Blick auf einen Wassergraben im Flüchtlingslagers Kutupalong, Cox Bazar in Bangladesch

Strukturbildende Übergangshilfe Resilienz stärken – Übergänge schaffen

Von der Sahel-Region über den Jemen bis zum Irak: Krisen wie gewaltsame Konflikte, Naturkatastrophen oder Epidemien haben weltweit drastisch zugenommen. Immer mehr Menschen leben in Regionen, die von lang anhaltenden, komplexen und wiederkehrenden Krisen betroffen sind.

Vor allem arme Bevölkerungsgruppen sind gewaltsamen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen oft schutzlos ausgeliefert. Meist können sie ihre zerstörten Lebensgrundlagen nicht aus eigener Kraft wiederaufbauen. Gleichzeitig sind Regierungen in den betroffenen Regionen häufig nicht in der Lage oder willens, die Bevölkerung zu schützen und den Wiederaufbau zu ermöglichen. Die Auswirkungen können durch Flucht und Vertreibung auf Nachbarländer übertreten.

In derartigen Situationen greift das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf ein schnelles und flexibles Instrument zur Krisenbewältigung zurück: die strukturbildende Übergangshilfe. Ihr Ziel ist, die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) besonders stark betroffener Menschen und lokaler Strukturen nachhaltig zu stärken, damit sie bestehende Krisen selbstständig bewältigen und das Risiko neuer Krisen reduzieren können. So leistet die strukturbildende Übergangshilfe einen wichtigen Beitrag zur Prävention künftiger Krisen.

Mit der im Juli 2020 veröffentlichten neuen Strategie der strukturbildenden Übergangshilfe hat das BMZ einen klaren konzeptionellen und international anerkannten Rahmen gesetzt, um weiterhin auf die vielfältigen Herausforderungen der weltweiten multidimensionalen Krisen zu reagieren.

Standbild aus dem Video "Von Krisen zu Perspektiven – mit Übergangshilfe"
Video: Von Krisen zu Perspektiven – mit strukturbildender Übergangshilfe
cover newsletter Übergangshilfe 210312

BMZ-Newsletter der Unter­­ab­teilung Flucht und Migration; Krisen­prä­vention und -bewäl­tigung; Beauftragte für Flüchtlings­­politik 
Ausgabe 1 (März 2021)

BMZ-Strategiepapiere

Strategie der strukturbildenden Übergangshilfe

Strategie der struktur­bildenden Über­gangs­hilfe

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 07/2020 | Dateigröße 613 KB, Seiten 24 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Cover Factsheet Resilienz stärken - Perspektiven schaffen

Resilienz stärken. Perspektiven schaffen

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 09/2021 | Dateigröße 359 KB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Cover Produktblatt Resilienzanalysen

Resilienzanalysen

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 12/2021 | Dateigröße 384 KB, Seiten 2 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Englische und französische Versionen

Strategy on Transitional Development Assistance

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 07/2021 | Dateigröße 814 KB, Seiten 24 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Strengthening resilience. Creating new prospects.

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 09/2021 | Dateigröße 374 KB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Resilience analyses

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 12/2021 | Dateigröße 1 MB, Seiten 2 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Stratégie d'aide de transition pour le développement

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 07/2020 | Dateigröße 819 KB, Seiten 24 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Renforcer la résilience. Créer des perspectives.

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 09/2021 | Dateigröße 369 KB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Analyses de résilience

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 12/2021 | Dateigröße 1 MB, Seiten 2 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Was wollen wir erreichen? Wiederaufbau und friedliches Zusammenleben fördern, Armut vermindern

Die strukturbildende Übergangshilfe des BMZ schlägt Brücken von der akuten humanitären Hilfe (Externer Link) zur langfristigen Entwicklungszusammenarbeit und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Friedensförderung. Diese enge Verzahnung stellt sicher, dass bereits die ersten Unterstützungsleistungen bei einer Krise den gesellschaftlichen Wiederaufbau und friedliches Zusammenleben nachhaltig fördern und Armut reduzieren. Nur so können Menschen sich frühzeitig eigenständig Perspektiven aufbauen und sind nicht immer wieder auf externe Hilfe angewiesen.

