Dienstsitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn (ehemaliges Bundeskanzleramt)

Ministerium Aufbau und Struktur

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat keinen klassischen Behörden-Unterbau. Mit der Ausführung der Vorhaben beauftragt es sogenannte Durchführungsorganisationen. Diese wiederum arbeiten mit Projektträgern zusammen, die von der Regierung des jeweiligen Partnerlandes bestimmt werden.

Titelblatt: Organisationsplan des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Organisationsplan des BMZ

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 10/2021 | Dateigröße 443 KB, Seiten 2 Seiten

Das BMZ beschäftigt im Inland gegenwärtig rund 1.230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 51 Prozent der Stellen sind am ersten Dienstsitz in Bonn angesiedelt, die übrigen 49 Prozent in Berlin. Ein Teil der Belegschaft verlässt zudem regelmäßig für einige Jahre das Ministerium, um für die Entwicklungspolitik weltweit tätig zu sein. Dies sind derzeit rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMZ.

Leitung des Ministeriums

Das BMZ wird von Bundesminister Dr. Gerd Müller, den beiden Parlamentarischen Staatssekretären Dr. Maria Flachsbarth und Norbert Barthle und dem beamteten Staatssekretär Martin Jäger geleitet. Auch der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (MdB), ist auf Leitungsebene angesiedelt.

Der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, ist zugleich Leiter der Unterabteilung 21.

Die Abteilungen des Ministeriums

Das BMZ erfüllt vielfältige Aufgaben. Dazu gehören – unter anderem – die Planung und politische Steuerung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, die Kooperation mit den Partnerländern und mit multilateralen Organisationen sowie die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit.

Das Ministerium ist in sechs Abteilungen gegliedert, die diese Aufgaben übernehmen.

Außenvertretung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMZ sind nicht nur in Berlin und Bonn tätig. Das BMZ und das Auswärtige Amt entsenden regelmäßig für einige Jahre Referentinnen und Referenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Partnerländer und zu internationalen Organisationen, um dort die entwicklungspolitische Arbeit zu koordinieren. Rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser Form zum jetzigen Zeitpunkt in deutschen Auslandsvertretungen tätig.

Das BMZ entsendet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an folgende Botschaften und Generalkonsulate: Abidjan, Abuja, Accra, Addis Abeba, Amman, Ankara, Antananarivo, Bagdad, Bamako, Beirut, Belgrad, Bischkek, Bogotá, Brasilia, Chişinău, Cotonou, Dakar, Daressalam, Dhaka, Dschuba, Erbil, Gaborone, Guatemala-Stadt, Hanoi, Islamabad, Jakarta, Jaunde, Kabul, Kairo, Kampala, Kathmandu, Khartum, Kiew, Kigali, Kinshasa, La Paz, Lilongwe, Lima, Lomé, Lusaka, Maputo, Mazar-e-Sharif, Mexiko-Stadt, Nairobi, New Delhi, Niamey, Nouakchott, Ouagadougou, Phnom Penh, Pretoria, Pristina, Quito, Rabat, Ramallah, Rangun, Tegucigalpa, Tiflis, Tirana, Tunis, Ulan-Bator, Vientiane, Windhuk.

Außerdem entsendet das BMZ Personal an die deutschen Ständigen Vertretungen bei den folgenden internationalen Institutionen: Vereinte Nationen (Genf, New York und Rom), Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Paris), Europäische Union (Brüssel).

Darüber hinaus ist das BMZ in den Direktorien der Weltbank sowie der Afrikanischen, Asiatischen, Inter-Amerikanischen und Karibischen Entwicklungsbank ständig mit eigenem Personal vertreten. (Stand 2021​)

Außenansicht des deutschen Bundestags

Parlament Interner Link

Der Deutsche Bundestag beschäftigt sich zu verschiedenen Gelegenheiten mit Entwicklungspolitik. Das können sein: entwicklungspolitische Grundsatzdebatten, Debatten zu aktuellen Themen oder einzelnen Regionen, Beschlüsse des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit (AwZ) oder auch anderer Ausschüsse und Gremien.

Ausschusssitzung im deutschen Bundestag

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Das Bundesgremienbesetzungsgesetz sieht vor, dass die Institutionen des Bundes auf ihrer Internetseite eine Aufstellung über ihre Aufsichts- und wesentlichen Gremien sowie über die Anzahl der in diesen jeweils durch den Bund zu bestimmenden Mitglieder veröffentlichen.