Dienstsitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn (ehemaliges Bundeskanzleramt)

Ministerium Aufbau und Struktur

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat keinen klassischen Behörden-Unterbau. Mit der Ausführung der Vorhaben beauftragt es sogenannte Durchführungsorganisationen. Diese wiederum arbeiten mit Projektträgern zusammen, die von der Regierung des jeweiligen Partnerlandes bestimmt werden.

Titelblatt: Organisationsplan des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Organisationsplan des BMZ

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 05/2022 | Dateigröße 466 KB, Seiten 1 Seite

Das BMZ beschäftigt im Inland gegen­wärtig rund 1.230 Mitarbeiterinnen und Mit­arbeiter. Etwa 51 Prozent der Stellen sind am ersten Dienst­sitz in Bonn an­ge­siedelt, die übrigen 49 Prozent in Berlin. Ein Teil der Beleg­schaft ver­lässt zu­dem regel­mäßig für einige Jahre das Minis­terium, um für die Ent­wick­lungs­politik weltweit tätig zu sein. Dies sind derzeit rund 130 Mit­arbeiter­innen und Mit­arbeiter des BMZ.

Leitung des Ministeriums

Das BMZ wird von Bundes­ministerin Svenja Schulze, den beiden Parla­men­ta­rischen Staats­sekretären Niels Annen und Bärbel Kofler und dem beamteten Staats­sekretär Jochen Flasbarth geleitet.

Die Abteilungen des Ministeriums

Das BMZ erfüllt vielfältige Aufgaben. Dazu gehören – unter anderem – die Planung und politische Steuerung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, die Kooperation mit den Partnerländern und mit multilateralen Organisationen sowie die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit.

Das Ministerium ist in sechs Abteilungen gegliedert, die diese Aufgaben übernehmen.

Außenvertretung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMZ sind nicht nur in Berlin und Bonn tätig. Das BMZ und das Auswärtige Amt entsenden regelmäßig für einige Jahre Referentinnen und Referenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Partnerländer und zu internationalen Organisationen, um dort die entwicklungspolitische Arbeit zu koordinieren. Rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser Form zum jetzigen Zeitpunkt in deutschen Auslandsvertretungen tätig.

Das BMZ entsendet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an folgende Botschaften und Generalkonsulate: Abidjan, Abuja, Accra, Addis Abeba, Amman, Ankara, Antananarivo, Bagdad, Bamako, Beirut, Belgrad, Bischkek, Bogotá, Brasilia, Chişinău, Cotonou, Dakar, Daressalam, Dhaka, Dschuba, Erbil, Gaborone, Guatemala-Stadt, Hanoi, Islamabad, Jakarta, Jaunde, Kabul, Kairo, Kampala, Kathmandu, Khartum, Kiew, Kigali, Kinshasa, La Paz, Lilongwe, Lima, Lomé, Lusaka, Maputo, Mazar-e-Sharif, Mexiko-Stadt, Nairobi, New Delhi, Niamey, Nouakchott, Ouagadougou, Phnom Penh, Pretoria, Pristina, Quito, Rabat, Ramallah, Rangun, Tegucigalpa, Tiflis, Tirana, Tunis, Ulan-Bator, Vientiane, Windhuk.

Außerdem entsendet das BMZ Personal an die deutschen Ständigen Vertretungen bei den folgenden internationalen Institutionen: Vereinte Nationen (Genf, New York und Rom), Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Paris), Europäische Union (Brüssel).

Darüber hinaus ist das BMZ in den Direktorien der Weltbank sowie der Afrikanischen, Asiatischen, Inter-Amerikanischen und Karibischen Entwicklungsbank ständig mit eigenem Personal vertreten. (Stand 2021​)

Außenansicht des deutschen Bundestags

Parlament Interner Link

Der Deutsche Bundes­tag be­schäftigt sich zu ver­schie­den­en Ge­legen­heiten mit Ent­wick­lungs­po­litik. Das können sein: ent­wick­lungs­po­li­tische Grund­satz­debatten, Debatten zu aktuellen Themen oder einzelnen Regionen, Beschlüsse des Aus­schusses für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit (AwZ) oder auch anderer Aus­schüsse und Gremien.

Ausschusssitzung im deutschen Bundestag

Gremien Interner Link

Das Bundesgremienbesetzungsgesetz sieht vor, dass die Institutionen des Bundes auf ihrer Internetseite eine Aufstellung über ihre Aufsichts- und wesentlichen Gremien sowie über die Anzahl der in diesen jeweils durch den Bund zu bestimmenden Mitglieder veröffentlichen.