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Südsudan

Friedenstruppen der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS) bei einer Patrouille in Bor

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Überblick

Junger Staat vom Zerfall bedroht

Historischer Akt oder nur vorübergehender Waffenstillstand? Im September 2018 unterzeichneten der südsudanesische Präsident Salva Kiir Mayardit und der aus dem Exil zurückgekehrte frühere Vizepräsident Riek Machar einen Friedensvertrag. Er soll dem seit 2013 andauernden Bürgerkrieg in Südsudan ein Ende setzen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten – eine sehr ähnlich lautende Friedensvereinbarung vom Sommer 2015 hielt nur ein knappes Jahr.

Schon jetzt zeigt sich, dass entscheidende Vereinbarungen des Abkommens nicht fristgerecht umgesetzt werden, die Formierung einer Übergangsregierung verzögert sich, die Waffenruhe ist brüchig, die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Immer wieder werden auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen Opfer gezielter Angriffe.

Humanitäre Krise

2011 hatte Südsudan seine Unabhängigkeit von der Republik Sudan erklärt. Schon 2013 zerbrach jedoch die Regierung; seitdem kämpfen die Anhänger von Salva Kiir und Riek Machar mit Waffengewalt um die Macht im Land. Die Ursachen für den Konflikt liegen hauptsächlich in der historisch gewachsenen, unfairen und nach ethnischen Gesichtspunkten ausgerichteten Verteilung von politischer Macht und wirtschaftlichen Ressourcen.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als sieben der etwa zwölf Millionen Einwohner Südsudans auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Hälfte der Bevölkerung leidet unter extremer Nahrungsunsicherheit. Die Gewalt hat außerdem eine der größten Flüchtlingskrisen Afrikas ausgelöst: Die Zahl der Binnenvertriebenen wird auf 1,9 Millionen geschätzt, in den Nachbarländern sollen sich mehr als 2,2 Millionen Flüchtlinge aus Südsudan aufhalten (Stand: September 2019).

Der Bedarf an internationaler Unterstützung ist enorm. Es gilt, einen Staat völlig neu aufzubauen - eine schwierige Aufgabe, da nicht ausreichend ausgebildetes Personal zur Verfügung steht und die politischen Umstände Fortschritte erschweren.

Entwicklungszusammenarbeit

Aufgrund der politischen Lage hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die direkte Zusammenarbeit mit der südsudanesischen Regierung eingestellt. Laufende Vorhaben wurden angepasst, um mit vergleichsweise schnell wirksamen Maßnahmen die akuten Folgen der anhaltenden Gewalt zu mindern.

Im Mittelpunkt des BMZ-Engagements stehen die Ernährungssicherung und die Unterstützung besonders verwundbarer Bevölkerungsgruppen. Dazu zählen Frauen, Kinder, Flüchtlinge, Binnenvertriebene sowie Gemeinden, die viele Geflüchtete aufgenommen haben.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Südsudan

Politische Situation

Wiederholte Rückfälle in die Gewalt

UN-Gelände in der Hauptstadt Dschuba, das ab 2014 zu einem Lager für Binnenvertriebene umfunktioniert wurde

Mit einer deutlichen Mehrheit von 98,8 Prozent stimmte die südsudanesische Bevölkerung im Januar 2011 für eine vollständige Loslösung von der Republik Sudan. Am 9. Juli 2011 wurde dieser Schritt offiziell vollzogen: Südsudan erklärte seine Unabhängigkeit und wurde zu einem souveränen Staat. Die Bundesrepublik Deutschland hat das Land völkerrechtlich anerkannt und bereits am Tag der Unabhängigkeit in der Hauptstadt Dschuba eine Botschaft eröffnet. Fünf Tage später wurde Südsudan als 193. Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen.

Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs verbanden die Südsudanesen mit der staatlichen Unabhängigkeit die Hoffnung auf Frieden, politische Stabilität sowie wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Von Beginn an war klar, dass der Weg zu diesen Zielen hart sein würde: Es fehlt an funktionierenden Staats- und Verwaltungsstrukturen, an Fach- und Führungskräften, an Bildungsangeboten und Gesundheitsdienstleistungen, an Nahrungsmitteln und Infrastruktur.

