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Gender


Die englische Sprache unterscheidet das bio­logische Ge­schlecht ("sex") vom so­zialen Ge­schlecht ("gender"), der ge­sell­schaft­lich ge­prägten und in­di­vi­duell er­lernten Ge­schlech­ter­rolle. Diese Ge­schlech­ter­rolle wird durch die soziale, kul­tu­relle und wirt­schaft­liche Orga­ni­sa­tion einer Ge­sell­schaft und durch die recht­lichen und ethisch-religiösen Normen und Werte bestimmt. Die Rol­len­zu­wei­sungen können in ver­schie­denen Ge­sell­schaften und auch inner­halb einer Ge­sell­schaft stark vari­ieren. Im Gegen­satz zum bio­lo­gischen Ge­schlecht sind die Ge­schlechter­rollen von Frauen und Män­nern wan­del­bar. Gender-Maß­nah­men bauen auf dieser Flexi­bi­li­tät auf. Sie be­rück­sich­tigen die unter­schied­lichen Lebens­situa­tionen und In­te­res­sen von Frauen und Män­nern und die Tat­sache, dass es keine ge­schlechts­neu­trale Wirk­lich­keit gibt. Anders als bei einer reinen Frauen­för­de­rung wer­den bei solchen ent­wick­lungs­poli­tischen Maß­nah­men die Män­ner in die Stra­te­gie ein­be­zogen und für die Ziele der Frauen sensibilisiert.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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