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Timor-Leste

Frauen, die einen Wochenmarkt auf der Insel Atauro beliefert haben, kehren in ihre Dörfer zurück.

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Überblick

Auf dem Weg in eine friedliche Zukunft

"Goodbye Conflict, Welcome Development" (deutsch: Auf Wiedersehen Konflikt, willkommen Entwicklung) – nach diesem Leitspruch gestaltet die Regierung von Timor-Leste ihre Politik in einem der jüngsten Staaten der Erde.

Erst im Jahr 2002 erlangte das Land seine Unabhängigkeit von Indonesien, in den folgenden zehn Jahren wurde es von den Vereinten Nationen durch verschiedene Aufbau- und Friedensmissionen unterstützt.

Der Abzug der letzten dieser UN-Missionen im Jahr 2012 wurde international als wichtiger Schritt Timor-Lestes auf dem Weg in eine stabile und friedliche demokratische Zukunft gewertet.

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2012 und 2017 verliefen friedlich. Die Chancen des Landes auf eine weitere positive Entwicklung sind gut.

Entwicklungszusammenarbeit

Deutschland unterstützt Timor-Leste seit 1999 durch Entwicklungszusammenarbeit. In der Anfangsphase stand neben der Nahrungsmittel-, Not- und Flüchtlingshilfe die Trinkwasserversorgung in den östlichen Landesteilen im Mittelpunkt der Kooperation. Seit 2007 konzentriert sich das deutsche Engagement in Timor-Leste auf Friedensentwicklung und Krisenprävention. Im Mittelpunkt steht dabei ein integrierter Ansatz zur Beschäftigungsförderung. Ergänzend fördert Deutschland unter anderem die Entwicklung des maritimen Transportsektors und die Anpassung des Landes an die Folgen des Klimawandels.

Scrollen Sie nach unten, um ausführliche Informationen über die Situation in Timor-Leste und das deutsche entwicklungspolitische Engagement im Land zu erhalten.

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Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit Timor-Leste

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Timor-Leste

Bauer aus Timor-Leste
Geschichte

Schwerer Weg in die Unabhängigkeit

Timor-Leste liegt rund 500 Kilometer nordwestlich von Australien und umfasst neben dem östlichen Teil der Insel Timor auch die Exklave Oecussi-Ambeno im indonesischen Westteil der Insel sowie die Inseln Atauro und Jaco.

Bis 1974 war das heutige Staatsgebiet eine portugiesische Kolonie. Nur wenige Tage nach dem Ende der portugiesischen Herrschaft wurde das Land von Indonesien besetzt. Nach Schätzungen kamen in den folgenden 24 Jahren 100.000 Menschen bei gewaltsamen Auseinandersetzungen ums Leben.

1999 fand auf Initiative der Vereinten Nationen und in Übereinkunft mit Indonesien ein Referendum statt, bei dem sich eine große Mehrheit der Bevölkerung für die Unabhängigkeit Timor-Lestes aussprach. Pro-indonesische Milizen und Teile der indonesischen Armee verwüsteten daraufhin das Land und zerstörten dabei den größten Teil der Infrastruktur. Wieder gab es sehr viele Todesopfer, zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner flüchteten in den indonesischen Westteil der Insel. Timor-Leste wurde unter eine Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen gestellt, bis das Land 2002 unabhängig wurde.

Inzwischen ist das Verhältnis Timor-Lestes zur ehemaligen Besatzungsmacht Indonesien durchweg gut und vertrauensvoll. Gegenseitige Staatsbesuche und gemeinsame Versöhnungsinitiativen haben zur Entspannung der Beziehungen beigetragen.

Jugendliche in der Haupstadt Dili
Herausforderungen

Probleme einer Post-Konflikt-Gesellschaft bewältigen

Timor-Leste ist mit den typischen Problemen einer Post-Konflikt-Gesellschaft konfrontiert: Die Wirtschaft ist strukturell kaum entwickelt und die staatlichen Institutionen sind schwach.

Die Jahrzehnte der Gewalt haben sehr viele Menschen traumatisiert. Eine Folge davon ist, dass Konflikte weiterhin häufig gewalttätig ausgetragen werden, insbesondere unter den Jugendlichen ist das ein großes Problem. Auch häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder ist noch weit verbreitet.

Noch immer kehren Flüchtlinge, vor allem aus West-Timor, in ihre Heimat zurück und müssen wieder in die Gesellschaft integriert werden.

