Der G7-Gipfel 2022 wird vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen stattfinden.

Gruppe der 7 Die deutsche G7-Präsi­dent­schaft 2022: Chance für die Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit

„Fortschritt für eine gerechte Welt“ – Das Motto der Bundesregierung gibt den Weg für die diesjährige deutsche Präsidentschaft der Gruppe der 7 (G7) klar vor.

Deutschland nutzt seinen Vorsitz dafür, einen nachhaltigen Planeten, ein gesundes Leben, Investitionen in eine bessere Zukunft und ein starkes Miteinander weltweit zu fördern. Entsprechend verfolgt das BMZ während des deutschen G7-Vorsitzes ein Programm, das die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030 in den Mittelpunkt stellt.

Unser Fokus liegt auf Maßnahmen, die von besonderer globaler Dringlichkeit und für die direkte Lebenswirklichkeit der Menschen in unseren Partnerländern von hoher Bedeutung sind.


Joe Biden (Präsident USA), Boris Johnson (Premierminister Großbritannien), Fumio Kishida (Ministerpräsident Japan), Ursula von der Leyen (Präsidentin EU-Kommission), Charles Michel (Präsident Europäischer Rat), Mario Draghi (Ministerpräsident Italien), Justin Trudeau (Premierminister Kanada), Emmanuel Macron (Präsident Frankreich) und Bundeskanzler Olaf Scholz zu Beginn der Zweiten Arbeitssitzung.
Joe Biden (Präsident USA), Boris Johnson (Premierminister Großbritannien), Fumio Kishida (Ministerpräsident Japan), Ursula von der Leyen (Präsidentin EU-Kommission), Charles Michel (Präsident Europäischer Rat), Mario Draghi (Ministerpräsident Italien), Justin Trudeau (Premierminister Kanada), Emmanuel Macron (Präsident Frankreich) und Bundeskanzler Olaf Scholz zu Beginn der Zweiten Arbeitssitzung.

Die Weltgemeinschaft sieht sich mit vielfältigen und komplexen Herausforderungen konfrontiert, die nur gemeinsam mit Entwicklungs- und Schwellenländern gelöst werden können. Diese Erkenntnis leitet die deutsche G7-Präsidentschaft, die nach dem G7-Entwicklungsminister*innen-Treffen und dem G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs wichtige entwicklungspolitische Ergebnisse vorweisen kann.

Aktuelles

G7-Präsidentschaft
Gruppenfoto der G7-Staats- und Regierungschefs mit den Outreachgästen

Ministerin Schulze: Ergebnisse des G7-Gipfels tragen starke entwicklungspolitische Handschrift Interner Link

28. Juni 2022 |

Die Unterstützung für Entwicklungsländer in Zeiten von Klima- und Ernährungskrise, der Ausbau der Zusammenarbeit mit Schwellenländern und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine standen beim Gipfel der G7-Staats- und -Regierungschefs in Elmau vom 26. bis 28. Juni im Zentrum.

Internationale Konferenz in Berlin
Außenministerin Annalena Baerbock, Entwicklungsministerin Svenja Schulze und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir vor der heutigen internationalen Konferenz für globale Ernährungssicherheit in Berlin 

Gemeinsam für globale Ernährungssicherheit Interner Link

24. Juni 2022 |

Außenministerin Annalena Baerbock, Entwicklungsministerin Svenja Schulze und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir laden heute zu einer internationalen Konferenz für globale Ernährungssicherheit nach Berlin ein.

G7-Entwicklungsminister*innen-Treffen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens der G7-Entwicklungsminister*innen in Berlin bei einer Arbeitssitzung

Bündnis für globale Ernäh­rungs­sicher­heit gestartet Interner Link

19. Mai 2022 |

Die G7-Entwicklungsministerinnen und -minister haben heute beschlossen, ein Bündnis für globale Ernährungssicherheit zu starten, um die Welt gegen die drohende Hungerkrise zu wappnen.

Joint Statement
Logo of Germany's G7 Presidency 2022

G7 Presidency, World Bank Group Establish Global Alliance for Food Security to Catalyze Response to Food Crisis Interner Link

19. Mai 2022 |

The „Global Alliance for Food Security“ (GAFS), jointly convened by the Group of Seven (G7) Presidency and the World Bank Group to catalyze an immediate and concerted response to the unfolding global hunger crisis, was launched at the G7 Development Ministers meeting today in Berlin, Germany.

Deutsche G7-Präsidentschaft
Bundesestwicklungsministerin Svenja Schulze spricht auf der Eröffnungspressekonferenz im Rahmen des G7-Treffens der Entwicklungsminister*innen in Berlin

Start des G7-Ent­wick­lungs­minister­*innen-Treffens in Berlin Interner Link

18. Mai 2022 |

Die Entwicklungsministerinnen und -minister der G7-Staaten kommen heute zu einem zweitägigen Treffen in Berlin zusammen, um gemeinsame entwicklungspolitische Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu besprechen.

Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Deutschland bleibt mit der neuen Bundes­regie­rung nicht nur ein ver­läss­licher Partner für welt­weite Ent­wicklung, sondern wird sein politisches En­ga­ge­ment aus­weiten. Wir haben enorm viel auf­zu­holen, um die Ziele der Ent­wick­lungs­agenda 2030 zu erreichen. Die G7 haben als reichste Staaten unserer Erde eine be­sondere Ver­ant­wor­tung bei der Be­wäl­ti­gung der Corona-Pan­demie und des Klima­wandels, und sie müssen globale Solidarität mit den Ärmsten zeigen.
Svenja Schulze Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist verantwortlich für den entwicklungspolitischen Arbeitsstrang (den sogenannten Development Track) innerhalb des G7-Prozesses.

Ent­wicklungs­politi­sche Schwer­punkte

Symbolbild: Die Flaggen von Deutschland, der Ukraine und der Europäischen Union aufgenommen durch ein Fenster des Reichstagsgebäudes in Berlin

Mit den Folgen des rus­sischen An­griffs­kriegs in der Ukraine und in Partner­ländern umgehen Interner Link

Gemeinsam mit den G7-Partnern setzt sich Deutschland mit höchster Priorität dafür ein, die zunehmende Nahrungsmittelunsicherheit und andere Folgen des Kriegs zu mildern.

Weizenfeld im Norden der Mongolei

Ernährungs - und Agrar­systeme nach­haltig, wider­stands­fähig und ge­recht gestalten Interner Link

Durch die aktuellen Krisen haben sich Hunger und Mangelernährung in Ländern des Globalen Südens noch einmal verschlimmert. Eine der obersten Prioritäten der G7 ist es, dem gemeinsam entgegenzutreten.

Solaranlage auf dem Dach der Sao Mai Corporation in Vietnam

Zukunfts­orientierte Infra­struktur­investitionen für nach­haltige Ent­wicklung ermög­lichen Interner Link

Das BMZ fördert wirksame und transparente Infrastrukturprojekte, die hohen Umwelt- und Sozialstandards entsprechen. So tragen wir zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und des Übereinkommens von Paris in den deutschen Partnerländern bei.


Erdwärmekraftwerk Olkaria in Kenia

Mit ambitionierten Allianzen gegen Klima­wandel und Bio­di­ver­si­täts­verlust Interner Link

Die Klimakrise zu meistern und den Biodiversitätsverlust aufzuhalten, gehört zu den größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Der sogenannte Klimaclub ist ein Ansatz der Bundesregierung, dieser Herausforderung zu begegnen.

Kaffeesäcke in der größten Kaffeerösterei in Kenia

Weltweite Energiewende klimaneutral und sozial gerecht gestalten (Just Transition) Interner Link

Für eine nachhaltige Entwicklung muss wirtschaftlicher Aufschwung mit sozialer Gerechtigkeit verbunden werden. Das BMZ setzt sich im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft für eine „Just Transition“ als Leitbild für den weltweiten Übergang zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft ein.

Lieferung von Impfstoffen am Flughafen von Ruandas Hauptstadt Kigali

Den Zugang zu Impf­stoffen welt­weit ermög­lichen und Gesund­heits­systeme stärken Interner Link

Der Schlüssel zur Beendigung der Corona-Pandemie ist der weltweite Zugang zu Impfstoffen. Deshalb setzt sich das BMZ gemeinsam mit seinen G7-Partnern dafür ein, mehr Menschen in Entwicklungsländern Impfungen zugänglich zu machen.

Bild aus einem Hörsaal des Instituts für angewandte Agrarforschung und Ausbildung in Katibougou, Mali. In der Bildmitte zwei Frauen, um sie herum Männer

Geschlechter­gerechtig­keit fördern Interner Link

Geschlechtergerechtigkeit ist zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung und eine wirkungsvolle Reaktion auf die Folgen des Klimawandels, die Covid-19-Pandemie und weitere Krisen.

G7 und Entwicklungspolitik

Während die G7 1975 gegründet wurde, um gemeinsam Lösungen für globale Wirtschafts- und Währungsprobleme zu entwerfen, beschäftigt sie sich heute mit der gesamten Bandbreite von Themen der internationalen Politik. Sie spielt eine wichtige Rolle als entwicklungspolitischer Impulsgeber, mobilisiert Mittel für Entwicklung und rückt zentrale Sektoren und Querschnittsthemen der Entwicklungspolitik in den Blick der Öffentlichkeit.

Die G7-Mitgliedstaaten verstehen sich als Wertegemeinschaft liberaler Demokratien, die gemeinsam für Frieden, Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben eintreten. Oftmals sind sie es, die Themen wie Geschlechtergerechtigkeit oder Klimaschutz voranbringen, zu denen es in größeren Foren zum Teil schwerer ist, Konsens zu erzielen.

Bundes­ent­wick­lungs­ministerin Svenja Schulze zu Beginn des letzten G7-Treffens der Außen- und Entwicklungsminister unter britischer G7-Präsidentschaft in Liverpool am 12. Dezember 2021

Wer ist die G7 und wie arbeitet sie? Interner Link

Die G7 ist keine internationale Organisation, sondern ein informelles Forum von Staats- und Regierungschefs.