Erwachsenenhänge halten Babyhand (Symbolbild)

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen fördern

Nirgendwo auf der Welt sollen Kinder sterben, weil sie bei der Geburt oder im Krankheitsfall nicht ausreichend versorgt werden können. Dieses Ziel hat sich die Weltgemeinschaft in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) gesetzt (Ziel 3, Gesundheit und Wohlergehen (Externer Link)).

In den vergangenen Jahrzehnten wurden bereits große Fortschritte erzielt und Millionen Leben gerettet: Die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren ist zwischen 1990 und 2024 um 60 Prozent zurückgegangen.

Dennoch sterben noch immer täglich Zehntausende Mädchen und Jungen im Zusammenhang mit der Geburt oder einer Krankheit, die eigentlich geheilt werden könnte. Und die Ungleichheit ist weiterhin groß: In armen Haushalten und von Konflikten betroffenen Regionen haben Kinder deutlich schlechtere Überlebenschancen. So wurden 2025 in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara mehr als 35 Prozent aller Kinder weltweit geboren. Gleichzeitig entfielen 54 Prozent der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren auf diese Weltregion.

Nach derzeitigem Trend werden etwa 60 Länder die in der Agenda 2030 formulierten Ziele zur Neugeborenen- und Kindersterblichkeit nicht erreichen.

Arbeitsfelder und Beispiele

Stand: 27.03.2026