Im Zuge der Gewalttaten nach dem Unabhängigkeitsreferendum im Jahr 1999 wurden zwei Drittel der Infrastruktur des Landes zerstört. Straßennetz, Gesundheitsversorgung und Schulen sind nach wie vor in einem schlechten Zustand. Private Investitionen sind in diesem Umfeld schwierig. Im Doing Business-Ranking 2018 der Weltbank, das die Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft bewertet, nimmt Timor-Leste Platz 178 von 190 bewerteten Ländern ein.

Fast 44 Prozent der timoresischen Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre, nur knapp vier Prozent sind älter als 65. Der sehr jungen Bevölkerung fehlt es an ausreichenden Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und somit an Perspektiven für einen sozialen Aufstieg.

Der Nationale Strategische Entwicklungsplan 2011 bis 2030 reflektiert den Willen der Regierung, das wirtschaftliche Potenzial, das Zusammenwachsen der Nation und die Dynamik der jungen Bevölkerung für die Entwicklung Timor-Lestes zu nutzen. Dieses Ziel soll durch Eigenleistung des Landes und mit Unterstützung der Vereinten Nationen und anderer Entwicklungspartner erreicht werden. Grundvoraussetzung dafür sind Frieden und Stabilität, daher wurde die Friedensförderung als wichtiges Querschnittsthema im Entwicklungsplan festgeschrieben.

Straßenbau in einer ländlichen Region
Regierungsführung

Vergangenheitsbewältigung, Menschenrechte, Korruption und Transparenz

Vergangenheitsbewältigung

In den ersten Jahren der Unabhängigkeit unternahm die Regierung Anstrengungen zur Aufarbeitung der von Gewalttaten geprägten Vergangenheit. Inzwischen haben diese Bemühungen nachgelassen, teilweise bleibt dadurch großes erlittenes Unrecht ungesühnt. Man bemüht sich um eine Befriedung und Stabilisierung des Landes und um gute Beziehungen zum inzwischen demokratisch transformierten Indonesien. Eine friedliche Gegenwart und wirtschaftliche Chancen für die vormals Entrechteten sollen alte Wunden heilen – ohne weitere Gerichtsverfahren.

Das Justizwesen in Timor-Leste ist ineffizient und wird nur langsam aufgebaut. Es fehlt an juristisch geschultem Personal und der dazugehörigen Infrastruktur. Die Behörden sind überfordert und eine Verbesserung der personellen Situation ist kurzfristig nicht zu erwarten. Die Bevölkerung bringt der Justiz deshalb bisher nur wenig Vertrauen entgegen.

Menschenrechte

Timor-Leste ist seit seiner Unabhängigkeit den maßgeblichen Menschenrechtsabkommen beigetreten. Die Umsetzung und Verankerung im eigenen Rechtssystem gestaltet sich jedoch schwierig.

Vor allem Frauen sind bis heute massiv in ihren Rechten eingeschränkt: Zwangsehen, Frauenhandel, sexuelle Ausbeutung und häusliche Gewalt sind weit verbreitet, fast 40 Prozent der über 15-jährigen Frauen wurden bereits Opfer physischer Gewalt. 2010 wurde ein Gesetz gegen häusliche Gewalt verabschiedet.

2006 wurde die nationale Menschenrechtsinstitution "Provedoria dos Direitos Humanos e Justiça" eingesetzt, in deren Zuständigkeitsbereich die Förderung von Menschenrechten und guter Regierungsführung sowie die Korruptionsbekämpfung fällt. Bislang ist die Wirksamkeit ihrer Arbeit aber eingeschränkt, da die Regierung ihre Empfehlungen nur in geringem Umfang umsetzt.

Korruption

Korruption und Klientelismus sind weit verbreitet. Die Nichtregierungsorganisation Transparency International führt Timor-Leste in ihrem Korruptionswahrnehmungsindex 2017 auf Rang 91 von 180 Staaten. Bemühungen, die Korruption einzugrenzen, sind jedoch sichtbar: Es wurde eine Antikorruptionsbehörde eingerichtet und es wurden öffentlichkeitswirksame Verfahren gegen korrupte Minister und Beamte eröffnet.

Die Verwaltung des Petroleumfonds und die Verwendung der staatlichen Einnahmen werden im Rahmen der Transparenzinitiative im Rohstoffsektor (EITI) überwacht. Eine EITI-Bewertung vom Februar 2018 bescheinigt Timor-Leste "rasche Fortschritte" bei der Umsetzung der vorgeschriebenen Standards.

