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Sozialstandards


Als Sozialstandards können sowohl gesetzliche Regelungen als auch sämtliche Übereinkommen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen betrachtet werden, die auf die Verbes­se­rung der Situation der Beschäf­tigten abzielen. Sie reichen von tarif­vertrag­lich fest­gelegten Löhnen und Urlaubs­regelungen über Gesetze zur Sozial­ver­sich­er­ungs­pflicht bis zu Vor­schrif­ten über Sicher­heits­vor­keh­rungen am Arbeitsplatz.

Sozialstandards sind grundlegende Rechte der Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer. Dazu gehören auch die sogenannten Kern­arbeits­normen: das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, die Vereinigungs­freiheit, das Recht, Gewerk­schaften zu gründen, das Recht auf gleichen Lohn für gleich­wertige Arbeit von Frauen und Männern und die Beseitigung von Dis­kri­mi­nierung im Arbeits­leben. Um sich kurz­fristig Wett­bewerbs­vorteile zu verschaffen, werden in manchen Entwicklungs­ländern die Sozial­standards miss­achtet. Deutschland setzt sich für die welt­weite Durch­setz­ung dieser Standards ein, denn ihre Ein­haltung ist ein wesent­licher Beitrag zur Verbesserung der Lebens­bedingungen in den Partner­ländern und zur Minderung der Armut. Viele Unter­nehmen haben inzwischen festgestellt, dass Sozial­standards auch ein Wettbewerbsvorteil sein können.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement für die Durchsetzung von Sozialstandards finden Sie hier

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