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Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP)


Die Europäische Nach­bar­schafts­politik (ENP) ist das zentrale Instru­ment der Zu­sam­men­ar­beit zwischen der Europäischen Union (EU) und ihren Nachbar­staaten. Sie wurde 2004 im Zusammen­hang mit der Erweiterung der EU um zehn Mitglieds­länder entwickelt. Ziel der ENP ist es, die politische und wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit zu vertiefen und so die Entstehung neuer Trenn­linien zwischen der EU und den Nachbarn zu verhindern. Die ENP richtet sich an die Staaten im süd­lichen und öst­lichen Mittel­meer­raum, an Weiß­russland, die Republik Moldau, die Ukraine sowie die Kaukasus­staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien.

Mit der ENP bietet die EU diesen Staaten eine privilegierte Partner­schaft an, die auf dem Bekenntnis zu gemeinsamen Werten (Demokratie und Menschen­rechte, Rechts­staat­lich­keit, gute Regie­rungs­führung, markt­wirt­schaft­liche Prinzipien und nach­hal­tige Ent­wick­lung) basiert. In bilateralen Aktions­plänen, die individuell auf die einzelnen Ko­ope­ra­tions­länder zugeschnitten sind, werden Ziel­vereinbarungen und Handlungs­prioritäten formuliert.

Ausführliche Informationen über die Europäische Nachbarschaftspolitik finden Sie hier

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