UN-Menschen­rechts­rat

Der UN-Menschen­rechts­rat ist ein Nebenorgan der UN-Generalversammlung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen). Er fördert den welt­weiten Schutz der Menschenrechte (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und gibt Empfehlungen zum Umgang mit Menschen­rechts­verletzungen ab. 

Der Menschen­rechts­rat hat 47 Mitglieder, die von der General­versammlung für drei Jahre gewählt werden: 13 Sitze für afrikanische Staaten, 13 für asiatische und pazifische, 8 für latein­amerikanische und karibische, 6 für ost­europäische und 7 für west­europäische und andere Staaten. Neben seinen regulären Sitzungen hält der Menschen­rechts­rat Sonder­sitzungen zu menschen­recht­lichen Themen und der Menschen­rechts­lage in einzelnen Ländern ab. 

Im sogenannten Allgemeinen Periodischen Länder­über­prüfungs­verfahren (Universal Periodic Review) begutachtet der Menschen­rechts­rat seit 2007 regelmäßig die Menschen­rechts­situation in allen 193 Mitglieds­staaten der Vereinten Nationen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) . Er setzt auch Sonder­bericht­erstatterinnen und Sonder­bericht­erstatter (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) zu Menschen­rechts­themen oder zu einzelnen Ländern ein.

Externer Link:
Website des UN-Menschenrechtsrats (englisch) (Externer Link)