Solarenergie Die Kraft der Sonne nutzen

Bislang deckt die Solar­ener­gie nur einen kleinen Teil des welt­weiten Energie­bedarfs. Selbst in Deutschland, das eine Vorreiter­rolle ein­nimmt, trägt sie derzeit nur etwa acht Prozent zur gesam­ten Strom­erzeu­gung bei. Doch Solar­energie hat großes Zukunfts­poten­zial. Gerade an abgelegenen Orten der Erde ist sie schon heute oft die beste Form der Energie­versor­gung.

Grund­sätz­lich unterscheidet man zwei Formen der Nutzung von Solar­energie: Photo­voltaik und Solar­thermie.


Photovoltaik

Siehe auch
Geschäft in Uganda, das Solarpaneele und Solarzubehör verkauft

Photovoltaik ist die direkte Umwand­lung von Sonnen­energie in Elektri­zität. Die Kosten für Photo­voltaik­anlagen sind in den vergangenen Jahren drastisch gesunken und Experten rechnen mit weiteren Preis­sen­kun­gen in der Zukunft. Die in den Anlagen verwendeten Solar­zellen sind sehr robust und wartungs­arm. Sie eignen sich besonders gut für eine dezentrale Strom­versorgung.

Im Rahmen der finanziellen Zu­sammen­arbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) finanziert das BMZ zum Beispiel Photo­voltaik­anlagen, die entlegene Dörfer mit Strom versorgen. Maßnahmen der technischen Zu­sammen­arbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) dienen der Beratung von Behörden und Unternehmen in Fragen der Markt­ent­wick­lung oder der Aus- und Fortbildung von Fachkräften.
 

Solarthermie

Solarthermie ist die Erzeugung von Wärme aus Sonnen­energie. Dazu fließt Wasser oder eine andere Flüssig­keit durch Rohre, die von der Sonne er­wärmt werden. Die Flüssig­keit gibt ihre so auf­genom­mene Wärme­energie über einen Wärme­tauscher weiter – zum Beispiel an den Wasser­kreis­lauf einer Heizungs­anlage oder an einen Warm­wasser­speicher. In solar­thermi­schen Kraft­werken wird aus konzen­triertem Sonnen­licht heißer Wasser­dampf erzeugt, mit dem Dampf­turbinen und Strom­generatoren ange­trieben werden.