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Ministerium

Aufbau und Organisation


Dienstsitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn (ehemaliges Bundeskanzleramt)

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beschäftigt im Inland gegenwärtig rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 57 Prozent der Stellen sind am ersten Dienstsitz in Bonn angesiedelt, die übrigen 43 Prozent in Berlin. Ein Teil der Belegschaft verlässt zudem regelmäßig für einige Jahre das Ministerium, um für die Entwicklungspolitik weltweit tätig zu sein. Dies sind derzeit rund 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMZ.

Das BMZ hat keinen klassischen Behörden-Unterbau. Mit der Ausführung der Vorhaben beauftragt es sogenannte Durchführungsorganisationen. Diese wiederum arbeiten mit Projektträgern zusammen, die von der Regierung des jeweiligen Partnerlandes bestimmt werden.


Leitung des Ministeriums

Das BMZ wird von Bundesminister Dr. Gerd Müller, den beiden Parlamentarischen Staatssekretären Dr. Maria Flachsbarth und Norbert Barthle und dem beamteten Staatssekretär Martin Jäger geleitet. Auch der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (MdB), ist auf Leitungsebene angesiedelt.

Der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, ist zugleich Leiter der Unterabteilung 21.


Die Abteilungen des Ministeriums

Das BMZ erfüllt vielfältige Aufgaben. Dazu gehören – unter anderem – die Planung und politische Steuerung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, die Kooperation mit den Partnerländern und mit multilateralen Organisationen sowie die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit.

Das Ministerium ist in sechs Abteilungen gegliedert, die diese Aufgaben übernehmen. Einen detaillierten Organisationsplan mit weiteren Angaben über die Aufgaben der einzelnen Abteilungen und Referate finden Sie hier.


Außenvertretung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMZ sind nicht nur in Berlin und Bonn tätig. Das BMZ und das Auswärtige Amt entsenden regelmäßig für einige Jahre Referentinnen und Referenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Partnerländer und zu internationalen Organisationen, um dort die entwicklungspolitische Arbeit zu koordinieren. Rund 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser Form zum jetzigen Zeitpunkt in Außenvertretungen tätig.

Das BMZ entsendet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an folgende Botschaften/Generalkonsulate: Abidjan, Abuja, Accra, Amman, Ankara, Addis Abeba, Antananarivo, Bagdad, Bamako, Beirut, Belgrad, Bischkek, Bogotá, Brasilia, Chisinau, Cotonou, Dakar, Dschuba, Daressalam, Dhaka, Duschanbe, Erbil, Gaborone, Guatemala-Stadt, Hanoi, Islamabad, Jakarta, Jaunde, Kabul, Kairo, Kampala, Kathmandu, Kiew, Kigali, Kinshasa, La Paz, Lilongwe, Lima, Lomé, Lusaka, Maputo, Mazar-e-Sharif, Mexiko-Stadt, Nairobi, N’Djamena, New Delhi, Niamey, Nouakchott, Ouagadougou, Phnom Penh, Pretoria, Pristina, Quito, Rabat, Ramallah, Rangun, Tegucigalpa, Tiflis, Tirana, Tunis, Ulan-Bator, Vientiane, Windhuk.

Außerdem entsendet das BMZ Personal an die deutschen Ständigen Vertretungen bei den folgenden internationalen Institutionen: Vereinte Nationen (Genf, New York und Rom), Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Paris), Europäische Union (Brüssel).

Darüber hinaus ist das BMZ in den Direktorien der Weltbank sowie der Afrikanischen, Asiatischen, Inter-Amerikanischen und Karibischen Entwicklungsbank ständig mit eigenem Personal vertreten.
(Stand 2019​)


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