Verluste und Schäden absichern Erfolge des BMZ im Bereich finanzielle Absicherung von Klima- und Katastrophenrisiken
Der Globale Schutzschirm gegen Klimarisiken nahm seinen Anfang 2022 während der deutschen G7 (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)-Präsidentschaft, als Deutschland die Initiative gemeinsam mit den V20 (Externer Link) (The Vulnerable Twenty, ein Zusammenschluss von mehr als 70 Staaten, die besonders vom Klimawandel bedroht sind) gründete. Der Schutzschirm bündelt Aktivitäten zur Absicherung und finanziellen Vorsorge vor Klimarisiken. Dadurch können betroffene und besonders vulnerable Menschen und Länder schneller und einfacher auf Hilfe zugreifen, wenn es darauf ankommt.
Der Schutzschirm baut auf der InsuResilience Global Partnership auf, einer von Deutschland initiierten globalen Initiative, die einen wertvollen Grundstein für Klimarisikofinanzierung im Kontext des umfassenden und aktiven Risikomanagements legte. Dabei förderte sie die Zusammenarbeit von Staaten, der Privatwirtschaft, multilateralen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Institutionen, zivilgesellschaftlichen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Organisationen sowie Forschungsinstituten.
Deutsches Engagement Dauerhafter Schutz für besonders gefährdete Menschen
Bereits 2017 hatte Deutschland im Rahmen seiner G20 (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)-Präsidentschaft die InsuResilience Global Partnership mit Großbritannien, Fidschi, Äthiopien und der Weltbank (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) als gemeinsame Initiative von G20 und V20 ins Leben gerufen. Mit ihrer ehrgeizig formulierten „Vision 2025 (Externer Link)“ setzte sich die Partnerschaft zum Ziel, die Widerstandsfähigkeit der vulnerabelsten (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Bevölkerungsgruppen in Entwicklungs- (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und Schwellenländern (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) gegenüber Klimarisiken und Katastrophen durch finanzielle Absicherung zu stärken.
Auf diesem Ziel und der Vision 2025 baut seit der Klimakonferenz 2022 der Globale Schutzschirm (Externer Link) gegen Klimarisiken (Externer Link) auf und nutzt dabei die Erfahrungen und die existierenden Strukturen der engen Partnerschaft. Der Schutzschirm verfolgt einen koordinierten und inklusiven Ansatz: Er bringt unter der Führung der Partnerregierungen alle relevanten Akteure aus Regierung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatsektor in einem umfassenden Analyse- und Beratungsprozess zusammen. Dabei werden bestehende Aktivitäten, Bedarfe und Schutzlücken analysiert und geeignete Maßnahmen identifiziert und priorisiert. Die daraus entstehenden länderspezifischen Unterstützungspakete können unter anderem über die Global Shield Solutions Platform (GSSP) und die Global Shield Financing Facility (GSFF) umgesetzt werden. Ergänzend stärkt das Global Shield Programme for Resilient Risk Pools (GSRRP) die regionalen Risikopools. So entsteht ein wirksamer, gut abgestimmter und langfristiger Schutz gegen Klimarisiken – über das bisher Erreichte hinaus.
Finanzierungs- und Versicherungslösungen
Im Folgenden werden verschiedene Finanzierungs- und Versicherungslösungen vorgestellt, die Deutschland im Rahmen des Globalen Schutzschirms und zuvor der InsuResilience Global Partnership unterstützt. Dabei spielen die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und der Einsatz von Privatkapital eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Instrumente bieten vielfältige Möglichkeiten zur finanziellen Absicherung gegen die Folgen von Extremwetterereignissen und können ergänzend genutzt werden.
Stand: 07.09.2026