2. September SDG 4 und SDG 5 | Von Schulausfall und Zwangsheirat

Von links: Jamila Tressel, Schule im Aufbruch, Peter Spiegel, Zukunftsforscher, Kathrin Hartkopf, Sprecherin des Vorstands von Plan International und die Moderatorin Sabine Pusch bei der Diskussion zu den SDGs 4 und 5
Video: Gespräch über die SDGs 4 und 5
SDG 4: Hochwertige Bildung
SDG 5: Geschlechter­gleichheit

Es ist eine Generationen­katastrophe, vor der die UN warnt: Weil im Zuge des Corona-Lockdowns weltweit der Schulunterricht ausfiel, erreichten über 100 Millionen Kinder und Jugendliche nicht einmal die minimale Lesekompetenz. 

Und: Bis zum Pandemie­beginn gingen noch über 83 Prozent aller Mädchen zur Schule. Aber gerade Mädchen leiden unter der welt­weiten Wirtschafts- und Armutskrise, die durch Covid-19 ausgelöst wurde. Frauen haben dabei als Erste ihre Jobs verloren, Millionen von ihnen sind in extreme Armut zurückgefallen. In dieser wirtschaftlichen Not werden Mädchen vermehrt zu Kinder­ehen und so zu früher Mutterschaft gezwungen.

Die Chancen, dass sie in ihre Aus­bildung zurück­kehren, sinken drastisch. Und wer einmal die Schule verlassen hat, hat später kaum Chancen, der Armuts­spirale zu entkommen und ein selbst­bestimmtes Leben zu führen.

Wie sich Geschlechter­gleichheit und Bildung verbessern lassen, darüber diskutieren:

  • Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister
  • Toni Garrn, Stiftungsgründerin und Model
  • Kathrin Hartkopf, Plan International
  • Jamila Tressel, Schule im Aufbruch
  • Peter Spiegel, Zukunftsforscher am WeQ Institute