Wasserknappheit und Dürre gehören zu den schwerwiegenden Folgen des Klimawandels.
Urheberrecht© Jose Antonio Alba / Water Alternatives, via flickr, CC BY-NC 2.0
Klimawandel und Entwicklungspolitik
Deutschland entwickelt gemeinsam mit diesen Ländern Lösungen, etwa um Städte und Landwirtschaft resilienter (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) gegen die Folgen des Klimawandels zu machen, Hunger zu bekämpfen, die Wasserversorgung zu sichern, nachhaltige Energiesysteme aufzubauen und natürliche Lebensgrundlagen zu schützen. Globaler Klimaschutz ist Ausdruck internationaler Solidarität und zugleich eine wichtige Form der Krisenvorsorge. Denn die Folgen des Klimawandels können bestehende Konflikte verschärfen, gesellschaftliche Spannungen verstärken und Regionen destabilisieren. Hitzewellen, Dürren und Wetterextreme betreffen vor allem vulnerable (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Bevölkerungsgruppen in unseren Partnerländern, aber auch die Menschen in Europa. Kooperation und gegenseitiges Lernen – etwa bei Technologien, Innovationen oder der Anpassung an Klimarisiken – sind deshalb im Interesse aller. Eine global gerechte Klimapolitik trägt dazu bei, die Welt für heutige und kommende Generationen lebenswert und fair zu gestalten und Menschenleben zu schützen.
Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) arbeitet eng mit seinen Partnerländern zusammen, denn oft haben diese nicht die notwendigen Mittel, um Emissionen zu reduzieren und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Gemeinsam stärken wir vor Ort die Menschen, Gemeinschaften und Institutionen darin, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Starke Allianzen sind wichtig, denn kein Land der Welt kann den Klimawandel alleine lösen. Durch die Zusammenarbeit entstehen neue wirtschaftliche Chancen für alle Beteiligten, auch für Deutschland – etwa durch die Beteiligung deutscher Unternehmen an nachhaltigen Investitionen, durch Technologietransfer oder indem neue Märkte erschlossen werden.
Viele Länder des Globalen Südens stehen heute vor der doppelten Aufgabe, die sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen für große Teile ihrer Bevölkerung zu verbessern und zugleich auf die zunehmend spürbaren Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren. Die Überwindung von Armut und Ungleichheit kann langfristig nur gelingen, wenn Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung miteinander verbunden werden. Dazu gilt es, Emissionen zu senken und einen sozial gerechten Übergang zu einer klima- und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise zu gestalten. Dieses Prinzip einer gerechten sozial-ökologischen Transformation wird auch als „Just Transition (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)“ bezeichnet. Es bedeutet: Auf dem Weg zu einer klimaneutralen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), resilienten und sozial gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung darf niemand zurückgelassen werden. Neue Technologien und ressourcenschonende Geschäftsmodelle bieten Chancen für nachhaltigen Wohlstand – vorausgesetzt, alle profitieren. Das BMZ unterstützt Menschen und Institutionen in den Partnerländern darin, diesen notwendigen Wandel aktiv und selbstbestimmt anzugehen. Damit trägt Deutschland dazu bei, das Pariser Klimaabkommen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) umzusetzen – sowohl in den Partnerländern als auch in Deutschland.
Das Engagement des BMZ
Stand: 27.08.2026