Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention)

Im Dezember 2006 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Convention on the Rights of Persons with Disabilities, CRPD). Im Mai 2008 trat die Konvention in Kraft, seit März 2009 ist sie für Deutschland rechtlich bindend.

Ziel der Konvention ist es, Menschen mit Behinderungen Chancengleichheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in ihren Ländern zu ermöglichen. Sie steht damit für den Wechsel von einem medizinisch-wohltätigen zu einem selbstbestimmten, menschenrechtlichen Ansatz.

In Bezug auf die Entwicklungszusammenarbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) sollen die Vertragsstaaten sicherstellen, dass internationale Entwicklungsprogramme Kinder und Erwachsene mit Behinderungen einbeziehen und für sie zugänglich sind. Partnerländern sollen bei der Umsetzung der Konvention unterstützt werden.

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Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (PDF 234 KB) (Externer Link)