Die strukturbildende Übergangshilfe baut stets auf vorhandene Strukturen und dem Wissen der Bevölkerung vor Ort auf. Sie wird mit erfahrenen Partnern umgesetzt. Dazu zählen deutsche Nichtregierungsorganisationen, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) (GIZ), die KfW Entwicklungsbank (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).

Mit verbindlichen Regelungen setzt das BMZ seinen Partnerorganisationen einen Rahmen und sichert die Wirksamkeit der strukturbildenden Übergangshilfe.

Um Krisen wirksam zu bewältigen, konzentriert sich die strukturbildende Übergangshilfe auf vier zentrale Bereiche:

  • Ernährungssicherung
  • Wiederaufbau von Basisinfrastruktur und -dienstleistungen
  • Katastrophenrisikominderung
  • Friedliches und inklusives Zusammenleben

Der umfassende Ansatz der strukturbildenden Übergangshilfe verbindet die verschiedenen Bereiche, um die Lebensgrundlage betroffener Menschen so wirksam wie möglich zu verbessern.

Die Handlungsfelder der strukturbildenden Übergangshilfe
Die Handlungsfelder der strukturbildenden Übergangshilfe
Cover: Frieden fördern, Resilienz stärken

Factsheet: Friedliches und inklusives Zusammenleben

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 07/2021 | Dateigröße 911 KB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Katastrophen bewältigen. Risiken mindern. Resilienz stärken.

Factsheet: Katastrophen­risiko­management

Katastrophen bewältigen. Risiken mindern. Resilienz stärken.

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 05/2022 | Dateigröße 670 KB, Seiten 4 Seiten

Englische und französische Versionen

Factsheet: Peaceful and inclusive communities

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 09/2021 | Dateigröße 1 MB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Fiche d'information: Coexistence pacifique et inclusive

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 09/2021 | Dateigröße 1 MB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Factsheet: Disaster risk management

Managing disasters. Mitigating risks. Strengthening resilience.

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 05/2022 | Dateigröße 664 KB, Seiten 4 Seiten

Strukturbildende Übergangshilfe in der Praxis | Beispiel Corona-Pandemie Schnelle Reaktion auf aktuelle Krisen

In Somalia wird die Bevölkerung mit Aufklärungskampagnen über das Coronavirus informiert.

In Somalia wird die Bevölkerung mit Aufklärungskampagnen über das Coronavirus informiert.

In Somalia wird die Bevölkerung mit Aufklärungskampagnen über das Coronavirus informiert.

In Ländern mit Krisen hat die Corona-Pandemie teils besonders katastrophale Auswirkungen und gefährdet die Lebensgrundlage vieler Menschen. 

Die strukturbildende Übergangshilfe unterstützt schnell und flexibel dabei, die Verbreitung des Virus zu reduzieren und die negativen Folgen zu bewältigen. Die Umsetzungspartner passen ihre Programme in den vier zentralen Bereichen der strukturbildenden Über­gangs­hilfe an die Pandemielage und die jeweiligen lokalen Umstände an.

Siehe auch

Sie bauen die Kapazitäten im Gesundheitssektor aus, schulen Fachpersonal, sichern Ausbildungs- und Ein­kommens­möglichkeiten, verbreiten Informations­kam­pagnen und stellen den Zugang zur Wasser-, Sanitär- und Hygiene­versorgung sicher. Seit Anfang 2020 können die Partner ihre Gelder auch gezielt dafür nutzen.

Die strukturbildende Übergangshilfe wirkt vorbeugend gegen die Corona-Auswirkungen und hilft den Menschen, sich an die Lage anzupassen. Die Maßnahmen unter­stützen lokale Strukturen und stärken nachhaltig die Widerstands­fähigkeit (Resilienz) insbesondere von Müttern, Kindern, Menschen auf der Flucht, auf­nehmen­den Gemeinden und weiteren Betroffenen. 

Regionale Schwerpunkte 

Die strukturbildende Übergangshilfe kommt in Ländern zum Einsatz, die von multiplen Krisen betroffen sind und in denen der Staat nicht allein in der Lage ist, die betroffene Menschen und Gemeinden zu unterstützen. Das Engagement konzentriert sich insbesondere auf Länder im Nahen Osten, in Ost- und Zentralafrika und in der Sahelregion.  

