

Flaggen vor den Vereinten Nationen in  New York

Breite Mitgliedschaft, politische Neutralität, Kapital und Know-how machen inter­nationale Organisationen zu wichtigen Akteuren der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit. Sie bieten Foren für die Diskussion ent­wick­lungs­politischer Grund­sätze oder die Ent­wick­lung inter­nationaler Standards in der Wirt­schafts-, Sozial- und Umwelt­politik.

Bei der Durchführung und Koordinierung der Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit in den Partner­ländern spielen multilaterale Institutionen eine führende Rolle. Sie verwirklichen in den Partner­ländern groß angelegte Programme und koordinieren aufgrund ihrer besonderen Legitimation häufig die Leistungen verschiedener Geber.

Im Rahmen technischer Zusammenarbeit bieten internationale Organisationen Fonds und Programme zur Politikberatung und unterstützen ihre Partnerländer beim Auf- und Ausbau ihrer Fähigkeiten. Als internationale Finanzierungsinstitute mobilisieren sie privates Kapital für Entwicklungszwecke, gründen Fonds und vergeben Darlehen zu günstigen Konditionen.

Die internationalen Organisationen finanzieren sich durch ihre Mitgliedsländer. Diese zahlen entweder freiwillige Beiträge oder Pflichtbeiträge, sie hinterlegen Schuldscheine, die im Bedarfsfall eingelöst werden können oder beteiligen sich am Kapital der Organisationen. Durch die Mitgliedschaft in den internationalen Organisationen hat Deutschland die Möglichkeit, seine Positionen und Erfahrungen in die Weltgemeinschaft einzubringen.