Dezentralisierung

Unter indonesischer Besatzung wurde Timor-Leste zentralistisch verwaltet. Die UN-Übergangsverwaltung hatte 1999 die schwierige Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit für Timor-Leste eine Regierung und die dazugehörigen Institutionen aufzubauen. Der Übergang zu einem dezentralen Verwaltungssystem, das Leistungsfähigkeit, Akzeptanz und Bürgerorientierung in allen Distrikten, Gemeinden und Dörfern sicherstellt, ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Regierung von Timor-Leste und wird schrittweise verfolgt. Um den Erwartungen der Bevölkerung gerecht werden zu können, fehlen besonders in den ländlichen Regionen qualifizierte und motivierte Beamte.

Seit 2003 werden auf Gemeinde- und Dorfebene jeweils ein Chief und ein Gemeinderat gewählt, die für die lokale Entwicklung verantwortlich sind. Die Dezentralisierung auf Distriktebene wird ebenfalls vorangetrieben. Seit 2015 werden Zuständigkeiten und finanzielle Mittel auf diese Ebene verlagert, die Parlamente auf Distriktebene sollen voraussichtlich im Jahr 2018 gewählt werden.

Ländliches Leben

Das Dorf Aileo im Hochland von Timor Leste

Das Dorf Aileo im Hochland von Timor Leste

timor leste seetang 980

In einigen Buchten der Insel Atauro wird Seetang angebaut und für die Vermarktung getrocknet.

timor leste ahnenbefragung 980

Die Ahnen werden bei wichtigen lokalen Entscheidungen, wie Landvergabe, immer noch um Zustimmung gefragt. Vor dem Sitz der Ahnen wird in einer Zeremonie ein Schwein geopfert, um die Ahnen um Zustimmung zu bitten.

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Verteilung von Kakao-Setzlingen

Soziale Situation

Nachholbedarf in den Bereichen Bildung und Grundversorgung

Trotz eines starken Ausbaus der Sozialleistungen ist es der Regierung bislang nicht gelungen, die hohen Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung zum Wohle der gesamten Bevölkerung einzusetzen und die Armut deutlich zu verringern. Immer noch leben 42 Prozent der Bevölkerung unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Die Lebenserwartung liegt mit rund 69 Jahren unter dem Durchschnitt der übrigen Länder Ostasiens und des Pazifiks. Im Index der menschlichen Entwicklung (HDI 2015) liegt Timor-Leste auf Platz 133 von 188 ausgewerteten Staaten.

Großen Nachholbedarf hat das Land vor allem in den Bereichen Bildung und Grundversorgung. Fast 30 Prozent der Bevölkerung haben keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser und rund 60 Prozent müssen ohne sanitäre Anlagen auskommen. Die Versorgungslage im Bereich Energie hat sich in den vergangenen Jahren verbessert: Nach Angaben der Weltbank waren 2014 rund 45 Prozent der Menschen an das Stromnetz angeschlossen (gegenüber 27 Prozent im Jahr 2002).

Das Bildungssystem ist noch relativ schwach entwickelt. Nur 56 Prozent der Jugendlichen besuchen eine weiterführende Schule. Die Analphabetenquote ist hoch. Für große Probleme sorgte die Entscheidung der Regierung, in den Grundschulen Portugiesisch als Unterrichtssprache einzuführen, da viele Lehrkräfte und Schüler diese Sprache nicht beherrschen. Nach zum Teil monatelangen Unterrichtsausfällen wurde die Entscheidung teilweise zurückgenommen, um den Lehrkräften Zeit für entsprechende Fortbildungen zu geben.

Die Schüler der Landwirtschaftsschule in Oecusse bei einer Unterichtseinheit im Feld
Wirtschaftliche Situation

Haupteinkommensquellen Öl und Gas

Laut Angaben der Weltbank brauchen Post-Konflikt-Staaten zwischen 15 und 30 Jahre für den Übergang von fragiler Staatlichkeit zu stabilen Strukturen. Vor diesem Hintergrund ist die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Timor-Lestes bemerkenswert positiv.

Wesentliche Einkommensquelle des Landes ist die Erdöl- und Gasförderung in der Timorsee. Entsprechend hat die wirtschaftliche Entwicklung des Landes in jüngster Zeit unter dem gesunkenen Weltmarktpreis für Erdöl gelitten. Zudem sind die Ölreserven begrenzt: Nach Ansicht von Experten wird die timoresische Ölproduktion bis 2023 auslaufen, falls keine neuen Ölfelder erschlossen werden.

