Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS)

Die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (Economic Community Of West African States, ECOWAS) wurde 1975 mit dem Ziel gegründet, die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Westafrika zu fördern. Sie ist die älteste und aktivste regionale Organisation auf dem afrikanischen Kontinent. Die zentralen Organe der ECOWAS sind die Kommission, das Parlament (Community Parliament) und der Gerichtshof (Community Court of Justice) sowie die Bank für Investition und Entwicklung (ECOWAS Bank for Investment and Development, EBID) und die Westafrikanische Gesundheitsorganisation (West African Health Organisation, WAHO).

Das Aufgabenspektrum der ECOWAS wurde fortlaufend erweitert und umfasst zahlreiche politische, kulturelle und soziale Elemente. Dazu zählen unter anderem zivil-militärische Friedenseinsätze und Maßnahmen zur Krisenprävention, die Modernisierung der regionalen Infrastruktur, die Förderung des freien Personen- und Warenverkehrs und die Zusammenarbeit im Gesundheitssektor.

Die 15 Mitgliedsstaaten der ECOWAS sind Benin, Burkina Faso, Cabo Verde, Côte d'Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo (Stand: Ende 2020).

Externer Link: Website der ECOWAS (englisch) (Externer Link)