Klimagerechtigkeit
Das Konzept der Klimagerechtigkeit setzt den menschengemachten Klimawandel (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) in Verbindung zu Themen wie Gleichheit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.
Am stärksten leiden jene Länder und Bevölkerungsgruppen unter den Folgen der Klimaerwärmung , die bisher am wenigsten dazu beigetragen haben. Besonders betroffen sind wirtschaftlich benachteiligte Länder. Dazu zählen viele Staaten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien, oft als Länder des Globalen Südens (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) bezeichnet. Zusätzlich trifft es benachteiligte Gruppen, wie etwa indigene Gemeinschaften, Kleinbäuerinnen und -bauern, Frauen, Kinder sowie alte und kranke Menschen.
Das Konzept der Klimagerechtigkeit strebt an, Lasten und Chancen des Klimawandels sowohl weltweit (räumliche Dimension) als auch zwischen den Generationen (zeitliche Dimension) gerecht zu verteilen. Dazu müssen die Hauptverursacher des Klimawandels – Industriestaaten sowie mittlerweile auch einige sogenannte Schwellen- (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und Entwicklungsländer (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) – nicht nur ihren Ausstoß von Treibhausgasen drastisch verringern. Sie stehen auch in der Verantwortung, die vulnerabelsten (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Bevölkerungsgruppen dabei zu unterstützen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, klimabedingte Schäden und Verluste zu bewältigen und den Wandel zu einer klimaneutralen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), zukunftsfähigen Wirtschafts- und Lebensweise zu vollziehen.
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