Zelte in der Mutemwa-Lodge in Sambia

Tourismus Eine Chance für nachhaltige Entwicklung

Immer mehr Menschen reisen. Allein im Jahr 2019 wurden weltweit mehr als 1,5 Milliarden internationale touristische Ankünfte verzeichnet. Für 2020 wird erwartet, dass der globale Tourismus erneut um rund vier Prozent zunimmt.

Der Tourismussektor wächst nicht nur schnell und beständig, er ist auch einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Gegenwart. Im Jahr 2018 trug er 10,4 Prozent zur globalen Wirtschaftsleistung bei. Etwa jede beziehungsweise jeder zehnte Angestellte auf der Welt hat einen Job, der im direkten Zusammenhang mit dem Tourismus steht. – Die weltweite wirtschaftliche Bedeutung der Tourismusbranche ist somit höher als beispielsweise die der Automobilindustrie.

Besucherzahlen in Entwicklungs- und Schwellenländern steigen stärker als im globalen Durchschnitt

Immer mehr Entwicklungsländer schöpfen ihr touristisches Potenzial aus – zum Beispiel ein warmes Klima, kulturelle Reichtümer und intakte Naturräume – und unterziehen es einer wirtschaftlichen Bewertung.

In den am wenigsten entwickelten Ländern ist das Tourismuswachstum doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt, und nach Schätzungen werden künftig die Besucherzahlen gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern überproportional ansteigen.

Allein aus Deutschland reisen jährlich mehr als elf Millionen Menschen in solche Länder. Sie tragen dort aktuell mit 19 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei und sichern so etwa 1,8 Millionen Arbeitsplätze. Zudem steigt die Zahl der Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die selbst auf Reisen gehen.

Basar in der Altstadt von Tunis, Tunesien

Basar in der Altstadt von Tunis, Tunesien

Basar in der Altstadt von Tunis, Tunesien

Nachhaltigkeit und Verantwortung im Tourismus

Die Leitmotive der deutschen Entwicklungspolitik im Bereich Tourismus sind Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Eine nachhaltige Entwicklung bringt wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer Tragfähigkeit in Einklang. Nachhaltiger Tourismus ist langfristig ausgelegt, folgt ethischen Grundsätzen, ist sozial gerecht, kulturell respektvoll und umweltverträglich. Gleichzeitig sollte eine nachhaltige Tourismusentwicklung ökonomisch ergiebig und beschäftigungsintensiv sein und dadurch die lokale Wirtschaft und Entwicklung absichern.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert zudem eine inklusive und klimafreundliche Tourismusentwicklung.

Auf Basis der beschriebenen Leitmotive Nachhaltigkeit und Verantwortung hat das BMZ sechs vorrangige Handlungsfelder für das deutsche Engagement definiert:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung
  • Gemeinde- und Kommunalentwicklung
  • Schutz und nachhaltige Nutzung von Biodiversität
  • Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Klimaschutz
  • Good Governance und gute politische Rahmenbedingungen
Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) 2017 in Berlin sprach Bundesentwicklungsminister Gerd Müller über nachhaltigen Tourismus.

Deutsches Engagement für nachhaltigen Tourismus Interner Link

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat das Ziel, die Potenziale des Tourismus für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen und mögliche Risiken wie klimaschädliche Auswirkungen und die Übernutzung von Naturräumen zu minimieren.

Der Nachtmarkt auf dem Platz Djemaa el-Fna in Marrakesch, Marokko

Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Interner Link

Ein zentrales Anliegen des BMZ ist die Zusammenarbeit mit der touristischen Privatwirtschaft. Dabei geht es nicht nur darum, dass sich der Tourismus selbst sozialverträglich und umweltgerecht entwickelt, sondern auch darum, dass er als Motor für eine branchenübergreifende nachhaltige Entwicklung genutzt werden kann.

Chancen der Tourismusentwicklung

Tourismus bietet Schwellen- und Entwicklungsländern große Chancen, Infrastruktur aufzubauen, Arbeitsplätze und somit Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, lokale Wirtschaftskreisläufe zu fördern, Naturschätze zu bewahren und die Armut der Bevölkerung zu reduzieren.

In vielen Entwicklungsländern hat sich Tourismus von einem Nischen- zu einem Massenprodukt entwickelt. In den am wenigsten entwickelten Ländern haben sich die Tourismusankünfte innerhalb von zehn Jahren verdreifacht. Als beschäftigungsintensive Branche leistet der Tourismus einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung: Es wird geschätzt, dass in den nächsten zehn Jahren allein in Afrika acht Millionen neue Arbeitsplätze durch den Tourismus entstehen könnten.

Auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen sowie Klein- und Kleinstunternehmer können an dieser Entwicklung teilhaben. Für viele Jobs im Tourismus sind weder spezielle Fachkenntnisse noch hohe Investitionen erforderlich. Neben der Hotel- und Gastronomiebranche profitieren auch Bereiche wie Landwirtschaft, Handwerk, Kunsthandwerk und Transport von der zunehmenden Zahl ausländischer Gäste. Tourismus ist somit ein effektives Instrument, das direkt und indirekt Einkommen und damit Perspektiven schaffen kann.

BMZ-Publikationen

Titelblatt: Tourismus in der Entwicklungszusammenarbeit

Tourismus in der Entwicklungszusammenarbeit

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 02/2018 | Dateigröße 877 KB, Seiten 8 Seiten
Biologische Vielfalt - unsere gemeinsame Verantwortung

Biologische Vielfalt – unsere gemeinsame Verantwortung

Die deutsche Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern zur Umsetzung der Biodiversitätskonvention für eine nachhaltige Entwicklung

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 10/2018 | Dateigröße 8 MB, Seiten 56 Seiten
Impuls für grünes Wirtschaften

Impuls für grünes Wirtschaften

Der eco.business Fund unterstützt nachhaltige Produktionsmethoden – jetzt auch in Afrika | BMZ fundiert

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 12/2019 | Dateigröße 1 MB, Seiten 8 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Risiken der Tourismusentwicklung

Neben zahlreichen positiven Effekten birgt ein unkontrolliertes Tourismuswachstum auch Risiken. So unterliegt Tourismus großen saisonalen Schwankungen und ist von der Sicherheitslage vor Ort abhängig. Die Einnahmen aus der Saison müssen reichen, um Perioden auszugleichen, in denen nur wenige Gäste kommen. Für die lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann das zu unsicheren Beschäftigungsverhältnissen führen. Zudem ist die lokale Bevölkerung häufig nicht ausreichend an der Wertschöpfung und an den Einnahmen aus dem Tourismus beteiligt.

Aber auch wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen drohen, beispielsweise die zu einseitige Konzentration der Volkswirtschaft auf den Tourismus. Außerdem kann eine nicht nachhaltige touristische Entwicklung zur Überbeanspruchung natürlicher Ressourcen, zur Belastung und Zerstörung von Ökosystemen, zu soziokulturellen Konflikten und zu Menschenrechtsverletzungen führen.

Touristen stehen am Strand von Petrovac / Montenegro

Touristen am Strand von Petrovac in Montenegro

Touristen am Strand von Petrovac in Montenegro

Agenda 2030 und Tourismus

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen 2015 ein Programm verabschiedet, um den Weg für eine gerechtere und nachhaltigere Welt zu ebnen. Die insgesamt 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) umfassen alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereiche, so auch den Tourismus.

Die Agenda 2030 betont die hohe entwicklungspolitische Bedeutung eines nachhaltigen Tourismus. Ausdrücklich erwähnt wird er in folgenden Zielen:

  • 8.9: Förderung eines nachhaltigen Tourismus, der Arbeitsplätze schafft und die lokale Kultur sowie lokale Produkte fördert
  • 12.b: Beobachtung der Auswirkungen eines nachhaltigen Tourismus
  • 14.7: Die wirtschaftlichen Vorteile für die kleinen Inselentwicklungsländer und die am wenigsten entwickelten Länder durch nachhaltiges Management der Fischerei, der Aquakultur und des Tourismus erhöhen

Da Tourismus aus einer Vielzahl von Einzelleistungen (etwa Transport, Unterkunft, Verpflegung, Freizeitaktivitäten) besteht, ist er eng mit der Herstellung und dem Angebot unterschiedlichster Güter und Dienstleistungen verbunden. Daher kann er auch zur Verwirklichung anderer Ziele der Agenda 2030 beitragen, zum Beispiel zur Stärkung kleiner Nahrungsmittelproduzenten (Ziel 2.3), zur nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen (Ziel 12.2) und zur Verringerung der Ungleichheit in und zwischen Ländern (Ziel 10).

Einheimische Touristenführer begleiten die Besucher des Dzanga-Sangha-Nationalparks in der Zentralafrikanischen Republik

Einheimische Touristenführer begleiten die Besucher des Dzanga-Sangha-Nationalparks in der Zentralafrikanischen Republik.

Einheimische Touristenführer begleiten die Besucher des Dzanga-Sangha-Nationalparks in der Zentralafrikanischen Republik.