Ein Großteil der Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung sind in den vergangenen Jahren in einen staatlichen "Petroleumfonds" geflossen. Ende 2015 hatte dieser nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Volumen von 16,2 Milliarden US-Dollar. Die sinkenden Öleinnahmen des Staates können durch den Fonds kurzfristig abgefedert werden. Auf lange Sicht wird das Land jedoch andere Wirtschaftsbereiche verstärkt ausbauen müssen, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern, dringend benötigte Arbeitsplätze zu schaffen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Potenziale

Die timoresische Regierung bemüht sich daher, eine von privaten und öffentlichen Investitionen getragene beschäftigungsintensive Entwicklung voranzutreiben. Die wichtigsten Pfeiler der Wirtschaft sind neben Öl und Gas die Landwirtschaft und Fischerei und die verarbeitende Industrie. Das Potenzial dieser Sektoren soll durch verschiedene Reformen, etwa des Boden- und Landrechts, und durch den Ausbau der Infrastruktur erschlossen werden. Große Hoffnungen ruhen auch auf dem Tourismussektor. Eine bessere Infrastruktur könnte auch ihn ankurbeln. Die Schönheit der Landschaft und die kulturelle Vielfalt sowie die Nähe zu Australien bieten genügend Potenzial, um Timor-Leste zu einem attraktiven internationalen Reiseziel zu machen.

Arbeitsmarkt

Eine der größten Herausforderungen ist die schlechte Arbeitsmarktlage. Offiziellen Zahlen zufolge lag die Arbeitslosenquote 2017 bei vier Prozent. Aufschlussreicher ist allerdings die Zahl der ungeschützten Arbeitsverhältnisse: Mehr als 70 Prozent der werktätigen Bevölkerung Timor-Lestes arbeiten auf eigene Rechnung und ohne soziale Absicherung. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Die daraus folgende Perspektivlosigkeit vergrößert das Risiko, dass sich Jugendliche von kriminellen Banden anheuern lassen.

Neben der Rohstoffindustrie ist der Agrarsektor der wichtigste Wirtschaftszweig. Rund 50 Prozent der Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor, der jedoch nur etwa 18 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Noch immer betreiben die meisten Bauern ihre Landwirtschaft vorwiegend zur Selbstversorgung (Subsistenzwirtschaft).

Reisfeld an der Küste

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Timor-Leste

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Timor-Leste sind freundschaftlich. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das südostasiatische Land seit 1999. Zunächst stand neben der Nahrungsmittel-, Not- und Flüchtlingshilfe die Trinkwasserversorgung in den östlichen Landesteilen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Seit 2007 konzentriert sich das deutsche Engagement auf den Schwerpunkt Friedensentwicklung und Krisenprävention. Im Mittelpunkt steht ein integrierter Ansatz zur Beschäftigungsförderung. Auf diese Weise sollen die besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen gefördert und mehr Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen werden.

Ergänzt wird dieser Ansatz durch Vorhaben zur Entwicklung des maritimen Transportsektors und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Darüber hinaus arbeitet Deutschland im Rahmen thematischer und regionaler Programme mit Timor-Leste zusammen.

Bei Regierungsgesprächen zwischen Deutschland und Timor-Leste im Oktober 2015 in der Hauptstadt Dili wurden dem Land 12 Millionen Euro für die technische Zusammenarbeit zugesagt. Im Jahr 2017 wurden laufende Vorhaben mit weiteren 5,44 Millionen Euro ausgestattet, um deren nachhaltige Zielerreichung sicherzustellen.

Deutschland hat sich zur Umsetzung des New Deal for Engagement in Fragile States verpflichtet. Die Vereinbarung wurde im November 2011 auf dem vierten hochrangigen Forum zur Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit im südkoreanischen Busan von mehr als 40 Ländern und Organisationen unterzeichnet. Sie formuliert Prinzipien für eine verbesserte Entwicklungszusammenarbeit mit fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten. Mit seiner Schwerpunktsetzung in Timor-Leste trägt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dazu bei, diese Vereinbarung umzusetzen.

  • Jugendliche auf dem Land
    Friedensentwicklung und Krisenprävention

    Jugend fördern, Frieden sichern

    Timor-Leste ist ein Post-Konflikt-Land mit einer sehr jungen Bevölkerung: Mehr als zwei Drittel der Menschen sind dort jünger als 30 Jahre. Das Leben vieler Jugendlicher ist von Arbeitslosigkeit geprägt.

