Fairtrade Produkte

Fairer Handel – ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Das Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zusammen­arbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt den Fairen Handel in Deutsch­land und informiert die Bürgerinnen und Bürger über seine Funk­tions­weise, seine Produkte und seine Bedeutung im Kampf gegen die welt­weite Armut.

Siehe auch
Minister Müller, Heil und Altmaier (von links) bei einer Pressekonferenz zum Lieferkettengesetz am 12. Februar 2021

"Fairer Handel ist eine Handels­partner­schaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtig­keit im inter­nationalen Handel strebt. Durch bessere Handels­bedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benach­teiligte Pro­du­zen­tinnen und Pro­du­zenten und Arbeite­rinnen und Arbeiter – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nach­haltiger Entwicklung. Fair-Handels-Organi­sa­tionen engagieren sich (gemein­sam mit Ver­brauche­rinnen und Verbrauchern) für die Unter­stützung der Produ­zentinnen und Produzenten, die Bewusst­seins­bildung sowie die Kampagnen­arbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des kon­ventio­nellen Welt­handels."

Auf diese Definition des Fairen Handels einigte sich 2001 der informelle Arbeits­kreis FINE – ein Zusammen­schluss der vier inter­nationalen Dach­verbände des Fairen Handels – in einem Grund­lagen­papier (Externer Link).

Verbraucherinnen und Verbraucher spielen eine wichtige Rolle im welt­weiten Waren­handel. Durch ihre Kauf­entscheidungen können sie unmittelbar Einfluss auf die Arbeits- und Lebens­bedingungen der Menschen in Ent­wick­lungs­ländern nehmen.

Fairer Handel kann den beteiligten Produ­zentinnen und Produ­zenten helfen, sich lokal zu organisieren, nach­haltig zu wirt­schaften und so ihre Lebens- und Arbeits­bedingungen zu verbessern.


Bauer der Fairtrade-Reis-Organisation in Thailand

Das Engagement des BMZ für den Fairen Handel Interner Link

Das Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zusammen­arbeit und Entwicklung (BMZ) unter­stützt den Fairen Handel. Es hat die Entwicklung eines Fairtrade-Textil­standards gefördert und Instrumente entwickelt, um den Fairen Handel direkt in den Ent­wick­lungs­ländern zu stärken.

Kaffeebäuerin bei der Ernte

Das Prinzip des Fairen Handels Interner Link

Im Fairen Handel garan­tieren die Handels­orga­ni­sa­tio­nen den Erzeugern eine ver­läss­liche Abnahme ihrer Produkte. Auf diese Weise eröffnen sie Klein­bäuerinnen und -bauern aus benach­tei­lig­ten Regionen des Südens den Zugang zu den Märkten der Industrie­staaten.

Mable Matetsu von der Fairtrade-Bananen-Organisation Volta River Estates in Ghana

Standards für fair gehandelte Produkte Interner Link

Der Verband Fairtrade Inter­national (FLO) hat Richt­linien für Händler, für Klein­bauern, für den Vertrags­anbau und für Beschäftigte von Plantagen entwickelt. Alle Verbands­mitglieder verwenden ein ein­heit­liches Fairtrade-Siegel.

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