Ministerium Arbeitsweise

Auszubildende im Siripi Youth Skills Trainings Centre,  in der Flüchtlingssiedlung Rhino in Uganda

Der direkte Weg zum Partner Interner Link

Wenn die Bundesrepublik einem Ent­wick­lungs­land einen günstigen Kredit ver­mittelt, wenn deutsche Expertinnen und Experten die Regierung eines Staates bei der Be­kämpfung der Armut beraten oder wenn eine private deutsche Or­ga­ni­sa­tion in einem afrikanischen Land Klein­bauern­ge­nossen­schaften fördert, sind das alles Wege der direkten Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit Deutschlands und seiner Partner.

Pin mit den Flaggen von Deutschland und der Europäischen Union

Der Weg Europas Interner Link

Die Europäische Union (EU) und ihre 27 Mitglieds­staaten leisten zusammen fast 50 Prozent der inter­nationalen Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit und sind damit der weltweit größte Geber. Als größter Binnen­markt der Welt ist die EU zudem ein wichtiger Handels­partner vieler Ent­wick­lungs­länder und hat großen Einfluss auf die Welt­handels­ordnung. Die Kombination von finanziellem, wirtschaftlichem und politischem Einfluss sowie die vielfältigen historischen und kulturellen Beziehungen zur Mehrzahl der Ent­wick­lungsländer machen die EU zu einem der entscheidenden Akteure inter­nationaler Entwicklungspolitik.

Sitzungssaal im Gebäude der Vereinten Nationen in New York

Der Weg der Weltgemeinschaft Interner Link

Breite Mitgliedschaft, politische Neutralität, Kapital und Know-how machen inter­nationale Or­ga­nisationen zu wichtigen Akteuren der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit. Sie bieten Foren für die Diskussion ent­wick­lungs­po­li­ti­scher Grund­sätze oder die Ent­wick­lung internationaler Standards in der Wirtschafts-, Sozial- und Umwelt­politik. Auch bei der Durch­führung und Koordinierung der Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit in den Partner­ländern spielen multilaterale Institutionen eine führende Rolle.

Symbolbild: Brücke in Hanoi, Vietnam

Dreieckskooperation Interner Link

Eine Dreiecksko­operation ist ein gemeinsam geplantes, finan­ziertes und durchgeführtes Ent­wick­lungs­projekt von einem be­günstigten Ent­wick­lungs­land, einem Haupt­partner und einem unter­stützenden Partner.

Schülerinnen und Schüler in Göttingen bei einer Gruppenarbeit

Entwicklungspolitische In­for­ma­tions- und Bil­dungs­arbeit Interner Link

Nur durch eine breite gesellschaftliche Unter­stützung kann Deutsch­land seine ent­wick­lungs­politischen Ziele erreichen und seinen inter­nationalen Ver­pflich­tungen gerecht werden. Um das ge­sell­schaftliche Engagement in Deutsch­land zu fördern, unter­stützt das Bundes­minis­terium für wirt­schaft­liche Zu­sammen­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ) die ent­wick­lungs­politische In­for­mations- und Bildungsarbeit.

Stra­te­gi­sche Vor­aus­schau ist die sys­te­ma­ti­sche Be­schäf­ti­gung mit mög­li­chen, zu­künf­ti­gen Ent­wick­lun­gen. Sie ver­sucht, sys­te­ma­tisch, me­tho­disch-fun­diert ei­nen mit­tel- bis lang­fris­ti­gen, multi­dis­zi­pli­nä­ren und an­wen­dungs­ori­en­tier­ten Blick in die Zu­kunft be­zie­hungs­wei­se ver­schie­de­ne mög­li­che Zu­künf­te zu wer­fen. Ziel ist es, bes­ser auf die Zu­kunft vor­be­rei­tet zu sein und die­se – wo mög­lich – ak­tiv zu ge­stal­ten.