Eine Familie im Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia

Frieden und Sicherheit – eine Aufgabe der Entwicklungspolitik

Kri­sen und Kon­flik­te be­dro­hen das Le­ben von Mil­lio­nen Men­schen und ver­ur­sa­chen un­end­lich gro­ßes Leid. Sie neh­men den Men­schen ihr Recht dar­auf, in Frei­heit und Si­cher­heit zu le­ben. Sie ver­nich­ten die wirt­schaft­li­che und so­zia­le In­fra­struk­tur so­wie wich­ti­ge pri­va­te und staat­li­che In­sti­tu­tio­nen. Sie ha­ben schwer­wie­gen­de Aus­wir­kun­gen auf die Ent­wick­lung der be­trof­fe­nen Län­der.

Ge­walt­sa­me Kon­flik­te wir­ken meis­tens nicht nur lo­kal. Von ih­nen geht oft ei­ne re­gio­na­le oder so­gar glo­ba­le Be­dro­hung aus – zum Bei­spiel, wenn sie zu Flucht und Ver­trei­bung füh­ren oder rechts­freie Räu­me ent­ste­hen las­sen, die Kri­mi­nel­len und Ter­ro­ris­ten Rück­zugs­mög­lich­kei­ten bie­ten. In von Ge­walt und Kon­flik­ten de­sta­bi­li­sier­ten Staa­ten wächst das Ri­si­ko der Be­völ­ke­rung, zu ver­ar­men.

Laut ei­ner Stu­die der Welt­bank und der Ver­ein­ten Na­tio­nen (Path­ways for Peace (Externer Link)) hat sich die Zahl der ge­walt­sa­men Kon­flik­te zwi­schen 2010 und 2016 ver­drei­facht. Stark an­ge­stie­gen ist auch die Zahl der zi­vi­len Op­fer und der durch Ge­walt ver­trie­be­nen Flücht­lin­ge.

Frie­den und Sta­bi­li­tät sind un­ab­ding­ba­re Vor­aus­set­zun­gen für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung. Die Staa­ten­ge­mein­schaft hat da­her die För­de­rung von Frie­den und Ge­rech­tig­keit als Kern­bot­schaft in der Prä­am­bel und in Ziel 16 der Agen­da 2030 für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ver­an­kert.

Es ist Auf­ga­be der Ent­wick­lungs­po­li­tik, die Ko­ope­ra­ti­ons­län­der bei der Frie­dens­ent­wick­lung zu un­ter­stüt­zen: durch Kri­sen­prä­ven­ti­on, Kon­flikt­be­wäl­ti­gung und Frie­dens­för­de­rung.

Grundsätze des deutschen Engagements zur Förderung des Friedens

Die För­de­rung des Frie­dens in der Welt ge­hört zu den zen­tra­len Staats­zie­len, die das Grund­ge­setz der deut­schen Po­li­tik vor­gibt.

Deutsch­lands Ein­satz für den Frie­den ba­siert auf der Er­kennt­nis, dass Frie­den mehr ist als nur die Ab­we­sen­heit von Krieg. Leit­li­nie des deut­schen En­ga­ge­ments ist die lang­fris­ti­ge Vi­si­on ei­nes "po­si­ti­ven Frie­dens": Es geht dar­um, so­zia­le Ge­rech­tig­keit zu ver­wirk­li­chen und die struk­tu­rel­len Ur­sa­chen ge­walt­sa­mer Kon­flik­te zu re­du­zie­ren, al­so zum Bei­spiel Ar­mut, Per­spek­tiv­lo­sig­keit, Un­gleich­heit, Ver­let­zung der Men­schen­rech­te und Ein­schrän­kung po­li­ti­scher Teil­ha­be.

Kon­flik­te sind ein na­tür­li­cher Be­stand­teil ge­sell­schaft­li­cher Ver­än­de­rungs­pro­zes­se. Sie kön­nen und sol­len nicht pau­schal ver­mie­den wer­den. Frie­den und Ent­wick­lung sind aber nur mög­lich, wenn Kon­flik­te oh­ne Ge­walt und kon­struk­tiv aus­ge­tra­gen wer­den – dies zu er­rei­chen, ist ei­nes der Zie­le der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.

Da­zu dient zum Bei­spiel das deut­sche En­ga­ge­ment für gu­te Re­gie­rungs­füh­rung und ge­gen fra­gi­le Staat­lich­keit. Es hilft, den Nähr­bo­den von Ge­walt ab­zu­bau­en. Die mensch­li­che Si­cher­heit wird da­bei als um­fas­sen­des Kon­zept ver­stan­den, das po­li­ti­sche, wirt­schaft­li­che, so­zia­le und öko­lo­gi­sche As­pek­te be­rück­sich­tigt. Al­so zum Bei­spiel die Er­näh­rungs- und Ein­kom­mens­si­cher­heit und die so­zia­le Ab­si­che­rung.