Die nachfolgenden Factsheets geben Einblicke in die Arbeit der strukturbildenden Übergangshilfe und veranschaulichen, warum und wie das BMZ die Krisenbewältigung in einzelnen Ländern umfassend fördert. Warum ist die strukturbildende Übergangshilfe etwa im Irak, Somalia und in der Sahelregion tätig? Was benötigen die Menschen und Gemeinden vor Ort und wie werden diese erreicht? 

Factsheets zum regionalen Engagement

Cover: Die strukturbildende Übergangshilfe im Sahel

Die strukturbildende Übergangshilfe im Sahel

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 01/2022 | Dateigröße 7 MB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Cover: Die strukturbildende Übergangshilfe in Somalia

Die strukturbildende Übergangshilfe in Somalia

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 04/2021 | Dateigröße 1 MB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Titelblatt: Die Übergangshilfe des BMZ im Irak

Die strukturbildende Übergangshilfe im Irak

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 05/2022 | Dateigröße 910 KB, Seiten 3 Seiten

Englische und französische Versionen

Transitional development assistance in the Sahel

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 01/2022 | Dateigröße 7 MB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Transitional development assistance in Somalia

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 09/2021 | Dateigröße 4 MB, Seiten 4 Seiten

Transitional development assistance in Iraq

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 05/2022 | Dateigröße 901 KB, Seiten 3 Seiten

L'aide de transition pour le développement dans le Sahel

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 01/2022 | Dateigröße 7 MB, Seiten 4 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei

Strukturbildende Übergangshilfe in der Praxis | Beispiel Ernährungssicherung Ernährung sichern und Einkommen schaffen in der Sahel-Region

Im Tschad wird die lokale Bevölkerung von der Sahel-Resilienz-Initiative des WFP und des BMZ beim Anbau von Gemüse unterstützt, das für Schulmahlzeiten der Kinder benötigt wird.

Im Tschad wird die lo­kale Be­völ­ke­rung von der Sahel-Re­si­lienz-Ini­tia­tive des WFP und des BMZ beim An­bau von Ge­müse unter­stützt, das für Schul­mahl­zeiten der Kinder be­nötigt wird.

Im Tschad wird die lo­kale Be­völ­ke­rung von der Sahel-Re­si­lienz-Ini­tia­tive des WFP und des BMZ beim An­bau von Ge­müse unter­stützt, das für Schul­mahl­zeiten der Kinder be­nötigt wird.
Logo des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF)

Fast fünf Millionen Menschen in der Sahel-Region leiden unter anhaltender Ernährungsunsicherheit. Die Region ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Dürren, politische Instabilität, begrenzten Zugang zur Grundversorgung und hohes Bevölkerungswachstum.

Das BMZ hat gemeinsam mit dem Welt­ernährungs­programm der Vereinten Nationen (WFP) den Ansatz der Sahel-Resilienz-Initiative entwickelt, um die Ernährungs- und Lebensgrundlagen der Bevölkerung in Burkina Faso, Niger, Mali, Mauretanien und Tschad nachhaltig zu verbessern. Die Unterstützung reicht von der Gewähr­leistung der Versorgung an Schulen bis hin zur Instandsetzung landwirtschaftlicher Flächen. Für ihre Arbeit erhalten die Menschen temporär Bargeld, was die lokalen Märkte stärkt. 1,4 Millionen haben bereits von den Maßnahmen profitiert.

In Kooperation mit dem Welternährungsprogramm unterstützt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) im Sahel seit Kurzem zusätzlich Kinder und Jugendliche in den Bereichen Bildung, Ernährung, Wasser- und Sanitätsversorgung und Kinderschutz. Bis 2022 werden in Niger, Mali und Mauretanien insgesamt drei Millionen Menschen erreicht, davon 1,9 Millionen Kinder.

Beispiel Niger Gemeinsam friedliches und inklusives Zusammenleben stärken 

Das gemeinsame Programm vom Welternährungsprogramm (WFP) und Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in Niger stärkt die Resilienz (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) der Menschen und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Angriffe durch die Boko-Haram-Miliz, schwache staatliche Institutionen sowie sich verschärfende Konflikte um natürliche Ressourcen führen in Diffa in Niger zu Hunger, Unsicherheit und Vertreibung. Die sozialen Bindungen innerhalb von Familien, zwischen Generationen und ethnischen Gruppen wurden stark belastet oder zerrissen durch Gewalt, extreme Armut und Menschenrechtsverletzungen.

