13. Juni 2025 BMZ-Newsletter: Hamburg Sustainability Conference | EU-Entwicklungsministerrat | Lage in Gaza | Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank

Fokus Entwicklungspolitik

Liebe Leserinnen und Leser,


„Ein starkes Zeichen für Solidarität und Kooperation, das uns allen Mut macht“, setzte nach Worten von Ministerin Reem Alabali Radovan Anfang des Monats die Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz (Hamburg Sustainability Conference, HSC). Zwei Tage lang diskutierten rund 1.600 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die drängendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Aus der Konferenz gingen zahlreiche Allianzen hervor, die sich konkreten Lösungsansätzen widmen. „In einer Zeit, in der nationalistische Tendenzen die internationale Zusammenarbeit aufs Spiel setzen, steht die Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz für den Spirit von Zusammenarbeit, der die Welt zusammenhält“, so die Ministerin.


Der politische Druck, unter dem die Entwicklungszusammenarbeit derzeit im In- und Ausland steht, war auch Thema der ersten Rede von Ministerin Reem Alabali Radovan im Deutschen Bundestag. Eine Woche nach ihrem Amtsantritt am 7. Mai 2025 betonte sie im Parlament die Bedeutung der Entwicklungspolitik als essenzieller Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur.


Ihre erste Auslandsreise als Ministerin führte Reem Alabali Radovan Ende Mai nach Brüssel zum Austausch mit ihren europäischen Amtskolleginnen und -kollegen im Entwicklungsministerrat. Themen waren unter anderem die künftige Gestaltung der europäischen Entwicklungspolitik, die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten und der Wiederaufbau der Ukraine.


Informationen über diese Themen und weitere Nachrichten aus dem BMZ finden Sie in diesem Newsletter.


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Zweite Hamburg Sustainability Conference

Am 2. Juni 2025 eröffnete Ministerin Reem Alabali Radovan die zweite Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz (Hamburg Sustainability Conference, HSC). Zwei Tage berieten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen aus mehr als 100 Ländern, wie internationaler Klimaschutz, der verantwortungsvolle Einsatz künstlicher Intelligenz oder eine gerechte Weltwirtschaft gelingen können. Zu diesen und weiteren Nachhaltigkeitsthemen haben die Teilnehmenden zahlreiche Allianzen vereinbart. Vor dem Hintergrund des großen Drucks, der aktuell auf der internationalen Zusammenarbeit lastet, hat sich Deutschland in Hamburg als verlässlicher und solidarischer Partner gezeigt.


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EU-Entwicklungsministerrat in Brüssel

Ihren Antrittsbesuch in Brüssel machte Ministerin Reem Alabali Radovan am 26. Mai mit ihrer Teilnahme am EU-Entwicklungsministerrat. Am Rande der Ratssitzung führte sie auch bilaterale Gespräche, unter anderem mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und dem Kommissar für Internationale Partnerschaften Josef Síkela.


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Lage der Kinder in Gaza

Über die Not der Kinder in Gaza sprach Ministerin Reem Alabali Radovan am 23. Mai mit Catherine Russell, Exekutivdirektorin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF). Beide waren sich einig, dass die Lage der Zivilbevölkerung und insbesondere der Kinder katastrophal ist und weitere Hilfslieferungen dringend bei den Menschen in Gaza ankommen müssen. „Der besondere Schutz von Kindern in Kriegen ist keine Verhandlungssache, sondern eine völkerrechtliche Verpflichtung“, betonte Reem Alabali Radovan.

Um die Lage in Gaza ging es zuvor auch bei einem Treffen der Ministerin mit UN-Generalsekretär António Guterres in Berlin.


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Reden im Deutschen Bundestag

Bei ihrer ersten Rede im Deutschen Bundestag kündigte Ministerin Reem Alabali Radovan eine Neuaufstellung der Entwicklungspolitik an. Sie müsse künftig im Dreiklang mit Außen- und Verteidigungspolitik als nachhaltige Sicherheitspolitik verstanden werden. Nur mit intensiver weltweiter Zusammenarbeit könne man den aktuellen Krisen erfolgreich begegnen.

Die Notwendigkeit, mit einer Stimme zu sprechen und sich weltweit partnerschaftlich für Frieden, Stabilität und Sicherheit zu engagieren, betonte Ministerin Reem Alabali Radovan auch in einer Rede Anfang Juni anlässlich der Befragung der Bundesregierung vor dem Deutschen Bundestag.

60. Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank

Krisenbedingte Verwerfungen, der Rückzug der USA aus weiten Teilen der Entwicklungszusammenarbeit, Flucht und Vertreibung und der fortschreitende Klimawandel waren Themen der 60. Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB). Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Dr. Bärbel Kofler, vertrat Deutschland bei der Konferenz in Abidjan, Côte d‘Ivoire. Als Anteilseigner der AfDB fördert Deutschland insbesondere die Entwicklungsfelder Energieversorgung, Klimaschutz und solides Finanzmanagement.


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Vorstellung des Weltbevölkerungsbericht 2025

Der Weg zu einer resilienten demografischen Entwicklung führt über die selbstbestimmte Entscheidung der Menschen für oder auch gegen Kinder. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Weltbevölkerungsberichts „Fertilität im Fadenkreuz. Das Ringen um reproduktive Selbstbestimmung in einer sich wandelnden Welt“, den der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) am 10. Juni 2025 in Berlin gemeinsam mit dem Entwicklungsministerium (BMZ) und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) vorgestellt hat.


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Rede zum Afrikatag: Partnerschaft auf Augenhöhe

Geteilte Werte, gemeinsame Interessen und eine respektvolle Partnerschaft auf Augenhöhe bilden das Fundament einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den afrikanischen Staaten. Darüber, wie sich die deutsche Entwicklungspolitik an neue Herausforderungen auf dem Nachbarkontinent anpassen muss, sprach Ministerin Reem Alabali Radovan anlässlich des Afrikatages vor Botschafterinnen und Botschaftern afrikanischer Staaten.


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