Besonderheiten der touristischen Wertschöpfung

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen ist der Tourismus relativ arbeits- und weniger kapitalintensiv.

Tourismus schafft Einkommen

Be­son­ders in Ent­wick­lungs­län­dern bie­tet Tou­ris­mus viel­ver­spre­chen­de Be­schäf­ti­gungs- und Ein­kom­mens­mög­lich­kei­ten für ge­ring- bis mit­tel­qua­li­fi­zier­te Ar­beits­kräf­te und für ar­me und be­nach­tei­lig­te Be­völ­ke­rungs­tei­le – vor al­lem für Frau­en, Ju­gend­li­che und in­di­ge­ne Be­völ­ke­rungs­grup­pen.

Tourismus mindert Armut

Ei­nen wirk­sa­men Bei­trag zur Ar­muts­min­de­rung kann Tou­ris­mus dann leis­ten, wenn die lo­ka­len Pro­du­zen­tin­nen und Pro­du­zen­ten (meist Klein- und Kleinst­be­trie­be) in die tou­ris­ti­sche Wert­schöp­fungs­ket­te ein­ge­bun­den und so­mit Ver­dienst­mög­lich­kei­ten für die lo­ka­le Be­völ­ke­rung ge­schaf­fen wer­den.

Tou­ris­mus löst Ent­wick­lungs­im­pul­se aus

Das Be­son­de­re am Tou­ris­mus­sek­tor ist, dass das Pro­dukt ei­ner­seits vor Ort kon­su­miert wird und so­mit stand­ort­ge­bun­den Ar­beits­plät­ze schafft. An­de­rer­seits ist die Bran­che mit an­de­ren Be­rei­chen der in­län­di­schen Wirt­schaft eng ver­floch­ten und kann da­durch zum Bei­spiel auch in der Land­wirt­schaft, im Hand­werk und im Trans­port­we­sen brei­ten­wirk­sa­me Ent­wick­lungs­im­pul­se aus­lö­sen.

Westlicher Flachlandgorilla im Dzanga-Sangha-Schutzgebiet in der Zentralafrikanischen Republik

Westlicher Flachlandgorilla im Dzanga-Sangha-Schutzgebiet in der Zentralafrikanischen Republik

Westlicher Flachlandgorilla im Dzanga-Sangha-Schutzgebiet in der Zentralafrikanischen Republik

Projektbeispiele

Rangerinnen im namibischen Khaudum-Nationalpark, der Teil des grenzübergreifenden KAZA-Projekts ist

KAZA: Naturschutz über alle Grenzen hinweg Interner Link

Im südlichen Afrika ist eines der größten Naturschutzgebiete der Welt entstanden. 36 Schutzgebiete und Nationalparks in Angola, Sambia, Simbabwe, Botsuana und Namibia wurden zur Kavango Zambezi Transfontier Conservation Area (KAZA TFCA) verbunden.

Agrotourismus-Farm in Karakol, Kirgisistan

Agrotourismus in Kirgisistan Interner Link

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Kirgisistan zu erhöhen, fördert Deutschland ihre nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen verschiedene Branchen, unter anderem der Agro-Ökotourismus.

Das Atlasgebirge in Morokko

Marokko: Tourismus für die Zukunft Interner Link

In ländlichen Regionen Marokkos gibt es nur wenige Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten. Gleichzeitig bieten diese Gegenden unberührte Natur sowie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Radfahrer an der Südküste Albaniens

Entwicklung der südlichen Küstenregion Albaniens Interner Link

Die Besucherzahlen in den Küstenregionen im Süden Albaniens wachsen, allerdings profitiert die einheimische Bevölkerung bisher nur wenig davon. Deutschland unterstützt die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Zebras

Malawi: Mehr Arbeitsplätze im ländlichen Raum Interner Link

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Malawi hat das Ziel, in ländlichen Regionen Einkommen und Beschäftigung zu schaffen, um die Armut zu vermindern. Eine große Chance dazu bietet der Tourismus.

Gebirge im Westen von Nepal

Tourismus im Westen Nepals erschließen Interner Link

Obwohl der Westen Nepals Touristen viel zu bieten hat, ist das Potenzial der Region noch nicht ausgeschöpft. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die nepalesische Regierung deshalb bei der Förderung des Tourismussektors.

Landschaft in Madagaskar

Madagaskar: Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen Interner Link

Deutschland unterstützt die Regierung Madagaskars beim Schutz der Artenvielfalt und fördert nachhaltige Nutzungsformen der natürlichen Ressourcen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausweitung von Ökotourismus.

