Resilienz

Der Begriff der Resilienz wird in ver­schie­denen Wissen­schaften benutzt, unter anderem in der Physik, in der Sozio­logie und der Medizin. In der Material­kunde bezeichnet er Stoffe, die auch nach extremer Spannung wieder in ihren Ursprungs­zustand zurück­kehren. Über­setzt wird er häufig als "Wider­stands­fähig­keit".

Bezogen auf den Menschen beschreibt Resilienz die Fähigkeit von Personen oder Gemein­schaften, schwierige Lebens­situa­tionen wie Krisen oder Katas­trophen ohne dauer­hafte Be­ein­träch­ti­gung zu über­stehen. Resilienz in Bezug auf den Klima­wandel bedeutet zum Beispiel, dass der Mensch lernt, mit den Risiken und Folgen der globalen Erwärmung zu leben, sein Verhalten daran an­zu­passen und künftigen Krisen vor­zu­beugen.

Nicht resiliente Menschen und Gesell­schaften werden häufig als vulnerabel (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) bezeichnet.