Im Index der fragilen Staaten des Fund for Peace zählt Südsudan zu den fünf Ländern mit höchster Alarmstufe. Korruption bestimmt das öffentliche Leben und belastet sowohl das Verhältnis zwischen Staatsführung und Bevölkerung als auch zwischen Regierung und internationalen Gebern. Der Korruptionswahrnehmungsindex 2018 von Transparency International führt Südsudan auf Platz 178 von 180 bewerteten Staaten.

Bürgerkrieg seit Dezember 2013

Die Hoffnung auf Frieden hat sich bisher nicht erfüllt: Seit Dezember 2013 wird Südsudan von einem Bürgerkrieg erschüttert. Ursache ist die Rivalität zweier großer, sich weitgehend ethnisch definierender Gruppen um Präsident Salva Kiir auf der einen und dem früheren Vizepräsidenten Riek Machar auf der anderen Seite.
Im August 2015 unterzeichneten die Konfliktparteien einen Friedensvertrag, der unter der Vermittlung der Regionalorganisation Intergovernmental Authority on Development (IGAD) ausgehandelt worden war. Die Umsetzung des Abkommens und die Regierungsbildung erfolgten erst im Mai 2016 und nur zwei Monate später flammten die Kämpfe wieder auf.

2018 wurde das Friedensabkommen erneuert: Im September unterzeichneten Kiir und Machar in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba erneut einen Friedensvertrag. Er regelt unter anderem die Machtverteilung unter Einbeziehung aller Oppositionsparteien, die Bildung einer Übergangsregierung und die Rückkehr Machars auf einen Vizepräsidentenposten, eine Neuaufstellung der Armee und die Festlegung der im Krieg immer wieder verschobenen Binnengrenzen zwischen den Bundesstaaten. Der Friedensprozess soll in Neuwahlen im Jahr 2022 münden.

Die Umsetzung des Friedensabkommens verzögert sich. Eine Übergangsregierung sollte bis Mai 2019 gebildet werden. Die Frist wurde bis November 2019 verlängert. Lokale Konflikte, darunter politisch motivierter Viehdiebstähle und Vergeltungsmorde, werden weiter ausgetragen.

Menschenrechtsverletzungen

Laut Untersuchungen der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union und verschiedener Nichtregierungsorganisationen haben beide Kriegsparteien schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen. Dazu zählen ethnisch motivierte Morde, Gruppenvergewaltigungen, Entführungen, die sexuelle Versklavung von Frauen und Mädchen sowie die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten.

Über die Zahl der Bürgerkriegsopfer gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine im September 2018 vorgestellte Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine beziffert sie auf fast 400.000 Menschen.

Bei den Unabhängigkeitsfeierlichkeiten in Südsudan 2011 trägt ein Mann die südsudanesische Flagge.

Bis zur Teilung war Sudan der flächenmäßig größte Staat Afrikas. In der Vergangenheit kam es dort immer wieder zu politischen, kulturellen und religiösen Spannungen. Insbesondere Regionen im südlichen Teil des Landes wurden politisch und wirtschaftlich vernachlässigt. 1955 – ein Jahr vor der Unabhängigkeit Sudans von ägyptisch-britischer Herrschaft – mündeten die Spannungen in einen Bürgerkrieg, der 17 Jahre andauerte.

Der anschließende Frieden währte nur kurz: Als 1983 die vereinbarte Teilautonomie der Südprovinzen wieder aufgehoben und die islamische Rechtsprechung (Scharia) im ganzen Land eingeführt wurde, entbrannte ein neuer Bürgerkrieg. Erst 2005 wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet. Das Abkommen sah für den Süden zunächst eine weitreichende Autonomie und schließlich ein Referendum über die Unabhängigkeit vor.

Im April 2010 fanden sowohl für Gesamtsudan wie auch für die teilautonome Region im Süden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. In Südsudan ging Salva Kiir als Sieger aus der Wahl hervor. Mit der Unabhängigkeitserklärung im Juli 2011 wurde er erster Staats- und Regierungschef der neuen souveränen Republik Südsudan.