Kaffeezeremonie in Äthiopien

Äthiopien: Nachhaltiges Nationalpark-Management Interner Link

Die Tourismusförderung in Äthiopien konzentrierte sich bisher vor allem auf historische und kulturelle Attraktionen, wie die neun UNESCO-Welterbestätten im Land. Doch Äthiopien verfügt auch über eine reiche biologische Vielfalt, die touristisch besser genutzt werden könnte.

Training für den "Desert Kayak Trail" in Namibia

Südliches Afrika: Grenzüberschreitende Schutzgebiete einrichten Interner Link

Um die Artenvielfalt zu erhalten, unterstützt die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) die Einrichtung grenzüberschreitender Schutzgebiete in der Region und entwickelt Programme und Strategien für ihr nachhaltiges Management.

Landschaft in Ruanda

Ruanda: Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung durch Tourismus Interner Link

Die Regierung will den Tourismussektor in Ruanda weiterentwickeln und hat bereits 2009 einen Masterplan erstellt. Im Rahmen des "Programms zur Förderung von Wirtschaft und Beschäftigung" (Eco-Emploi) unterstützt Deutschland die Umsetzung des Plans.

Das Mausoleum Al-Khazneh in der antiken Stadt Petra in Jordanien

Jordanien: Neue Tourismusstrategie entwickeln Interner Link

Durch die schwierige politische Lage in den Nachbarländern ist der Tourismussektor in Jordanien in eine tiefe Krise geraten. Darum sollen neue nachhaltige Tourismusstrategien entwickelt werden, die lokale Gemeinden aktiv miteinbeziehen.

Bäuerin im ländlichen Laos

Laos: Nachhaltigen Tourismus fördern Interner Link

Tourismus ist ein wichtiger Wachstumssektor für Laos. Er trägt wesentlich zur Entstehung neuer Arbeitsplätze bei und ist ein bedeutender Devisenbringer. Deutschland unterstützt lokale Partner bei einer nachhaltigen Tourismusentwicklung und bei der Anwendung der ASEAN-Tourismusstandards.

Karstlandschaft im Hin-Nam-No-Schutzgebiet

Laos: Die Artenvielfalt der Hin-Nam-No-Region bewahren Interner Link

Das an der Grenze zu Vietnam gelegene nationale laotische Schutzgebiet Hin Nam No ist eine der ausgedehntesten Karstregionen der Welt. Hier leben bedrohte Tierarten wie zum Beispiel Leoparden und es gibt eine große Vielfalt von Pflanzenarten. Deutschland unterstützt den Schutz der Region.

Fischer am Inle-See

Myanmar: Lokale Gemeinden in den Tourismussektor integrieren Interner Link

Seit Beginn des politischen Transformationsprozesses steigt die Zahl der Menschen, die Myanmar besuchen. Deutschland unterstützt Myanmar bei der Integration lokaler Gemeinden in den Tourismussektor.

Beduinin

Palästinensische Gebiete: Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung durch Tourismus Interner Link

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Palästinensischen Gebieten im Bereich "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung" unterstützt Deutschland den Reiseveranstalterverband HLITOA bei der Entwicklung von neuen Reiserouten.

Das Gebiet "Leshnica" im Popova Shapka Gebirge in Mazedonien

Nordmazedonien: Tourismus als Motor für ländliche Entwicklung Interner Link

Für Naturliebhaber ist Nordmazedonien ein Geheimtipp: Der kleine Binnenstaat im Zentrum der Balkanhalbinsel bietet Berge, Seen und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Die Regierung fördert den Tourismussektor als Mittel zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Deutschland unterstützt das Land dabei.

Touristen in der Mongolei

Mongolei: Mehr Einkommen durch Tourismus Interner Link

Im Rahmen einer trilateralen Zusammenarbeit mit Thailand und der Mongolei fördert Deutschland ein Projekt zur nachhaltigen Tourismusentwicklung, das sich auf drei mongolische Provinzen konzentriert. Ziel ist es, die Beschäftigungschancen in ländlichen Gebieten zu erhöhen und das bestehende Einkommen der Bevölkerung durch Einnahmen aus dem Tourismus zu ergänzen.

Touristen in Togo

Togo: Regionale Entwicklung durch Tourismus fördern Interner Link

Im Rahmen eines Programms zur Unterstützung von guter Regierungsführung und Dezentralisierung fördert Deutschland in Togo Maßnahmen zur Tourismusentwicklung in Kpalimé. Ziel ist es, Tourismus zu einem wirtschaftlichen Standbein für die Entwicklung der Region zu machen.