Wasserknappheit und Dürre gehören zu den schwerwiegenden Folgen des Klimawandels.

Klimawandel und Entwicklung

Klima und Entwicklung sind untrennbar verbunden. Der Klimawandel hat schlimme Folgen für die Menschen und die Umwelt, besonders in Entwicklungsländern. Wenn es uns gelingt, die Erderwärmung so schnell wie möglich zu beschränken und uns weltweit an die klimatischen Veränderungen anzupassen, können wir unkontrollierbare Folgen für unseren Planeten verhindern und gleichzeitig neue Entwicklungschancen schaffen. Das BMZ unterstützt seine Partnerländer dabei, den Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich zu begegnen.

Logo der COP27 in Sharm el-Sheikh, Ägypten
Logo der COP27 in Sharm el-Sheikh, Ägypten

Im November 2022 trafen sich die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen im ägyptischen Sharm El-Sheikh zu ihrer 27. Konferenz (COP27 (Externer Link)).

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) vertrat die deutsche Regierung bei vielen Verhandlungsthemen und richtete auf der Weltklimakonferenz gemeinsam mit Partnern Veranstaltungen aus.

Herausforderungen

Nach einem Starkregen wurde eine Straße im Karibikstaat St. Lucia weggespült.

Verluste und Schäden absichern: Globalen Schutzschirm gegen Klimarisiken aufbauen Interner Link

Der Klimawandel führt in vielen Entwicklungs- und Schwellenändern immer häufiger zu Verlusten und Schäden („Loss and Damage“). Deutschland hat darum während seiner G7-Präsidentschaft die Erarbeitung eines „Globalen Schutzschirms gegen Klimarisiken“ initiiert. Er soll auf der 27. Weltklimakonferenz gemeinsam von der G7 und der V20 (Zusammenschluss von 58 gegenüber dem Klimawandel besonders verwundbaren Ländern) gestartet werden.

Eine Frau in Burundi liest im Schein einer solarbetriebenen Tischlampe.

Just Transition: Gerechten Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschafts- und Lebensweise gestalten Interner Link

Damit die Folgen des Klimawandels beherrschbar bleiben, muss das weltweite Leben und Wirtschaften bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral werden. Dieser Übergang kann nur gemeinsam mit den Schwellen- und Entwicklungsländern gelingen – und er muss gerecht gestaltet werden (englisch: „Just Transition“). Auf dem Weg zu Klimaneutralität und -gerechtigkeit darf niemand zurückgelassen werden.

Solaranlage und Kohlekraftwerk in Ulan Bator, Mongolei

Globale Erwärmung stoppen: Ausstoß von Treibhausgasen vermindern Interner Link

Um die Steigerung der weltweiten Durchschnittstemperaturen zu stoppen, muss der Ausstoß von Kohlendioxid schnell und drastisch verringert werden („Dekarbonisierung“). Dazu müssen unter anderem natürliche Kohlenstoffspeicher wie Ozeane, Wälder und Moore geschützt werden. Damit sich die Freisetzung von Treibhausgasen wie Methan und Lachgas vermindert, muss unter anderem die Landwirtschaft umstrukturiert werden.

Bau einer Uferbefestigung am Ufer des Mayur River in der Stadt Khulna im Südwesten von Bangladesch

Widerstandsfähigkeit erhöhen: An die Folgen des Klimawandels anpassen Interner Link

Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen unzähliger Menschen – und diese Bedrohung wird in Zukunft weiter zunehmen. Darum fördert das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) nicht nur Maßnahmen zum Klimaschutz und zum gerechten Übergang zu einer klimaneutralen Wirschafts- und Lebensweise, sondern unterstützt seine Partnerländer auch dabei, sich an die nicht mehr abwendbaren Folgen des Klimawandels anzupassen.

Das Engagement des BMZ

Stand: 25.10.2022