Schwerpunkte der deutschen G7-Präsidentschaft Mit ambitionierten Allianzen gegen Klima­wandel und Bio­di­ver­si­täts­verlust

Die Klimakrise zu meistern und den Bio­di­ver­si­täts­ver­lust auf­zu­halten, gehört zu den größten Heraus­forde­rungen dieses Jahr­hunderts. Der so­ge­nannte Klima­club ist ein Ansatz der Bundes­regierung, dieser Heraus­forderung zu begegnen. Das BMZ bereitet "Just Energy Transition Partnerships" mit ausgewählten Partnerländern vor.

Erdwärmekraftwerk Olkaria in Kenia

Erdwärmekraftwerk Olkaria in Kenia

Erdwärmekraftwerk Olkaria in Kenia

Bereits jetzt unterstützt Deutschland, gemeinsam mit den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und der EU, die sozial gerechte Transformation des Energiesektors in Südafrika. Ambitionierte Länder unterstützen wir in ihren Politikreformen zur Erreichung von Klimaneutralität und weisen der Klima- und Biodiversitätsfinanzierung eine bedeutende Rolle zu.

Wir wollen bestehende Initiativen zu einem globalen Schutzschirm vor Klimarisiken ausbauen. Gemeinsam mit den G7-Mitgliedern möchte das BMZ Klimarisikofinanzierungsinstrumente fördern, die dazu beitragen, vor Verarmung und Hunger infolge von Klimakatastrophen zu schützen. Denn die Folgen des Klimawandels sind bereits heute spürbar: Dürren und Überschwemmungen gefährden den Lebensraum vieler Menschen und führen durch Ernteausfälle zu Hungersnöten.

Das BMZ setzt sich dafür ein, den Biodiversitätsverlust aufzuhalten und umzukehren, unter anderem durch die Arbeit an einem globalen Biodiversitätsrahmenwerk. Zudem sollen naturbasierte Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel gefördert werden. Indigene und lokale Gemeinschaften sind besonders betroffen und gleichzeitig wichtige Akteure. Das BMZ setzt sich daher für die Würdigung dieser Gruppen und ihre Partizipation (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) in internationalen Prozessen und Vereinbarungen ein.