Das Welternährungsprogramm unterstützt die Bevölkerungsgruppen, besseren Zugang zu Land- und Wasserressourcen zu bekommen, indem zum Beispiel Anbauflächen und Bewässerungskanäle wiederhergestellt werden. Währenddessen unterstützt UNICEF die Gemeinden in der Gesundheitsvorsorge, Familienplanung und der Ernährung ihrer Kinder und verteilt beispielsweise angereicherte Nahrungsmittel. Mädchen profitieren ergänzend von Bargeldtransfers, welche die nötige Grundsicherung schaffen. So können sie zur Schule gehen, anstatt zu Hause für den Lebensunterhalt ihrer Familien zu arbeiten. In dem gemeinsamen Programm planen die Bevölkerungsgruppen die Dienste in ihrer Gemeinde mit. Das Programm unterstützt junge Menschen, sich für einen generationsübergreifenden Dialog einzusetzen, der Frieden fördert. 

Grafik: Beispiel eines gemeinsamen Programms von Welternährungsprogramm, UNICEF und BMZ im Rahmen der strukturbildenden Übergangshilfe

Grafik: Beispiel eines gemeinsamen Programms von Welternährungsprogramm, UNICEF und BMZ im Rahmen der strukturbildenden Übergangshilfe

Grafik: Beispiel eines gemeinsamen Programms von Welternährungsprogramm, UNICEF und BMZ im Rahmen der strukturbildenden Übergangshilfe

Die strukturbildende Übergangshilfe des BMZ beauftragt zunehmend Organisationen der Vereinten Nationen mit sogenannten "gemeinsamen Programmen". Auch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) und lokale Partner bringen ihre Expertise und Erfahrung ein. Diese ergänzen sich gegenseitig und ermöglichen Synergien. In den gemeinsamen Pro­gram­men werden Maßnahmen aus verschiedenen Sektoren miteinander verknüpft, um die Nachhaltigkeit der Programme zu erhöhen. 

Strukturbildende Übergangshilfe in der Praxis | Beispiel inklusives Zusammenleben Infrastruktur aufbauen und friedliches Zusammenleben fördern im Irak

Im Nordirak werden der Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur und das friedliche und inklusive Zusammenleben gefördert.

Im Nordirak werden der Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur und das friedliche und inklusive Zusammenleben gefördert.

Im Nordirak werden der Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur und das friedliche und inklusive Zusammenleben gefördert.

Der Ausbruch der Syrienkrise und das Erstarken des sogenannten "Islamischen Staates" führten zu einer enormen Fluchtbewegung in den Nordirak. Mehr als 1,4 Millionen Binnenvertriebene und rund 235.000 Geflüchtete aus Syrien überfordern die Infrastruktur der aufnehmenden Gemeinden; es können nicht alle Menschen gleichzeitig versorgt werden.

Mit der strukturbildenden Übergangshilfe erhalten sowohl die Geflüchteten als auch die lokale Bevölkerung verbesserten Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Grundversorgung und psychosozialer Beratung. Die Maßnahmen kommen mehr als sieben Millionen Menschen zu Gute. Auch Rückkehrende werden dabei unterstützt, Perspektiven in den zerstörten Gebieten zu entwickeln, die vom sogenannten "Islamischen Staat" befreit wurden.

So werden Schulen und Krankenhäuser wiederaufgebaut und die landwirtschaftliche Produktion angekurbelt. Zum umfassenden Ansatz der strukturbildende Übergangshilfe gehört auch, das Konfliktpotenzial zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu verringern.

Der Dialog und das friedliche Zusammenleben aller vor Ort lebenden Religionen und Ethnien wird mit Hilfe der Maßnahmen gefördert. Dieser Ansatz folgt den Empfehlungen des neuen "Building for Peace"-Reports (Externer Link) der Weltbank.

Die Beispiele machen deutlich: Die strukturbildende Übergangshilfe des BMZ richtet den Blick nicht auf die Schwächen, sondern auf die Stärken von Menschen und Institutionen. So sichert sie Lebensgrundlagen, schafft Perspektiven und fördert friedliches und inklusives Zusammenleben.

screenshot video infrastruktur aufbauen
Video: Infrastruktur für den Frieden aufbauen