Schwerpunkt Gesundheit Versorgung armer Menschen sicherstellen

Das kambodschanische Gesundheitssystem hat sich seit den 1990er Jahren stetig verbessert. Trotz deutlicher Fortschritte ist die Zahl der Todesfälle bei Müttern und Neugeborenen im internationalen Vergleich jedoch noch besorgniserregend hoch. Die Gesundheitsversorgung weist ein starkes Stadt-Land- sowie Reich-Arm-Gefälle auf. Die Qualität der Leistungen ist oft schlecht.

Mütter und Kinder, die an einer Wachstumsstudie teilnehmen, warten in einem Wartezimmer in Prey Veng, Kambodscha

Mütter und Kinder, die an einer Wachstumsstudie teilnehmen, warten in einem Wartezimmer in Prey Veng, Kambodscha

Mütter und Kinder, die an einer Wachstumsstudie teilnehmen, warten in einem Wartezimmer in Prey Veng, Kambodscha

Be­darfs­ge­rechte und pro­fes­si­o­nelle Ge­sund­heits­ver­sor­gung für alle

Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt, ein umfassendes und flächendeckendes System zur sozialen Absicherung aufzubauen. Bei der Umsetzung wird sie von Deutschland gemeinsam mit anderen Gebern unterstützt.

Deutschland beteiligt sich an einem Gesundheitsfonds, der die kostenlose medizinische Versorgung armer Bevölkerungsgruppen finanziert.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die kambodschanische Regierung dabei, klinische Standards einzuführen, Gesundheitspersonal aus- und fortzubilden und ein Akkreditierungssystem für private und öffentliche Gesundheitsdienste aufzubauen.

Als Beitrag zur Mutter-Kind-Gesundheit wird die Qualität der Notfallversorgung von Müttern und Neugeborenen verbessert. So werden zum Beispiel Hebammen speziell im Umgang mit komplizierten Geburten geschult.