Nur dort, wo Men­schen ein Le­ben frei von Man­gel und Furcht füh­ren kön­nen, ist dau­er­haf­ter Frie­den mög­lich.

Deut­sche Bun­des­wehr­sol­da­ten, die im Rah­men der UN-Mis­si­on MI­NUS­MA im Camp Cas­tor in Gao, Ma­li, sta­tio­niert sind

Deutsche Friedenspolitik – eine übergreifende Aufgabe für alle Bundesministerien Interner Link

Die Bun­des­re­gie­rung en­ga­giert sich res­sort­über­grei­fend für ihr Ziel, Kri­sen zu ver­hin­dern und sta­bi­le Rah­men­be­din­gun­gen für die fried­li­che Lö­sung von Kon­flik­ten zu schaf­fen. Im Sin­ne ei­ner "ver­netz­ten Si­cher­heit" stimmt sie ih­re Ent­wick­lungs­po­li­tik sys­te­ma­tisch mit der Au­ßen-, Si­cher­heits-, Wirt­schafts-, Fi­nanz-, Um­welt-, So­zi­al-, Kul­tur- und Gleich­stel­lungs­po­li­tik ab. Da­durch wird ein ko­or­di­nier­tes Han­deln der deut­schen Ak­teu­re si­cher­ge­stellt.

Handlungsfelder und -ebenen des deutschen Engagements

Ge­walt­sa­me Kon­flik­te kön­nen vie­le und sehr un­ter­schied­li­che Ur­sa­chen ha­ben. Um Frie­den und Si­cher­heit zu stär­ken, ist dar­um ein ganz­heit­li­cher An­satz not­wen­dig, der an die je­wei­li­ge Si­tua­ti­on vor Ort an­ge­passt und mit mög­lichst vie­len be­tei­lig­ten Ak­teu­ren ab­ge­stimmt wer­den muss.

In Über­ein­stim­mung mit in­ter­na­tio­na­len Grund­sät­zen setzt die deut­sche Po­li­tik zur Frie­dens­för­de­rung in fünf Hand­lungs­fel­dern an, die sich ge­gen­sei­tig er­gän­zen:

  • le­gi­ti­me Po­li­tik
  • Si­cher­heit
  • Rechts­staat­lich­keit
  • Wirt­schaft und na­tür­li­che Grund­la­gen
  • Staats­ein­nah­men und öf­fent­li­che Dienst­leis­tun­gen

Ne­ben au­ßen­po­li­ti­schen Be­mü­hun­gen und ge­ge­be­nen­falls mi­li­tä­ri­schen Ein­sät­zen im Rah­men von Frie­dens­mis­sio­nen ge­hö­ren zum deut­schen En­ga­ge­ment auch um­fas­sen­de ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Bei­trä­ge. Sie wer­den vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren Bun­des­mi­nis­te­ri­en um­ge­setzt.

Im Ein­satz für den Frie­den setzt das BMZ das gan­ze Spek­trum sei­ner In­stru­men­te auf al­len Ebe­nen ein: in­ter­na­tio­nal, re­gio­nal und lo­kal. Al­lein 2017 hat das BMZ mehr als zwei Mil­li­ar­den Eu­ro für Maß­nah­men in den Be­rei­chen Kri­sen­prä­ven­ti­on, Kon­flikt­be­wäl­ti­gung und Frie­dens­för­de­rung aus­ge­ge­ben.

Mit Unterstützung des UN-Flücht¬lings¬hilfs¬werks UNHCR werden Men¬schen, die vor Kämp¬fen in der Zen-tral¬afri¬ka¬ni¬schen Re¬pu¬blik flie¬hen, zu La¬gern in Ka¬me¬run gefahren.

Mit Unterstützung des UN-Flücht­lings­hilfs­werks UNHCR werden Men­schen, die vor Kämp­fen in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Re­pu­blik flie­hen, zu La­gern in Ka­me­run gefahren.

Mit Unterstützung des UN-Flücht­lings­hilfs­werks UNHCR werden Men­schen, die vor Kämp­fen in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Re­pu­blik flie­hen, zu La­gern in Ka­me­run gefahren.

