Syrische Kinder schauen aus einem Zelt in einem Flüchtlingscamp in der Beeka-Ebene.
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Unterstützung der Grundversorgung und Existenzsicherung
Bildungschancen für syrische Geflüchtete und vulnerable (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Gemeinden: Um den Schulbesuch in vulnerablen Gemeinden, insbesondere von Kindern mit Flucht- oder Vertreibungsgeschichte, sicherzustellen, hat das BMZ über eine Kooperation mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)) im Schuljahr 2025/2026 die Beschulung von insgesamt 77.638 libanesischen und syrischen Kindern finanziert und Gehälter für Lehrerinnen und Lehrer übernommen, die syrische Kinder unterrichteten. 2025 wurde zudem ein weiteres Programmelement pilotiert, welches syrische Kinder bei der Rückkehr nach Syrien unterstützt, indem es Informationen über Bildungsangebote teilt und die Erfüllung von Zugangsvoraussetzungen für die Kinder erleichtert.
Beschäftigungsförderung und Infrastrukturrehabilitation: Mehrere Vorhaben im Libanon schaffen kurz- und mittelfristige Einkommensmöglichkeiten und bieten berufliche Trainings für syrische Flüchtlinge und vulnerable Libanesinnen und Libanesen in Aufnahmegemeinden. Damit können die Betroffenen ihre Notlagen überbrücken und sich sozial absichern. Um den Druck auf die lokale Infrastruktur zu mindern, arbeiten die Menschen beispielsweise an der Rehabilitation von Wasserleitungen oder der Reparatur öffentlicher Gebäude. Die Zusammenarbeit zwischen Flüchtlingen und Bewohnern der Aufnahmegemeinden und die gemeinsame Nutzung der rehabilitierten Einrichtungen fördern zudem den sozialen Zusammenhalt. Projektpartner sind unter anderem UNICEF und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)). In Libanon wurden allein 2025 28.137 kurzfristige und 993 langfristige Jobs geschaffen.
Unterkünfte: Über 15.500 Wohneinheiten für über 55.000 Flüchtlinge und vulnerable Menschen werden instand gesetzt. Für weitere knapp 20.000 Menschen wurden Mietkostenzuschüsse bereitgestellt und 24 Gemeinden profitieren von Verbesserungen der kommunalen Infrastruktur (Wasserversorgung, Straßenbau, Abfallentsorgung).
Stand: 19.05.2026