Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger Grüne Innovationszentren

Im Rahmen seiner Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" hat das BMZ in 15 Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Grüne Innovationszentren ins Leben gerufen. Ziel der Zentren ist, durch Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern, das Einkommen von kleinbäuerlichen Betrieben zu steigern und Arbeitsplätze zu schaffen – insbesondere im Bereich der Lebensmittel­verar­bei­tung. Bis März 2024 stellt das Entwicklungsministerium dafür 415 Millionen Euro bereit.

Hintergrundinformationen zu den Grünen Innovationszentren finden Sie hier.


Kleinbauer in Äthiopien beim Dreschen seines Weizens

Äthio­pi­en Interner Link

Höhere Erträge durch den Einsatz von Qualitätssaatgut und modernen Landmaschinen in der kleinbäuerlichen Produktion, Präsentation innovativer landwirtschaftlicher Methoden in Modellbetrieben, Schulung von landwirtschaftlichen Beratern in Theorie und Praxis

Forscher im Labor des Africa Rice Center in Benin

Benin Interner Link

Coaching für landwirtschaftliche Verarbeitungsbetriebe, Anbau von Bio-Soja, Weiterverarbeitung von Soja zu Tofu

Reisverarbeitungsbetrieb in Burkina Faso

Burkina Faso Interner Link

Reinigungsanlage für Saatgut, feste Geschäftsbeziehungen, private Tür-zu-Tür-Beratung, praktische landwirtschaftliche Ausbildung

Kakaofrüchte

Côte d'Ivoire Interner Link

Nachhaltiger und entwaldungsfreier Anbau von Kakao, mehr Produktvielfalt, mehr Wertschöpfung, Aus- und Fortbildungen

Mais in einer Schale

Ghana Interner Link

Steigerung der Maisproduktion durch verbessertes Saatgut, Einsatz von Solartrocknern für Mais, Innovationsfonds für kreative Geschäftsideen

Solar- und batteriebetriebene Schädlingsfalle. Die Insekten werden vom Licht der Falle angezogen und in ihrem Inneren getötet.

Indien Interner Link

Einsatz von Kartoffelsorten, die gegen Krautfäule resistent sind, solarbetriebene Fallen für Pflanzenschädlinge, höhere Erträge durch maschinelle Bearbeitung der Felder

Im Forschungsinstitut IRAD in Kamerun prüft eine Laborantin die Zusammensetzung des Hühnerfutters.

Kamerun Interner Link

Solartrockner für Kakaobohnen, solarbetriebene Kühlschränke für Geflügelzuchtbetriebe, in denen Medikamente, Impfstoffe und Futterergänzungsmittel bereitgestellt werden, neue Kartoffelsorten für den Export

Kühe in einem Stall im Grünen Innovationszentrum am Bukura Agricultural College in Kenia

Kenia Interner Link

Verbesserung der Zucht- und Hygienestandards und des Futteranbaus für Milchkühe, Bau von kleinen Biogasanlagen, Einsatz von nährstoffreichem verbessertem Süßkartoffel-Pflanzgut

Eine Bäuerin beim Handtraktor-Training: An der landwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Universität von Malawi können sich Bäuerinnen und Bauern Zugmaschinen zu günstigen Preisen tageweise ausleihen.

Malawi Interner Link

Einsatz von Manioksorten, die resistenter gegen Schädlinge sind, Traktorverleih für Kleinbauern, mobiler Werkstattwagen für Reparaturen von Landmaschinen

Mangos werden gewaschen.

Mali Interner Link

Biozertifizierung von Mangos, Einsatz erneuerbarer Energien für die Kühlung von Lagerräumen für Mangos und Kartoffeln, Schulungen in Betriebswirtschaft, Alphabetisierungs- und Fachkurse für Kleinbauern

Baobab – die Frucht des Affenbrotbaums – eignet sich unter anderem zur Zubereitung von Säften und Saucen. Als Öl findet es sich immer öfter in Kosmetikprodukten wieder. In Mosambik organisieren meistens Frauen die Ernte.

Mosambik Interner Link

Förderung der Wertschöpfungsketten Reis, Straucherbse und Baobab, Verbesserung der Ernährungssicherheit, Vernetzung von Zulieferern, Produzenten, weiterverarbeitenden Betrieben, öffentlichen Stellen und Forschungseinrichtungen, Weiterbildung von Multiplikatoren

Grünes Innovationszentrum Nigeria: Workshop, bei dem Trainerinnen und Trainer unter anderem lernen, wie groß der Abstand zwischen Maispflanzen sein sollte, damit sie optimal gedeihen können.

Nigeria Interner Link

Landwirtschaftliche Fortbildungen, Apps für Smartphones und Tablets mit Informationen über moderne landwirtschaftliche Anbaumethoden, Förderung der Zusammenarbeit von Kooperativen und Verarbeitungsunternehmen

Sambia: Harison und Sarah Mbao sind Vertragspartner von COMACO (Community Markets for Conservation). Das gemeinnützige Unternehmen kauft die Erdnussernte der kleinbäuerlichen Familien zu einem fairen Preis auf.

Sambia Interner Link

Herstellung von Trinkjoghurt unter eigener Marke durch Genossenschaften der Milchbauern, Verbesserung der Böden durch Pflanzung von Gliricidia-Bäumen, Weiterverarbeitung von Erdnüssen

Togo: Frauen schälen und sortieren Cashew-Nüsse.

Togo Interner Link

Verbessertes Pflanzgut für Cashew-Bauern, Einsatz einer mobilen Soja-Dreschmaschine direkt auf den Feldern, mehr Sicherheit für Kleinbauern durch fest vereinbarte Abnahmemengen von Erdnüssen und Soja

Tunesien: Mitglieder einer Kooperative besprechen die Futtermischung für ihre Schafe und Kühe.

Tunesien Interner Link

Einführung einer zusätzlichen Pflanzperiode für Kartoffeln, Partnerschaft mit Großmolkerei zur Förderung von Milchbäuerinnen und -bauern