Zusammenarbeit mit internationalen Partnern

Wich­ti­ge ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Part­ner Deutsch­lands auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne sind die Ver­ein­ten Na­tio­nen, die Eu­ro­päi­sche Uni­on, die Welt­bank, die G7 und die Or­ga­ni­sa­ti­on für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (OECD). Sie al­le ver­fü­gen über ei­ne Viel­zahl von In­stru­men­ten – di­plo­ma­tisch, wirt­schaft­lich, fi­nan­zi­ell, mi­li­tä­risch, recht­lich und auch ent­wick­lungs­po­li­tisch –, um auf Kri­sen und Kon­flik­te um­fas­send re­agie­ren zu kön­nen.

Ge­mein­sam mit Großbri­tan­ni­en (DFID) hat Deutsch­land (BMZ) zu Be­ginn des Jah­res 2018 den Vor­sitz im Fach­ver­band des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schus­ses zu Kon­flikt und Fra­gi­li­tät (IN­CAF) über­nom­men. Die­ser un­ter­stützt zum Bei­spiel die Her­aus­ga­be der States of Fragility Re­ports (Externer Link) und be­rei­tet OECD-Stan­dard­set­zun­gen im The­men­be­reich vor, so zum Bei­spiel ei­ne Emp­feh­lung zum Hu­man­i­tar­ian-De­vel­op­ment-Peace Ne­xus (Externer Link).

Die Bun­des­re­gie­rung be­tei­ligt sich au­ßer­dem am In­ter­na­tional Di­a­logue on Peace­build­ing and State­build­ing (Externer Link). Das Dia­log­fo­rum bringt fra­gi­le Staa­ten, Ent­wick­lungs­part­ner und zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Ak­teu­re zu­sam­men. Die Mit­glie­der ver­ein­bar­ten im No­vem­ber 2011 den New Deal for En­gage­ment in Frag­ile States (Externer Link): Ge­mein­sam wur­den Zie­le zur Frie­dens­schaf­fung und zum Staats­auf­bau er­ar­bei­tet, Ab­stim­mungs­me­cha­nis­men ent­wi­ckelt und Ver­pflich­tun­gen für Ge­ber und Neh­mer for­mu­liert, um die­se Zie­le zu er­rei­chen. Deutsch­land un­ter­stützt da­bei die Um­set­zung der Ver­pflich­tun­gen des New Deals in aus­ge­wähl­ten Part­ner­län­dern.

Förderung regionaler Zu­sammen­schlüsse von Staaten

Re­gio­na­le Zu­sam­men­schlüs­se von Staa­ten spie­len ei­ne be­deu­ten­de Rol­le bei der Kri­sen­prä­ven­ti­on. Sie wer­den des­halb von der deut­schen Ent­wick­lungs­po­li­tik ge­för­dert.

Ein wich­ti­ger Part­ner ist die Afri­ka­ni­sche Uni­on (AU), die ei­ge­ne Struk­tu­ren zur Kri­sen­prä­ven­ti­on und Kon­flikt­be­wäl­ti­gung in Form der Afri­ka­ni­schen Si­cher­heits­ar­chi­tek­tur (African Peace and Se­cu­rity Ar­chi­tec­ture, AP­SA) ein­ge­rich­tet hat. Da­bei wur­de sie von der Bun­des­re­gie­rung um­fang­reich un­ter­stützt, un­ter an­de­rem durch fi­nan­zi­el­le Mit­tel für den Auf­bau der AU-Ab­tei­lung für Frie­den und Si­cher­heit.

Dar­über hin­aus be­rät das BMZ zum Bei­spiel die Ent­wick­lungs­ge­mein­schaft des Süd­li­chen Afri­kas (SADC) und die Ost­afri­ka­ni­sche Ge­mein­schaft (EAC) bei der Ent­wick­lung und Um­set­zung von Maß­nah­men zur Klein­waf­fen­kon­trol­le. Wei­te­re re­gio­na­le In­sti­tu­tio­nen wer­den beim Um­gang mit spe­zi­fi­schen Pro­ble­men und Her­aus­for­de­run­gen un­ter­stützt. Da­zu ge­hö­ren die kon­flikt­freie Nut­zung na­tür­li­cher Res­sour­cen, der Auf­bau von Kon­flikt­früh­warn­sys­te­men oder die Aus­bil­dung von Po­li­zis­ten oder Wahl­be­ob­ach­tern.

