Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Kinder in einer Schule in dem Land Libanon.

Cash for Work Beispiele für das deutsche Engagement im Libanon

Instandsetzung von Infrastruktur

Syrische Flüchtlinge sowie Bewohnerinnen und Bewohner libanesischer Aufnahmegemeinden reparieren gemeinsam Straßen. Sie errichten öffentliche Plätze, die allen Gemeindemitgliedern zugutekommen. Dadurch sind seit 2017 rund 2.700 existenzsichernde Jobs mit Wirkung für das Gemeinwohl entstanden.

Verbesserung der Wasserversorgung

Durch den Flüchtlingszuzug ist der Bedarf an Trinkwasser im Libanon deutlich angestiegen. Im Rahmen eines Cash-for-Work-Projekts werden die Wasserversorgungssysteme ausgebaut und Wasserreservoirs angelegt. Das Projekt hat bisher rund 5.300 temporäre Arbeitsplätze und eine bleibende Infrastruktur geschaffen.

Jobs für palästinensische Flüchtlinge

Seit 2017 arbeitet das BMZ mit dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) zusammen und unterstützt Beschäftigungsprogramme für junge palästinensische Flüchtlinge aus dem Libanon und aus Syrien. Die Flüchtlinge sanieren zum Beispiel Wohnungen und Schulen. So konnten seit Beginn der Zusammenarbeit mehr als 5.600 Jobs geschaffen werden.

Berufsbildung

Für etwa 67.000 Jugendliche im Libanon finanziert das BMZ seit 2016 Aus- und Weiterbildungen. Zusätzlich werden junge Menschen bei der Entwicklung innovativer Geschäftsideen beraten. Entsprechende Kurse werden gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) durchgeführt.