Pressemitteilung Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan kündigt zusätzliche deutsche Unterstützung zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs an
Bundesministerin Alabali Radovan erklärt: „Die Bundesregierung ist über den aktuellen Ebola-Ausbruch zutiefst besorgt. Deutschland steht in voller Solidarität an der Seite der betroffenen Menschen und Länder sowie der Afrikanischen Union. Der Ausbruch zeigt, wie dringend notwendig zusätzliche Maßnahmen sind, um die weitere Ausbreitung zu stoppen. Daher hat die Bundesregierung weitere Sofortmaßnahmen mobilisiert, um die Lage vor Ort zu stabilisieren. Wir werden weiterhin eng mit allen Partnern zusammenarbeiten, um den aktuellen Ausbruch zu bekämpfen und künftige Gesundheitskrisen möglichst frühzeitig einzudämmen.“
Die Bundesregierung wird mit 13 Millionen Euro zusätzlich in der akuten Lage unterstützen:
Neun Millionen Euro sind direkt zur Unterstützung der Demokratischen Republik Kongo, des Africa CDC, der Ostafrikanischen Gemeinschaft sowie für lokale Programme der UN (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und Nichtregierungsorganisationen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) vorgesehen.
Außerdem verstärkt Deutschland sein Engagement in multilateralen Partnerschaften. Im Rahmen dieser zusätzlichen Unterstützung erhöht Deutschland seinen Beitrag um vier Millionen Euro an die Weltgesundheitsorganisation (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) (WHO) für deren Notfallmaßnahmen.
Alabali Radovan kündigte darüber hinaus an, dass Deutschland auch weiterhin wichtige multilaterale Akteure im Gesundheitsbereich, darunter den Pandemic Fund, Gavi (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen), CEPI und CERF unterstützt.
Das heutige virtuelle Treffen fand auf Einladung des Africa CDC und des Präsidenten von Burundi als aktuellem Vorsitzenden der Afrikanischen Union statt.
An dem Treffen nehmen afrikanische und internationale Staats- und Regierungschef*innen, Minister*innen und weitere Akteure teil, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltbank (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und Zivilgesellschaft (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen). Sie beraten darüber, wie der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda effektiv eingedämmt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden kann.