Bergtukan im Nationalpark Yasuní, Ecuador

Schwerpunkt "Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen" Artenvielfalt erhalten, Klimaschutz ausbauen

Der Umwelt- und Klimaschutz steht im Mittelpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Ecuador. Das BMZ unterstützt die Regierung des Partnerlandes dabei, die außergewöhnliche Artenvielfalt Ecuadors zu erhalten und ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen. Dafür bietet das BMZ Finanzierung und Beratung in Themenfeldern wie Küsten- und Meeresschutz, Erhalt der Biodiversität in den Anden, Waldschutz, Agrobiodiversität und Schutz von Wassereinzugsgebieten.

Anpassung an den Klimawandel

Im Rahmen der technischen Zusammenarbeit unterstützt die GIZ (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) im Auftrag des BMZ unter anderem ecuadorianische Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene dabei, Strategien zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt zu erarbeiten und umzusetzen. Ziel ist, die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Bevölkerung gegenüber ökologischen und klimawandelbedingten Risiken zu stärken: Die Menschen in Ecuador sollen in die Lage versetzt werden, rechtzeitig auf die Folgen des Klimawandels zu reagieren und so ihren Lebensstandard langfristig zu halten.

Schutzgebiete

Durch finanzielle Zusammenarbeit unterstützt Deutschland die Bemühungen der ecuadorianischen Regierung, das nationale Schutzgebietssystem auszubauen und zu stärken. Im Auftrag des BMZ beteiligt sich die KfW Entwicklungsbank (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) an der Finanzierung der Schutzgebiete und ihrer Infrastruktur. Zudem finanziert sie auf Basis des REDD (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)-Mechanismus Entschädigungszahlungen an – zumeist indigene – Waldbesitzer und Gemeinschaften, die ihre Flächen unter Naturschutz stellen lassen. Das Geld wird zum Beispiel genutzt, um in ihren Gemeinden die Gesundheitsversorgung oder das Bildungsangebot zu verbessern.

Außerdem ist eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Energieeffizienz in Vorbereitung.