Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung (UN-Anti-Rassismus-Konvention)

Aus der Menschenwürde ergibt sich der Anspruch aller Menschen, als Gleiche geachtet und geschützt zu werden. Rassismus verneint diesen Anspruch und steht der Menschen­rechts­idee damit fundamental entgegen. Das Internationale Über­einkommen zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung (Anti-Rassismus-Konvention) soll sicher­stellen, dass Menschen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vor rassistischer Diskriminierung geschützt werden. Es wurde als erstes verbindliches Menschen­rechts­abkommen 1965 von der General­versammlung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) der Vereinten Nationen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) verabschiedet und trat 1969 in Kraft.

Die Konvention verpflichtet die Vertrags­staaten zu einer Politik, die sich umfassend gegen jede Form von Rassismus richtet. Als Kontroll­organ überwacht der UN-Antirassismus-Ausschuss die Einhaltung der Konvention. Alle Staaten, die sie ratifiziert haben, müssen dem Ausschuss regelmäßig berichten, wie sie die Konvention umsetzen.

182 Staaten haben die Anti-Rassismus-Konvention ratifiziert (Stand: April 2021). Die Bundes­republik Deutschland ratifizierte sie 1969, die Deutsche Demo­kra­tische Republik 1979.

Externer Link:
Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung vom 7. März 1966 (PDF 65 KB) (Externer Link)