Zusammenarbeit konkret Mosambik: Wirtschaftliche Eigenständigkeit von Vertriebenen fördern

Mosambik erlebt eine der größten Vertreibungskrisen in der Region des südlichen Afrikas, mit über 1,3 Millionen Binnenvertriebenen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) seit Beginn des Konflikts im Jahr 2017. Besonders betroffen sind die Menschen in den Provinzen Cabo Delgado, Niassa und Nampula. Hauptursachen sind gewaltsame Konflikte und klimabedingte Katastrophen.

Bertina flüchtete 2021 vor einem bewaffneten Angriff auf Palma, Cabo Delgado, nach Metuge. Sie wurde dabei unterstützt, wie in ihrer Heimat einen Verkaufsstand aufzubauen. Das Bild zeigt sie am Ende ihres Arbeitstages.

Bertina flüchtete 2021 vor einem bewaffneten Angriff auf Palma, Cabo Delgado, nach Metuge. Sie wurde dabei unterstützt, wie in ihrer Heimat einen Verkaufsstand aufzubauen. Das Bild zeigt sie am Ende ihres Arbeitstages.

Bertina flüchtete 2021 vor einem bewaffneten Angriff auf Palma, Cabo Delgado, nach Metuge. Sie wurde dabei unterstützt, wie in ihrer Heimat einen Verkaufsstand aufzubauen. Das Bild zeigt sie am Ende ihres Arbeitstages.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, arbeiten GIZ (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und UNHCR (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) in einem gemeinsamen Projekt daran, die Lebenssituation von Menschen auf der Flucht und Mitgliedern ausgewählter Aufnahmegemeinden in den Provinzen Cabo Delgado und Nampula langfristig zu verbessern.

Die Lage ist nach wie vor schwierig: Die Menschen leben in Unsicherheit, haben nur eingeschränkten Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Infrastruktur und nachhaltigen Lebensgrundlagen. Daher wird zusammen mit den Regierungspartnern der Zugang für Binnenvertriebene, Flüchtlinge und Mitglieder aufnehmender Gemeinden zu Trainings, Praktika, Beratung und Jobvermittlung ausgebaut. Insbesondere die wirtschaftliche Kompetenz und Eigenständigkeit von Frauen und Jugendlichen wird gestärkt.

Um ein friedliches Zusammenleben zu fördern, widmen sich gezielte Maßnahmen den Bedürfnissen von Binnenvertriebenen und Überlebenden geschlechtsspezifischer Gewalt. Es werden unter anderem Dialoge organisiert und lokale Mechanismen zur Konfliktprävention und -schlichtung eingeführt, außerdem wird der Zugang zu Dokumenten und Unterstützungsangeboten verbessert.

Gemeinsam beraten GIZ und UNHCR Regierungseinrichtungen bei der Koordination von humanitären und entwicklungspolitischen Maßnahmen im Norden Mosambiks, damit die Bedürfnisse der Menschen auf der Flucht und in den aufnehmenden Gemeinden stärker berücksichtigt werden.


Stand: 27.08.2025