Das Verhältnis zwischen Sudan und Südsudan hat sich in den vergangenen Jahren etwas gebessert. Die beiden Staaten schlossen 2012 die sogenannten Septemberabkommen. Sie umfassen neun Vereinbarungen, die die Zusammenarbeit der beiden Staaten regeln; unter anderem gehören dazu die Grenzziehung und die Regelung von Fragen in den Bereichen Wirtschaft und Staatsbürgerschaftsrecht. Die Abkommen sind jedoch bisher noch nicht vollständig umgesetzt worden.

  • Zwei Maenner holen mit einem Fahrrad Wasser an einem öffentlichen Wassertank in Dschuba, Südsudan.
    Soziale Situation

    Bevölkerung in Not

    Nach Angaben der Vereinten Nationen leben mehr als 80 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Südsudans unterhalb der Armutsgrenze, mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leidet unter Nahrungsmangel und ein Großteil ist abhängig von humanitärer Hilfe.

  • Eine Frau in Dschuba, der Hauptstadt Südsudans
    Wirtschaftliche Situation

    Instabilität verhindert Entwicklung

    Südsudan ist reich an natürlichen Ressourcen, fehlende staatliche Strukturen, politische Instabilität und Misswirtschaft verhindern jedoch, dass sie zum Wohl der Bevölkerung genutzt werden.

Zwei Maenner holen mit einem Fahrrad Wasser an einem öffentlichen Wassertank in Dschuba, Südsudan.
Soziale Situation

Bevölkerung in Not

Südsudan belegt auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen (HDI) Platz 187 von 189 bewerteten Ländern. Es liegen nur sehr wenige Daten aus dem fragilen Staat vor. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben mehr als 80 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner unterhalb der Armutsgrenze, mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leidet unter Nahrungsmangel und ein Großteil ist abhängig von humanitärer Hilfe. Die Bildungs- und Gesundheitsversorgung ist schlecht. Derzeit steht im Durchschnitt nur ein Gesundheitszentrum pro 50.000 Menschen zur Verfügung. Mehr als 70 Prozent der schulpflichtigen Kinder erhalten keinen Unterricht.

Infrastruktur ist in Südsudan praktisch nicht vorhanden. In den Bereichen Energieversorgung, Wasser/Abwasser, Telekommunikation und Verkehr ist das Land kaum erschlossen. Aufgrund des kaum ausgebauten Verkehrssystems sind manche Gebiete während der Regenzeit oft über mehrere Monate vom Rest des Landes abgeschnitten.

Zwar hat sich die Regierung seit 2005 bemüht, die Lebensbedingungen in den bislang stark vernachlässigten Regionen zu verbessern. Doch viele Fortschritte wurden in den vergangenen Jahren durch den Bürgerkrieg wieder zunichte gemacht.

Großer Bedarf an internationaler Unterstützung

Ein Großteil der südsudanesischen Bevölkerung lebt von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Der Krieg hat jedoch die Existenzgrundlagen von Millionen Menschen zerstört: Zahlreiche Ernten wurden vernichtet, Äcker und Ställe von bewaffneten Gruppen geplündert. Die kritische Sicherheitslage und massive Fluchtbewegungen führen dazu, dass viele Felder nicht bestellt werden können.

Die Vereinten Nationen schätzen den zur Bewältigung der Krise notwendigen Finanzbedarf auf 1,5 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2019. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat im Dezember 2018 einen Appell an die Staatengemeinschaft gerichtet, in den kommenden zwei Jahren insgesamt 2,7 Milliarden US-Dollar für die Versorgung südsudanesischer Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

Nichtregierungsorganisationen

Die Zivilgesellschaft konnte sich in Südsudan bislang kaum organisieren. Lokale Nichtregierungsorganisationen (NRO) leiden unter Geld- und Personalmangel und werden von staatlicher Seite in ihrer Arbeit behindert. Zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2010 und zum Referendum 2011 haben sich allerdings – zum Teil durch Exilsudanesen unterstützte – NRO-Netzwerke gebildet. Hier zeigt sich Potenzial, das für entwicklungspolitische Initiativen genutzt werden könnte. Einen wichtigen Beitrag zur Basisversorgung und Versöhnungsarbeit leisten die Kirchen im Land.

