Nationale Menschenrechts­institutionen

Nationale Menschen­rechts­institutionen sind staatlich finanzierte, jedoch in ihrer Tätigkeit unabhängige Einrichtungen zur Förderung und zum Schutz der Menschen­rechte (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen). Sie sollen Regierungen und andere staatliche Stellen bei der Umsetzung der inter­nationalen Menschen­rechts­abkommen in nationales Recht und bei der Erarbeitung entsprechender politischer Strategien beraten. Außerdem haben sie Kontroll- und Bildungs­aufgaben.

Um als nationale Menschen­rechts­institutionen im Sinne der Pariser Prinzipien (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) der Vereinten Nationen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) anerkannt zu werden, müssen sie ein Akkre­di­tie­rungs­verfahren bei der Globalen Allianz der Nationalen Menschen­rechts­institutionen (GANHRI (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)) durchlaufen. Das Verfahren unterscheidet die Akkreditierungs­stufen A und B. A-akkreditierte Institutionen haben Beteiligungs­rechte auf UN-Ebene, insbesondere ein Rederecht im UN-Menschen­rechts­rat (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen).

Deutschlands nationale Menschen­rechts­institution ist das Deutsche Institut für Menschenrechte (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen).