Fertigung einer Autokarosserie in Mexiko

Privatwirtschaft als Motor für Entwicklung

Die so­zia­len, öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Pro­ble­me welt­weit zu lö­sen, ist ei­ne Her­aus­for­de­rung, die nicht al­lei­ne auf Re­gie­rungs­ebe­ne be­wäl­tigt wer­den kann. Er­for­der­lich ist ei­ne in­ten­si­ve Zu­sam­men­ar­beit al­ler ge­sell­schaft­li­chen Kräf­te: Re­gie­run­gen, Zi­vil­ge­sell­schaft und Wirt­schaft müs­sen ge­mein­sam Ver­ant­wor­tung über­neh­men und han­deln.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) un­ter­stützt die­se Zu­sam­men­ar­beit mit zahl­rei­chen An­ge­bo­ten für die Wirt­schaft.


Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft

Ent­wick­lungs­part­ner­schaf­ten mit der Wirt­schaft (EPW) sind kurz- bis mit­tel­fris­tig an­ge­leg­te ge­mein­sa­me Vor­ha­ben von Un­ter­neh­men und Durch­füh­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.

Funierproduktion in Kamerun
Funierproduktion in Kamerun

Im Rah­men ei­ner Ent­wick­lungs­part­ner­schaft han­deln bei­de Part­ner gleich­be­rech­tigt: Bei­de ver­spre­chen sich ei­nen Nut­zen aus der Part­ner­schaft, aber bei­de be­tei­li­gen sich auch an den Kos­ten und der Durch­füh­rung der Pro­jek­te. Ent­wick­lungs­part­ner­schaf­ten kom­bi­nie­ren so die In­no­va­ti­ons­kraft der Wirt­schaft mit den Res­sour­cen, dem Wis­sen und den Er­fah­run­gen der Ent­wick­lungs­po­li­tik.

Das BMZ unterstützt verschiedene Formen von Entwicklungspartnerschaften. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Formen von Entwicklungspartnerschaften

Integrierte Entwicklungspartnerschaften

An ei­nem Haus in der Stadt Ma­fr­aq in Jorda­nien wer­den Trink- und Ab­wasser­leitungen ver­legt.
An ei­nem Haus in der Stadt Ma­fr­aq in Jorda­nien wer­den Trink- und Ab­wasser­leitungen ver­legt.

Durch die Ein­bin­dung von Ent­wick­lungs­part­ner­schaf­ten in staat­li­che, al­so zwi­schen Deutsch­land und den Part­ner­län­dern ver­ein­bar­te Vor­ha­ben der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit, kann oft die Um­set­zung grö­ße­rer Pro­gram­me ermöglicht werden, zum Bei­spiel zum Aus­bau der In­fra­struk­tur, zur För­de­rung er­neu­er­ba­rer En­er­gi­en oder zur Ver­bes­se­rung der Trink­was­ser­ver- und Ab­was­ser­ent­sor­gung.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.


Finanzierungsangebote der DEG

Die Deut­sche In­ves­ti­ti­ons- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft (DEG) stellt deut­schen und in­ter­na­tio­na­len Pri­vat­un­ter­neh­men so­wie Un­ter­neh­men aus den Part­ner­län­dern lang­fris­ti­ges Ka­pi­tal für In­ves­ti­tio­nen zur Ver­fü­gung.

Kaffeeanbau in Kenia. Trocknung von Kaffeebohnen in einer Kaffekooperative in Embu, die von der GIZ bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt wird.
Kaffeeanbau in Kenia. Trocknung von Kaffeebohnen in einer Kaffekooperative in Embu, die von der GIZ bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt wird.

Da­bei ist die DEG be­reit, sich lang­fris­tig zu en­ga­gie­ren und da­bei hö­he­re Pro­jekt- und Län­der­ri­si­ken ein­zu­ge­hen.

Vor­aus­set­zung für ei­ne För­de­rung ist, dass die Pro­jek­te, in die in­ves­tiert wird, zu nach­hal­ti­gem Wirt­schafts­wachs­tum und ei­ner dau­er­haf­ten Ver­bes­se­rung der Le­bens­be­din­gun­gen der Men­schen vor Ort bei­tra­gen. Sie müs­sen ren­ta­bel, so­zi­al- und um­welt­ver­träg­lich sein.

Nähre Informationen dazu finden Sie hier.

Zusammenarbeit mit Kammern und Verbänden

Der Dia­log zwi­schen Po­li­tik und Wirt­schaft ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Bei­de Sei­ten kön­nen von­ein­an­der pro­fi­tie­ren und ih­re je­wei­li­gen Er­fah­run­gen und Kennt­nis­se ein­brin­gen.

Berufsschule in Äthiopien
Berufsschule in Äthiopien

Un­ter­neh­mer­ver­bän­de, Hand­werks­kam­mern und an­de­re Be­rufs­ver­bän­de sind Part­ner der deut­schen Ent­wick­lungs­po­li­tik.

