Reformpartnerschaft: Erneuerbare Energien und Energie­effizienz Zuverlässige Strom­ver­sor­gung, Klima­schutz, mehr Be­schäfti­gung

Die Regierung von Côte d’Ivoire hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuer­baren Energien (ohne Wasser­kraft) am Strommix bis 2030 auf 16 und bis 2050 auf 42 Prozent zu erhöhen. Gleich­zeitig sollen bis 2025 alle Haushalte über einen Strom­anschluss verfügen (im ländlichen Raum sind bisher nur knapp 40 Prozent der Bevöl­kerung an das Strom­netz angeschlossen).

Damit diese Ziele erreicht werden, konzentriert sich die deutsch-ivorische Re­form­part­ner­schaft auf die För­derung er­neuer­barer Energien und die Ver­bes­se­rung der Ener­gie­effi­zienz. Das En­ga­ge­ment zielt da­rauf ab, private In­vesti­tionen in diesem Bereich zu er­höhen und damit Beschäf­tigung zu schaffen, mehr Menschen mit Strom zu versorgen und zugleich zur Erreich­ung der Klima­ziele beizutragen. Côte d’Ivoire hat sich dazu verpflichtet, bis 2030 fast 30 Prozent des aktuellen CO2-Aus­stoßes einzu­sparen. 

Mobile Solarmodule werden zur Stromversorgung kleiner elektrischer Geräte in Gebieten eingesetzt, in denen es keinen Zugang zu Strom gibt.

Mobile Solarmodule werden zur Stromversorgung kleiner elektrischer Geräte in Gebieten eingesetzt, in denen es keinen Zugang zu Strom gibt.

Mobile Solarmodule werden zur Stromversorgung kleiner elektrischer Geräte in Gebieten eingesetzt, in denen es keinen Zugang zu Strom gibt.

Unterstützt werden der Ausbau und die Moder­nisierung des Stromnetzes und die Erzeu­gung zusätzlichen Stroms durch netzgebundene und privat betriebene Solar­kraftwerke. Ein Ab­sich­e­rungs­me­cha­nis­mus soll es lokalen Banken er­leichtern, Kredite an Unter­nehmen zu ver­geben, die in die Nutzung er­neuer­barer Energien in­ves­tieren wollen.

Begleitend fördert Deutschland die Erstellung von Markt- und Bedarfs­studien, berät bei Reformen des Strom- und Finanz­sektors und unterstützt die Verbesser­ung der beruflichen Aus- und Weiter­bildung in den Bereichen Solar­energie und Effizienz­steigerung.

Die Reform­partnerschaft wird derzeit außerdem um Governance (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)-Kompo­nenten erweitert. Dabei geht es zum Beispiel um bessere Rahmen­bedingungen für Investoren und um Kor­rup­tions­be­kämpfung.

Die Auszahlung zugesagter Mittel ist an konkrete Reform­schritte des Partner­landes geknüpft. Im regelmäßigen Dialog wird überprüft, ob die vereinbarten Fort­schritte erzielt worden sind.