  • Eine Kioskverkäuferin
    Beschäftigungsförderung

    Potenziale erkennen, Kompetenzen fördern, Lebensziele verwirklichen

    Deutschland unterstützt Ausbildungseinrichtungen und Jugendzentren in Timor-Leste dabei, Weiterbildungsangebote für sozial ausgegrenzte Menschen zu entwickeln.

  • Die Fähre Berlin-Nakroma
    Maritimer Transport

    Zwei Fähren für Timor-Leste

    Timor-Leste besteht aus dem Hauptland im Osten der Insel Timor, der Exklave Oecussi-Ambeno im indonesischen Westteil und den Inseln Atauro und Jaco. Verkehrsverbindungen zwischen den Landesteilen gibt es nur über den Seeweg.

Jugendliche auf dem Land
Friedensentwicklung und Krisenprävention

Jugend fördern, Frieden sichern

Timor-Leste ist ein Post-Konflikt-Land mit einer sehr jungen Bevölkerung: Mehr als zwei Drittel der Menschen sind dort jünger als 30 Jahre.

Das Leben vieler Jugendlicher ist von Arbeitslosigkeit geprägt. Sie sind nur schlecht in staatliche und soziale Strukturen eingebunden und können sich meist nicht aus eigener Kraft aus dieser Situation befreien. Frustration und Perspektivlosigkeit führen häufig zu einer Radikalisierung der jungen Menschen. Hinzu kommt, dass viele Jugendliche Gewalterfahrungen in der Familie und im öffentlichen Leben gemacht haben und Gewalt als rechtmäßiges Mittel der Konfliktbeilegung betrachten. In Timor-Leste gibt es bisher nur wenige Ansätze, diesem Gewaltpotenzial durch erfolgreiche Ansätze der Jugendförderung zu begegnen.

Ein vom BMZ in Auftrag gegebenes Vorhaben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur Friedensentwicklung und Jugendförderung zielt darauf ab, Jugendlichen Methoden und Strategien für eine gewaltlose Konfliktbearbeitung zu vermitteln.

Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt das Projekt verschiedene Organisationen und auch das Staatssekretariat für Jugend und Sport, das für alle Kernfragen der Jugendpolitik zuständig ist. Außerdem fördert das Projekt die Ausbildung von sogenannten Jugendarbeitern und unterstützt Jugendzentren in verschiedenen Distrikten dabei, Qualifizierungsangebote für Jugendliche zu entwickeln und umzusetzen.

Bisher haben 47 staatliche und nichtstaatliche Jugendarbeiter aus vier verschiedenen Distrikten die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 50.000 Jugendliche haben von Trainingsangeboten zu Themen wie Kinder- und Menschenrechte, Gleichstellung der Geschlechter, Demokratie und Korruptionsbekämpfung profitiert.

Eine Kioskverkäuferin
Beschäftigungsförderung

Potenziale erkennen, Kompetenzen fördern, Lebensziele verwirklichen

Ein großer Teil der Bevölkerung Timor-Lestes lebt in Armut. Die staatlichen Einnahmen stammen überwiegend aus der Erdölförderung, die aber kaum Arbeitsplätze schafft. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in der Hauptstadt Dili, in den ländlichen Regionen gibt es kaum Arbeit für die stark wachsende Bevölkerung. Zudem vermitteln weder das staatliche Bildungssysteme noch informelle Wege der Berufsausbildung den jungen Menschen die nötigen Fähigkeiten, um eine erfolgreiche berufliche Laufbahn einzuschlagen. Die schwierige wirtschaftliche und soziale Situation gefährdet die friedliche Entwicklung des Landes.

In Zusammenarbeit mit der timoresischen Regierung unterstützt Deutschland Berufsagenturen im ländlichen Raum, Schulen und andere Ausbildungseinrichtungen sowie Jugendzentren dabei, Weiterbildungsangebote für sozial ausgegrenzte junge Menschen zu entwickeln. So soll ihre Beschäftigungsfähigkeit und damit auch ihre Zukunftsperspektive verbessert werden.

Vor allem junge Frauen sollen in die Lage versetzt werden, Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten zu erkennen und wahrzunehmen. Dafür wird die Berufs- und Karriereberatung frühzeitig in den Schulunterricht und Ausbildungsprogramme integriert. Berufliche Kompetenzen werden durch Ausbildungsangebote gefördert, die die lokal herrschenden Bedingungen und den Bedarf des örtlichen Arbeitsmarktes berücksichtigen.

