Stadtentwicklung

Seit 2008 lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – Tendenz steigend: Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in städtischen Zentren leben werden. Besonders schnell wachsen die Städte in Entwicklungs- (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und Schwellenländern (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) in Asien und Afrika. Nach aktuellen Berechnungen wird sich die urbane Bevölkerung in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara innerhalb weniger Jahrzehnte nahezu verdreifachen.

Zu den Folgen der Urbanisierung zählen Armut (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und soziale Ungleichheit, Nahrungsengpässe, fehlender Zugang zur Wasser- (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), Sanitär- und Gesundheitsversorgung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), mangelnde Beteiligungsmöglichkeiten am politischen und wirtschaftlichen Leben, die Missachtung der Menschenrechte (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) sowie ein steigender Ressourcenverbrauch und Kohlendioxidausstoß. Doch die Städte können auch einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) globalen Entwicklung leisten. Sie sind Zentren für wirtschaftliches Wachstum, Innovation, Bildung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und Beschäftigung, für lokale Selbstbestimmung, zivilgesellschaftliche (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und politische Entwicklung. Somit spielen sie eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und des Klimaabkommens von Paris (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen).

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) greift diese Potenziale auf und unterstützt die Partnerländer bei der Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen (gute lokale Regierungsführung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), partizipative (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Stadtentwicklung, Stärkung kommunaler Finanzen). Gefördert werden außerdem Schlüsselbereiche der Stadtentwicklung, etwa die Infrastruktur zur Grundversorgung der Bevölkerung, Ansätze der Kreislaufwirtschaft sowie eine am Gemeinwohl orientierte Digitalisierung.

Mehr über das entwicklungspolitische Engagement Deutschlands für eine nachhaltige Stadtentwicklung lesen Sie hier.

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