Deutsches Engagement vor Ort

Im Jahr 2018 stuf­te das in­ter­ne Kri­sen­früh­warn­sys­tem des BMZ 65 von 94 aus­ge­wer­te­ten Län­dern als fra­gil ein. Auf­grund der nur sehr ein­ge­schränkt funk­ti­ons­fä­hi­gen In­sti­tu­tio­nen in die­sen Staa­ten sind dort Si­cher­heit, Wohl­erge­hen und Ent­wick­lungs­chan­cen der Men­schen teil­wei­se oder gar nicht ge­währ­leis­tet.

Al­le Vor­ha­ben der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit in Kon­flikt­län­dern ha­ben die über­grei­fen­de Auf­ga­be ("Quer­schnitts­auf­ga­be"), der Prä­ven­ti­on von Kri­sen und der Frie­dens­ent­wick­lung zu die­nen. Im Auf­trag oder mit Un­ter­stüt­zung des BMZ set­zen sich Durch­füh­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on vor Ort da­für ein, die Ur­sa­chen von Kon­flik­ten zu er­ken­nen und zu be­sei­ti­gen und ei­nen Rück­fall in die Ge­walt zu ver­hin­dern.

Mit fünf Län­dern hat das BMZ ver­ein­bart, dass Frie­dens­ent­wick­lung und Kon­flikt­prä­ven­ti­on ei­ner der Schwer­punk­te der zwi­schen­staat­li­chen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit ist: Ko­lum­bi­en, Phil­ip­pi­nen, Sri Lan­ka, Ti­mor-Les­te und Zen­tral­afri­ka­ni­sche Re­pu­blik.

Frie­dens­ent­wick­lung ist ein äu­ßerst an­spruchs­vol­les Ar­beits­feld. Die in die­sem Be­reich ein­ge­setz­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit be­nö­ti­gen ei­ne star­ke Mo­ti­va­ti­on, viel Ge­duld, be­son­de­re Fach­kennt­nis­se und gro­ße Sen­si­bi­li­tät. Um sie auf ih­ren Ein­satz in Kon­flikt­län­dern vor­zu­be­rei­ten, hat das BMZ ge­mein­sam mit den vor Ort ak­ti­ven Or­ga­ni­sa­tio­nen spe­zi­el­le Fort­bil­dun­gen und Se­mi­na­re ent­wi­ckelt.

Flüchtlingslager im Libanon

Flüchtlingslager im Libanon

Flüchtlingslager im Libanon

Kooperation mit nicht staatlichen Einrichtungen

Ei­ne wich­ti­ge Rol­le für die Kri­sen­prä­ven­ti­on, Kon­flikt­be­wäl­ti­gung und Frie­dens­för­de­rung spielt die nicht staat­li­che Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Die auf die­sem Feld tä­ti­gen Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, po­li­ti­schen Stif­tun­gen und kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen ver­fü­gen über lang­jäh­ri­ge Er­fah­run­gen und ha­ben ei­ge­ne Kon­zep­te der Frie­dens­ar­beit ent­wi­ckelt.

Ihr En­ga­ge­ment ist vor al­lem dann von er­heb­li­cher Be­deu­tung, wenn ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit staat­li­chen Stel­len – zum Bei­spiel aus po­li­ti­schen Grün­den – nicht mög­lich ist.

Konfliktsensible Gestaltung der Zusammenarbeit (Do No Harm)

Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit kann in Ein­zel­fäl­len un­ge­woll­te Wir­kun­gen ha­ben. Im schlimms­ten Fall kann sie zu ei­ner Ver­schlech­te­rung der La­ge oder ei­ner Es­ka­la­ti­on von Kri­sen bei­tra­gen. Al­le Or­ga­ni­sa­tio­nen, die sich in Kri­sen­si­tua­tio­nen en­ga­gie­ren, sind mit die­sem Ri­si­ko kon­fron­tiert, et­wa wenn es um die Ver­tei­lung von För­der­mit­teln, die Aus­wahl von Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern oder die ei­ge­ne Au­ßen­dar­stel­lung geht. Da­her ist es ge­ra­de bei Pro­gram­men in Kri­sen­si­tua­tio­nen be­son­ders wich­tig, sie mög­lichst "kon­flikt­sen­si­bel" zu ge­stal­ten.

In­ter­na­tio­nal hat sich da­für der Be­griff "Do No Harm" durch­ge­setzt. Die­ses Kon­zept hilft, nicht be­ab­sich­tig­te Fol­gen von Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und un­ge­woll­te Kon­flikt­ver­schär­fun­gen früh­zei­tig zu er­ken­nen, zu ver­mei­den und ab­zu­fe­dern. Frie­dens­för­dern­de Ef­fek­te, die die Ge­gen­sät­ze zwi­schen den Kon­flikt­par­tei­en über­brü­cken, wer­den ge­zielt ver­stärkt.

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