Eine Frau in Dschuba, der Hauptstadt Südsudans
Wirtschaftliche Situation

Instabilität verhindert Entwicklung

Südsudan ist reich an natürlichen Ressourcen (Erdöl, Gold, Diamanten, Silber, verschiedene Erze sowie Wasserressourcen, Edelhölzer, fruchtbares Ackerland und zahlreiche Wildtierarten). Fehlende staatliche Strukturen, politische Instabilität und Misswirtschaft verhindern jedoch, dass sie zum Wohl der Bevölkerung genutzt werden.

Die Wirtschaft Südsudans ist in erheblichem Maße vom Erdölsektor abhängig. Auf ihn entfallen mehr als die Hälfte des Bruttoinlandprodukts (BIP), 95 Prozent der Exporte und etwa 90 Prozent der Staatseinnahmen. Der gesunkene Ölpreis, die reduzierte Ölförderung aufgrund des Bürgerkriegs und eine stark ansteigende Inflation haben die wirtschaftliche Situation im Land extrem verschlechtert. Nach Angaben der Weltbank ist das Bruttonationaleinkommen pro Kopf und Jahr zwischen 2014 und 2016 von umgerechnet 1.100 auf 460 US-Dollar gesunken.

Eine nationale Privatwirtschaft konnte in dem politisch ungewissen Umfeld noch nicht aufgebaut werden. Fast alle Produkte werden über die Nachbarstaaten Uganda, Kenia und Sudan eingeführt. Durch die Jahrzehnte des Krieges und die daraus folgenden Vertreibungen sind grundlegende landwirtschaftliche Kenntnisse in der Bevölkerung verloren gegangen. Viele Ackerflächen sind nicht nutzbar, weil es immer wieder zu bewaffneten Überfällen kommt und noch zahlreiche Landminen im Boden liegen. Hinzu kommen klimabedingte Belastungen wie Dürren und Überflutungen sowie Schädlingsplagen.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Südsudan

Deutschland engagiert sich seit 1972 entwicklungspolitisch in Sudan. Aufgrund des Bürgerkriegs wurde die Zusammenarbeit mit der Republik Sudan 1989 unterbrochen. Nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens 2005, mit dem der Süden eine umfassende Autonomie erlangte, wurde 2006 die bilaterale staatliche Entwicklungszusammenarbeit wieder aufgenommen und auch nach der Unabhängigkeitserklärung Südsudans 2011 fortgesetzt.

In Reaktion auf den ersten Gewaltausbruch im Dezember 2013 und das Wiederaufflammen des Bürgerkriegs Mitte 2016 wurde die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Südsudan umgestellt. Die direkte Zusammenarbeit mit der Regierung wurde beendet, die Maßnahmen der Übergangshilfe (Krisenbewältigung und Wiederaufbau) sowie der BMZ-Sonderinitiativen "Flucht" und "EINEWELT ohne Hunger" wurden deutlich ausgeweitet.

Oberstes Ziel des deutschen Engagements ist die möglichst direkte und schnell wirksame Unterstützung verletzlicher Bevölkerungsgruppen, das heißt insbesondere von Frauen und Kindern, Binnenvertriebenen, Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden.

Unterstützung von UN- und Nichtregierungsorganisationen

Im Mittelpunkt der vom BMZ gesteuerten Maßnahmen stehen die Verbesserung der Ernährungssituation und die Sicherung der Existenzgrundlagen der Bevölkerung. Dazu fördert das BMZ insbesondere Vorhaben des Welternährungsprogramms (WFP) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF). Darüber hinaus unterstützt Deutschland die Arbeit zahlreicher Nichtregierungsorganisationen einschließlich kirchlicher Träger, die die Lebenssituation der Bevölkerung in Südsudan verbessern. Die thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ernährung und Landwirtschaft, Wasser- und Sanitärversorgung, Bildung und Schaffung von Einkommen sowie gute Regierungsführung und Friedensförderung.

Das Engagement des BMZ in Südsudan wird durch zahlreiche entwicklungspolitische Maßnahmen in der Region ergänzt. So werden zum Beispiel die Nachbarländer Äthiopien, Uganda, Kenia, Sudan und Demokratische Republik Kongo bei der Versorgung südsudanesischer Geflüchteter unterstützt.

Karte von Südsudan

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Südsudan Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Südsudan Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Dschuba, etwa 500.000 Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 keine Daten verfügbar 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 187 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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