Fairtrade Produkte

Fairer Handel – ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt den Fairen Handel in Deutschland und informiert die Bürgerinnen und Bürger über seine Funktionsweise, seine Produkte und seine Bedeutung im Kampf gegen die weltweite Armut.

Siehe auch
Arbeiterin in einer Fabrik in Bangladesch

„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzentinnen und Produzenten und Arbeiterinnen und Arbeiter – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit Verbraucherinnen und Verbrauchern) für die Unterstützung der Produzentinnen und Produzenten, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“

Auf diese Definition des Fairen Handels einigte sich 2001 der informelle Arbeitskreis FINE – ein Zusammenschluss der vier internationalen Dachverbände des Fairen Handels – in einem Grundlagenpapier.

Verbraucherinnen und Verbraucher spielen eine wichtige Rolle im weltweiten Warenhandel. Durch ihre Kaufentscheidungen können sie unmittelbar Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern nehmen.

Fairer Handel kann den beteiligten Produzentinnen und Produzenten helfen, sich lokal zu organisieren, nachhaltig zu wirtschaften und so ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.


Bauer der Fairtrade-Reis-Organisation in Thailand

Das Engagement des BMZ für den Fairen Handel Interner Link

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt den Fairen Handel. Es hat die Entwicklung eines Fairtrade-Textilstandards gefördert und Instrumente entwickelt, um den Fairen Handel direkt in den Entwicklungsländern zu stärken.

Kaffeebäuerin bei der Ernte

Das Prinzip des Fairen Handels Interner Link

Im Fairen Handel garantieren die Handelsorganisationen den Erzeugern eine verlässliche Abnahme ihrer Produkte. Auf diese Weise eröffnen sie Kleinbäuerinnen und -bauern aus benachteiligten Regionen des Südens den Zugang zu den Märkten der Industriestaaten.

Mable Matetsu von der Fairtrade-Bananen-Organisation Volta River Estates in Ghana

Standards für fair gehandelte Produkte Interner Link

Der Verband Fairtrade International (FLO) hat Richtlinien für Händler, für Kleinbauern, für den Vertragsanbau und für Beschäftigte von Plantagen entwickelt. Alle Verbandsmitglieder verwenden ein einheitliches Fairtrade-Siegel.

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