Deutsches Engagement Ent­wick­lungs­politi­sches Engage­ment von Men­schen mit Mi­gra­tions­geschichte in Deutsch­​​​​​​​land unter­stützen

Wenn Menschen nach Deutsch­land kommen, bleiben sie ihren Herkunfts­ländern oft eng verbunden. Viele schließen sich auch in Vereinen zusammen, um sich gemeinsam für ihre Herkunfts­länder zu engagieren.

Wochenmarkt in Berlin-Neukölln
Wochenmarkt in Berlin-Neukölln

Diaspora2030

www.diaspora2030.de (Externer Link) ist die Website der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit für ent­wick­lungs­politisch engagierte Menschen mit Mi­grations­ge­schichte in Deutschland.

Wenn auch Sie mit Ihrer Expertise und Ihrer Erfahrung Verän­derungen anstoßen und sich für eine lebens­werte Zukunft der Menschen in unseren Part­ner­ländern ein­setzen möchten, finden Sie hier Infor­mationen.
 

Menschen mit Mi­grations­ge­schichte tragen durch ihre in Deutschland erlernten Fähig­keiten dazu bei, die Entwicklung in ihren Her­kunfts­ländern und den Wissens­aus­tausch zu fördern. Sie profitieren dabei von ihren lokalen Netzwerken, ihrer Vertraut­heit mit Gegeben­heiten vor Ort sowie ihren Sprach­kennt­nissen. Sie sind somit wichtige zivilgesellschaftliche (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Partner der deutschen Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit.

Im Auftrag des BMZ fördert das Programm "Migration & Diaspora" das Engage­ment von Menschen mit Mi­grations­ge­schichte in Deutsch­land, um nachhaltig die soziale und wirt­schaft­liche Ent­wick­lung in mehr als 20 Partner­ländern voran­zubringen.

Das BMZ ermöglicht berufs­erfahre­nen Fach­kräften mit Mi­grations­ge­schichte (sogenannte Diaspora-Fachkräfte (Externer Link)), ihr Know-how in ehren­amtlichen Kurz­zeit­ein­sätzen bei lokalen Institutionen in Herkunfts­ländern be­ziehungs­weise -regionen einzu­bringen.

Seit 2016 wurden so mehr als 340 Institutionen in den Partner­ländern unter­stützt. Expertinnen und Experten, die langfristig zurück­kehren und ihr Wissen bei Arbeit­gebern vor Ort weiter­geben möchten, können durch das Programm "Migration & Diaspora" eine Förderung als Rück­kehren­de Fachkräfte (Externer Link) erhalten. Seit Beginn des Pro­gramms haben mehr als 450 Arbeitgeber in den Partner­ländern von Einsätzen rück­kehren­der Fach­kräfte profitiert.

Das BMZ fördert zudem ent­wick­lungs­politisch engagierte Diaspora-Organisationen (Externer Link), die gemein­sam mit einer Organi­sation gemein­nützige und ent­wicklungs­relevante Projekte in Partner­ländern durch­führen möchten, bei der Projekt­planung und -umsetzung. Von den Projekten konnten insgesamt mehr als 200 Organisationen in Partner­ländern profitieren.

Mit dem Angebot Geschäfts­ideen für Ent­wick­lung (Externer Link) unter­stützt das BMZ Migrantinnen und Migranten in ihrem Herkunfts­land bei der Umsetzung von innovativen Geschäfts­ideen, die zu nachhaltiger Ent­wick­lung beitragen. Migran­tische Gründerinnen und Gründer können damit durch ihr in Deutschland erworbenes Know-how zur wirt­schaftlichen Entwicklung vor Ort beitragen. Insgesamt wurden mit Unter­stützung des Programms "Migration & Diaspora" mehr als 900 Gründungs­interessierte begleitet und über 120 Unter­nehmens­grün­dungen unter­stützt.

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Standbild aus dem Video "Als Diaspora-Fachkraft in Äthiopien"

Als Diaspora-Fachkraft in Äthiopien

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Standbild aus dem Video "Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis fördert das Projekt Sport gegen Gewalt"

Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis fördert das Projekt "Sport gegen Gewalt"