Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Der Europäische Gerichts­hof für Menschen­rechte (EGMR) in Straßburg nahm 1959 seine Arbeit auf. Er ist ein Organ des Europarats (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), dem 47 Staaten mit mehr als 800 Millionen Ein­wohnern angehören.

Vor dem Gerichtshof können Personen gegen Mitglieds­staaten des Europarats Klage führen. Meist geht es dabei um Ver­letzungen von Rechten, die durch die Euro­päische Menschen­rechts­konvention (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) garantiert werden. In seltenen Fällen behandelt der EGMR auch Beschwerden der Mitglieds­staaten gegen­einander. Außerdem erstellt er Gut­achten zur Aus­legung der Euro­päischen Menschen­rechts­konvention. Urteile des EGMR sind für die Prozess­parteien verbindlich. 

Externer Link:
Website des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (englisch und französisch) (Externer Link)