Um die Jugendlichen zu ermutigen, auch neue, unkonventionelle Wege zu gehen, wird der Dialog zwischen den Generationen gefördert. Gerade in den ländlichen Regionen sollen die Älteren die Jüngeren bei der Erreichung ihrer selbstgesteckten Ziele unterstützen und begleiten.

Das Vorhaben ermöglicht es jungen Menschen, ihre eigenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen, ihre Lebensziele zu verwirklichen und als eigenverantwortlich handelnde Bürgerinnen und Bürger die weitere friedliche Entwicklung des Landes zu gewährleisten.

Die Fähre Berlin-Nakroma
Maritimer Transport

Zwei Fähren für Timor-Leste

Timor-Leste besteht aus dem Hauptland im Osten der Insel Timor, der Exklave Oecussi-Ambeno im indonesischen Westteil und den Inseln Atauro und Jaco. Verkehrsverbindungen zwischen den Landesteilen gibt es nur über den Seeweg – die vorhandene Straße nach Oecussi-Ambeno führt durch indonesisches Staatsgebiet. Wer die Straße passieren möchte, benötigt ein Visum, das aber nur in der Hauptstadt zu erhalten ist. Hinzu kommt, dass sich die meisten Einwohner die hohen Einreise- und Straßennutzungsgebühren nicht leisten können.

Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur als Voraussetzung für weiteres Wirtschaftswachstum ist als erklärtes Ziel der Regierung im nationalen Entwicklungsplan verankert. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das zuständige Ministerium und die Hafenbehörde (APORTIL) dabei, den Passagier- und Frachtverkehr in Timor-Leste zu verbessern.

Eine mit deutscher Unterstützung eingerichtete regelmäßige Fährverbindung zwischen der Hauptstadt Dili, der Exklave Oecussi-Ambeno und der Insel Atauro erleichtert die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte und schafft Zugang zu Bildung und sozialen Dienstleistungen. Auch der Aufbau eines Tourismussektors wird unterstützt.

Im Februar 2007 wurde das Fährschiff "Nakroma" offiziell übergeben – ein 50 Meter langes und mit Autos befahrbares Fährschiff, das bis zu 300 Passagiere und 170 Tonnen Fracht aufnehmen kann. Als Dank für die gute Zusammenarbeit wurde die Fähre "Berlin-Nakroma" getauft.

Aktuell unterstützt Deutschland Timor-Leste bei der Beschaffung einer zweiten Fähre, die den laufenden Fährverkehr zwischen Oecussi und Dili noch zuverlässiger machen soll. Dies insbesondere, da die "Berlin-Nakroma" aufgrund von vorgeschriebenen Wartungsarbeiten ihren Dienst zeitweise unterbrechen muss, Gegebenenfalls können die Fährverbindungen dank des zweiten Schiffs später auch auf andere Städte ausgeweitet werden.

Ein Vorhaben der technischen Zusammenarbeit trägt außerdem dazu bei, eine Schifffahrtsverwaltung nach internationalen Standards aufzubauen, die Leistungsfähigkeit der Hafenbehörde APORTIL zu verbessern sowie Seeleute und Techniker auszubilden, die für die weitere Entwicklung des Landes dringend gebraucht werden. In einem ersten Schritt wurde die Besatzung der Fähre "Berlin-Nakroma" ausgebildet.

Eine Mitarbeiterin der Hafenbehörde APORTIL. Deutschland unterstützt das zuständige Ministerium und die Behörde dabei, den Passagier- und Frachtverkehr in Timor-Leste zu verbessern.

Karte von Timor-Leste

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Timor Leste Deutschland
Ländernamea16173184 Demokratische Republik Timor-Leste Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Dili, etwa 300.000 Einwohner Berlin, etwa 3,5 Millionen Einwohner
Flächea16173142 14.870 km² (2017) 357.380 km² (2017)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 133 von 188 (2015) 4 von 188 (2015)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.PUBL.ZS

Öffentliche Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Summe der laufenden und Kapital­ausgaben aus staatlichen Haus­halten (zentrale Ebene und Gebiets­körper­schaften), externen Krediten und Zuschüssen (einschließlich Zuwen­dungen internationaler und nicht­staatlicher Organisa­tionen) sowie sozialen (oder gesetzlichen) Kranken­versicherungen.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TETC.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lungen 50-99. Hierzu zählt die Wert­schöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handels­bereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transport­wesen sowie aus staat­lichen, finanziellen, fachlichen und persön­lichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versor­gung und Immo­bilien­dienst­leistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Import­abgaben sowie alle statistischen Diskre­panzen, die den erfassenden Stellen auf natio­naler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produktions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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