Übereinkommen über das Verbot und un­ver­züg­liche Maß­nahmen zur Be­sei­ti­gung der schlimmsten Formen der Kinder­arbeit (ILO-Kon­ven­tion 182)

Die Konvention 182 der Inter­nationalen Arbeits­organisation (ILO (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)) von 1999 verpflichtet die Mit­glieds­staaten dazu, die schlimmsten Formen der Kinder­arbeit zu verbieten und zu beseitigen. Dazu zählen unter anderem Versklavung, Schuld­knecht­schaft, Kinder­handel, Prostitution, Porno­graphie, Zwangs­rekrutierung als Kinder­soldatinnen oder -soldaten (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), der Einsatz von Kindern zu unerlaubten Tätig­keiten wie beispiels­weise Drogen­handel sowie die Arbeit von Kindern, die für ihre Gesundheit, Sicherheit oder ihre Entwicklung schädlich ist.

Die Konvention schreibt den Unter­zeichner­staaten außerdem vor, nationale Aktions­pläne zur Bekämpfung der Kinder­arbeit zu verabschieden. Diese sollen vorbeugende Maß­nahmen zum Schutz der Kinder, Hilfe bei der Reha­bi­li­ta­tion und Aufklärungs­kampagnen über die Schäd­lich­keit von Kinder­arbeit umfassen.

Die Konvention 182 zählt zu den sogenannten Kern­arbeits­normen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) der ILO.

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Übereinkommen über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit (ILO-Konvention 182) (Externer Link)