Schwerpunkte der deutschen G7-Präsidentschaft Geschlechter­gerechtig­keit fördern

Geschlechtergerechtigkeit ist zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung und eine wirkungsvolle Reaktion auf die Folgen des Klimawandels, die Covid-19-Pandemie und weitere Krisen.

Bild aus einem Hörsaal des Instituts für angewandte Agrarforschung und Ausbildung in Katibougou, Mali. In der Bildmitte zwei Frauen, um sie herum Männer

Menschen im Hörsaal des Instituts für angewandte Agrarforschung und Ausbildung in Katibougou, Mali

Menschen im Hörsaal des Instituts für angewandte Agrarforschung und Ausbildung in Katibougou, Mali

Das BMZ verfolgt daher eine feministische Entwicklungspolitik, die an den Wurzeln der Ungleichheit ansetzt und Gerechtigkeit für alle Menschen anstrebt, unabhängig vom Geschlecht und von anderen persönlichen Merkmalen.

Vor diesem Hintergrund setzt sich das BMZ gemeinsam mit den G7-Partnern für eine ambitionierte entwicklungspolitische Agenda im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit ein.

Ein zentrales Thema ist dabei die faire Verteilung und Bewertung bezahlter und unbezahlter Pflege- und Sorgearbeit. Wir treten zudem dafür ein, dass mehr öffentliche und private Mittel für die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit bereitgestellt werden. Auch unterstützen wir die Schaffung gesellschaftlicher Bedingungen in Partnerländern, die die Bildung von Mädchen begünstigen. Weitere wichtige Themen sind die Inklusion von LSBTIQ+-Personen in der Entwicklungszusammenarbeit sowie die Anerkennung und Verwirklichung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte (SRGR), die ein Schlüssel für Selbstbestimmung, Gesundheit und Wohlergehen von Frauen und Mädchen sind.