Blick auf die Stadt Cuenca in Ecuador

Kernthema „Klima und Energie, Just Transition Stadtentwicklung und Mobilität nachhaltig gestalten

Der Anteil der Stadtbevölkerung hat in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Inzwischen leben etwa zwei Drittel der Menschen in Ecuador in Städten. Die Folgen der unkontrollierten Urbanisierung sind soziale Ungleichheit, Umweltverschmutzung, hoher Ressourcenverbrauch und Treibhausgasausstoß sowie eine zunehmende Vulnerabilität (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Deutschland unterstützt Ecuador dabei, Strategien für eine nachhaltige Stadtentwicklung und urbane Mobilität umzusetzen und Mittel der internationalen Klimafinanzierung zu nutzen.

Siehe auch
Wohn­haus in Al­gier, Al­ge­ri­en

Städte sind wichtige Akteure bei der Bekämpfung des Klimawandels und bei der Anpassung an dessen Folgen. Doch insbesondere die finanz- und strukturschwachen Mittelstädte Ecuadors sind nur unzureichend auf diese Aufgaben vorbereitet. Ihr schnelles Wachstum führt derzeit zu einer starken sozialen Ungleichheit und einem hohen Ressourcenverbrauch und Treibhausgasausstoß.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ausgewählte Mittelstädte Ecuadors dabei, die nationale Agenda für nachhaltigen Lebensraum umzusetzen, beispielsweise durch die Beratung von Lokalregierungen für eine klimafreundliche und soziale Stadtplanung.


Stand: 15.08.2025