Schwerpunkt Energie Wasser, Wind und Sonne statt Erdöl

Eine anhaltende Energiekrise hemmt die Entwicklung Pakistans. Es wird zu wenig Strom erzeugt und es geht zu viel Energie durch ineffiziente Netze und Anlagen oder mangelhaftes Energiemanagement verloren. Um diese Situation zu verbessern und um die Abhängigkeit von importiertem Erdöl zu mindern, baut Pakistan die Nutzung erneuerbarer Energien aus.

Mit Unterstützung der GIZ werden in Sindh, Pakistan, Solaranlagen installiert.

Mit Unterstützung der GIZ werden in Sindh, Pakistan, Solaranlagen installiert.

Mit Unterstützung der GIZ werden in Sindh, Pakistan, Solaranlagen installiert.

Deutschland unterstützt dieses Bestreben und fördert die Nutzung alternativer Energieformen wie Wasser (mittlere und kleine Wasserkraftwerke), Wind und Sonne. In Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft werden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt. So wurden im Textilsektor bereits erfolgreich Energiemanagementsysteme eingeführt, die nun auf andere Bereiche der Industrie ausgeweitet werden sollen.

Um Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu fördern, berät die GIZ (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) die pakistanische Staatsbank dabei, geeignete Finanzierungsinstrumente zu entwickeln. Außerdem wird mit deutscher Unterstützung ein gesetzlicher Rahmen geschaffen, damit Eigentümer von Solaranlagen künftig eine Einspeisevergütung erhalten.

Im Mai 2016 wurde in Lahore das Pakistanisch-Deutsche Forum für erneuerbare Energien (Pakistan-German Renewable Energy Forum) eröffnet. Es fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und der privaten Wirtschaft, bietet Aus- und Fortbildungen an und dient der deutschen Energiewirtschaft, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) als Anlaufstelle.