Sie kön­nen vor Ort ei­nen gro­ßen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen leis­ten. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Formen der Zusammenarbeit mit Kammern und Verbänden

Kammer- und Verbandspartnerschaften

Auszubildender in einer Trainingswerkstatt im Südsudan
Auszubildender in einer Trainingswerkstatt im Südsudan

Seit 1991 fördert das BMZ das Kam­mer- und Ver­bands­part­ner­schafts­pro­gramm (KVP). In KVP-Projekten kooperieren deutsche Kammern und Verbände mit Kammern und Verbänden in Partnerländern.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.


Qualifizierung und Vermittlung von Fachkräften

Der Er­folg ei­nes Un­ter­neh­mens und auch ei­ner Volks­wirt­schaft ist ma­ß­geb­lich von den Fak­to­ren Wis­sen, Bil­dung und Aus­bil­dung ab­hän­gig. Das BMZ för­dert da­her ne­ben dem Auf­bau von be­darfs­ge­rech­ten Be­rufs­bil­dungs- und Qua­li­fi­zie­rungs­ein­rich­tun­gen auch die Aus- und Wei­ter­bil­dung so­wie die Ver­mitt­lung von Fach­kräf­ten.

Maschinenschlosser an der Technischen Schule in Kabul (Kabul Mechanical Institute, KMI)
Maschinenschlosser an der Technischen Schule in Kabul (Kabul Mechanical Institute, KMI)

Das Cen­trum für in­ter­na­tio­na­le Mi­gra­ti­on und Ent­wick­lung (CIM) ar­bei­tet als Per­so­nal­ver­mitt­ler der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Im Pro­gramm "In­te­grier­te Fach­kräf­te" ver­mit­telt CIM hoch­qua­li­fi­zier­te Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten an Ar­beit­ge­ber in Ent­wick­lungs­län­dern.

Der Se­ni­or Ex­per­ten Ser­vice (SES) ist als Stif­tung der Deut­schen Wirt­schaft für in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit die füh­ren­de deut­sche Ent­sen­de­or­ga­ni­sa­ti­on für Fach- und Füh­rungs­kräf­te im Ru­he­stand oder in ei­ner be­ruf­li­chen "Aus­zeit". Schwer­punkt der Tä­tig­keit dieser eh­ren­amt­li­chen Ex­per­ten ist die Lö­sung aku­ter tech­ni­scher oder be­triebs­wirt­schaft­li­cher Pro­ble­me in klei­nen und mitt­le­ren Un­ter­neh­men.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Verantwortung der Unternehmen

Un­ter­neh­men tra­gen ent­schei­dend zum Auf­bau leis­tungs­fä­hi­ger Volks­wirt­schaf­ten und ei­ner funk­tio­nie­ren­den In­fra­struk­tur in den Ent­wick­lungs­län­dern bei.

Produktion von Solarmodulen
Produktion von Solarmodulen

Ih­re In­ves­ti­tio­nen in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­dern über­stei­gen die Mit­tel der öf­fent­li­chen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit bei wei­tem. Durch ih­ren gro­ßen Ein­fluss auf die ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lung tra­gen sie gleich­zei­tig ei­ne gro­ße Ver­ant­wor­tung.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Kontakt

Logo: Agentur für Wirtschaft & Entwicklung
Logo: Agentur für Wirtschaft & Entwicklung

Für ei­ne pass­ge­naue Be­ra­tung der Wirt­schaft hat das BMZ die Agen­tur für Wirt­schaft und Ent­wick­lung mit Stand­or­ten in Ber­lin und Bonn ein­ge­rich­tet.

Die Agen­tur ar­bei­tet an der Schnitt­stel­le zwi­schen Un­ter­neh­men, Ver­bän­den und Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Sie be­rät pri­vat­wirt­schaft­li­che Ak­teu­re, die sich in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­dern en­ga­gie­ren wol­len, und in­iti­iert so neue, in­no­va­ti­ve Part­ner­schaf­ten für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung welt­weit.

Nähere Informationen über das Angebot des BMZ für die Wirtschaft finden Sie hier.

So er­rei­chen Sie un­se­re Agen­tur für Wirt­schaft und Ent­wick­lung:
Te­le­fon: +49 (0) 30 / 72 62 56 80
info@wirtschaft-entwicklung.de (Externer Link)
www.wirtschaft-entwicklung.de (Externer Link)

BMZ-Publikationen

Impuls für grünes Wirtschaften

Impuls für grünes Wirtschaften

Der eco.business Fund unterstützt nachhaltige Produktionsmethoden – jetzt auch in Afrika | BMZ fundiert

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 12/2019 | Dateigröße 1 MB, Seiten 8 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Wirtschaft - Chancen für nachhaltige Entwicklung

Wirtschaft – Chancen für nachhaltige Entwicklung

Privatwirtschaft als Partner in der Entwicklungszusammenarbeit

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 04/2016 | Dateigröße 1 MB, Seiten 16 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei
Chancen nutzen, Zukunft fördern

Chancen nutzen, Zukunft fördern

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 03/2016 | Dateigröße 1 MB, Seiten 16 Seiten | Zugänglichkeit barrierefrei